Your email was sent successfully. Check your inbox.

An error occurred while sending the email. Please try again.

Proceed reservation?

Export
Filter
Collection
Publisher
  • 1
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Chromosoma 11 (1960), S. 463-478 
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. In Weiterführung der Auswertung des bereits früher beschriebenen Materials wurde festgestellt, daß ein Tagesgang der Mitosehäufigkeit in den Wurzelspitzen von Vicia faba besteht mit einem Maximum um die Mittagszeit und einem Minimum während der Nacht. 2. Die einzelnen Tage unterscheiden sich gesichert im Niveau der durchschnittlichen Mitosehäufigkeit. 3. Es bestehen gesicherte Differenzen zwischen den Tagen sowohl in der Höhe wie in der zeitlichen Lage der Maxima und Minima der Teilungstätigkeit. 4. Der Tagesgang der Mitosetätigkeit zeigt eine erhebliche Variabilität, von Tagen mit einem deutlichen wellenförmigen Verlauf mit ausgeprägten Extremwerten bis zu völliger Abflachung der Kurve. 5. Die beiden Variabilitätskomponenten „Zwischen den Stunden eines Tages“ und „Restvariabilität eines Tagess“ zeigen eine Beziehung zueinander von der Art, daß sich extreme Tage mit allgemein erhöhter oder erniedrigter Variabilität nachweisen lassen, während bei mittlerer Variabilität beide Komponenten unabhängig voneinander sind. 6. Die Einflüsse, die den Tagesgang der Mitosehäufigkeit variieren, wirken auf 3 Punkte ein: auf das durchschnittliche Niveau der Teilungsrate, auf das Ausmaß der Differenzen zwischen den Stunden eines Tages und auf die Einheitlichkeit der Reaktion der Wurzelspitzen zu einen bestimmten Zeitpunkt, wobei die beiden letzten häufig gleichsinnig verändert werden. 7. Die Variabilität zwischen den Wurzelspitzen einer Fixierungszeit zeigt gesicherte Unterschiede an den einzelnen Tagen. 8. Eine Erklärung der Befunde ist möglich durch die bereits im I. Teil ausgesprochene Annahme, daß diese noch unbekannten, variierenden Einflüsse angreifen einerseits am Vorgang der Musterbildung von antephasischen und Ruhekernzellen, indem sie entweder den Anteil der beiden Komponenten am Muster oder die Strenge, mit der das Muster aufgebaut ist, verändern, und andererseits an der Geschwindigkeit, mit der die antephasischen Zellen in die Teilung eintreten und diese durchführen, d. h. an der Teilungsrhythmik der Einzelzelle. 9. Aus den Befunden werden Folgerungen für die Planung von Versuchen über die Beeinflussung der Mitoserate abgeleitet.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 2
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung der Ergebnisse 1. Es wurde die biologische Wirkung von Meterwellen der Wellenlänge λ = 1,50 m und der Feldstärken 0,1, 0,6, 1, 18, 20, 60, 600 und 1200 mV/m nach zum Teil 3-Minuten- bis 12-Stunden-Bestrahlung am Teilungswachstum der Wurzelspitzen von Vicia faba getestet. 2. Die elektromagnetischen Wellen üben eine unspezifische Wirkung auf die Zelle aus. Die Beeinflussung der Mitosis ist dieselbe, wie sie bisher nach anderen chemisch oder physikalisch wirksamen Agenzien beobachtet wurde. 3. Die Kernteilungsfrequenz ist abhängig von der Feldstärke. Geringe Feldstärken — 0,1, 0,6, 1, 18, 20, 60 mV/m — erhöhen die Kernteilungsrate; starke Feldstärken — 600, 1200 mV/m — hemmen sie. Eine optimale Feldstärke scheint um 1 mV/m zu liegen. 4. Die Kernphasen besitzen eine voneinander unterschiedliche Strahlensensibilität. 5. In den vorliegenden Versuchen ist die Wirkung der Bestrahlungszeit hervorstechender als die der einzelnen verwendeten Feldstärken. 15-Minuten-Behandlung ergab noch keine statistisch erfaßbaren Änderungen. Die Bestrahlungszeit von 70 Minuten ergibt die weitesten Differenzen in der Kernteilungshäufigkeit. Bei dieser Behandlungsdauer ist daher die unterschiedliche Wirkungsweise der einzelnen Feldstärken am deutlichsten. Dauerbestrahlungen über 6 Stunden bis zur geprüften Zeit von 12 Stunden wirken im großen und ganzen gleichsinnig auf die beiden gewählten Teste. 6. Feldstärke und Bestrahlungsdauer wirken zusammen über einen sehr komplizierten Komplex von Vorgängen auf Kernteilungsrate und Phasenverteilung. 7. Die Dauer des gesamten Mitosiscyclus wird durch geringe, fördernde Intensitäten in den ersten Stunden der Bestrahlung möglicherweise verkürzt. 8. In Anbetracht der großen Bedeutung des biologischen Zeitfaktorsgelingt es nicht, die Ergebnisse im Sinne einer Dosisproportionalität auszuwerten. — Es wurde statt dessen versucht, eine theoretische Kurve über die Abhängigkeit der Kernteilungsfrequenz von der Feldstärke bei einer Bestrahlungszeit von 70 Minuten zu konstruieren.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 3
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Chromosoma 30 (1970), S. 123-128 
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Abstract A decrease of variance of the mitotic index was observed in root tips of Vicia faba after prolonged high intensity of solar radiation of radio waves.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 4
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Chromosoma 5 (1953), S. 317-340 
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Es wurde die Mitosekäufigkeit vonVicia faba der Population 4/10/5 vom 12. 7. bis 23. 8. 48 in stündlichem Abstand von 4–23 Uhr untersucht. Damit wurden insgesamt über 8200 Wurzelspitzen, d. h. über 1640000 Zellen, ausgewertet. 2. Die Häufigkeitsverteilung der Mitosen ähnelt unter Normalbedingungen einer Normalverteilung, ohne mit ihr ganz übereinzustimmen. Asymmetrische Verteilungstypen sind darstellungs-, aber nicht materialbedingt. 3. Die nach Wochen, Tagen, Stunden und Fixierungseinheiten zusammengefaßte Dichte der Mitosehäufigkeiten ergibt gesichert verschiedene Mittelwerte und Streuung. Dies ist ein Ausdruck dafür, daß unter Normalbedingungen das Teilungswachstum nicht konstant und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit abläuft, sondern ziemlich starken Schwankungen unterliegt. 4. Die Zelle besitzt einen endogenen Rhythmus, demzufolge sie in einer bestimmten Zeitspanne, die innerhalb verhältnismäßig enger Grenzen variieren kann, zur Teilung gelangt. Der Teilungsrhythmus der Einzelzelle wird durch die Wirkung teilungsfördernder oder hemmender Faktoren überlagert. 5. Es gelang erstmals an einem botanischen Objekt mit statistischen Methoden Ruhekerne und antephasische Kerne zu unterscheiden und einen Überblick über ihren zahlenmäßigen Anteil im Wurzelspitzenmeristem zu gewinnen. 6. Das gesamte Meristem weist ein Zellenmuster auf, in dem die antephasischen einschließlich teilungstätigen Zellen regelmäßig verteilt sind. Die teilungstätigen Zellen sind in diesem Muster verstreut, ohne selber ein neues Muster zu bilden. 7. Die Untersuchung der Streuung ergab für alle Teilkollektive unternormale Dispersion. Diese Besonderheit wird aus der Tatsache verständlich, daß die Gruppe von 100 Zellen in doppelter Hinsicht eine Stichprobe darstellt: Einerseits sind in ihr als Variable antephasische und teilungstätige Kerne, andererseits aber echte Ruhekerne vorhanden. Die Bestimmung der Mitosehäufigkeit ist hierbei als ein sehr guter Näherungswert für die Richtung und Größenordnung der Veränderungen anzusehen. 8. Die Inhomogenität des Materials ist durch 2 Faktoren nachweisbar bestimmt: einen unregelmäßig schwankenden Tagesfaktor und einen regelmäßig schwankenden Stundenfaktor. 9. Diese beiden Faktoren, die im Rahmen des zeitlichen und räumlichen Musters die Zellteilung beeinflussen, wirken zum Teil direkt auf die einzelnen Phasen des Teilungszyklus und damit auf das Niveau der Teilungsrate, zum Teil aber auch auf die Straffheit der Rhythmik und Musterbildung ein und bewirken dadurch eine Veränderung der Streuung.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 5
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Planta 36 (1949), S. 466-477 
    ISSN: 1432-2048
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology
    Notes: Zusammenfassung 1. Als optimal für die Kultur erweisen sich nährlösungsdurchtränkte Sägespäne. Diese Wurzelspitzen enthalten die höchste Kernteilungsfrequenz. 2. Unter den nährstoffmäßig vollwertigen Kulturmedien nehmen die Wurzelspitzen aus Landerde eine Sonderstellung ein: Der Mitosisprozentsatz ist geringer und die relative Dauer der einzelnen Kernphasen verschoben (P-Abnahme; M-, A-, T-Zunahme). 3. Die Chromosomenlängen sind in allen Medien konstant, die Breitenwerte schwanken statistisch bedeutsam. 4. Alle Störungen nach doppeltem Medienwechsel (Sägespäne — Nährlösung 3 Stunden — Sägespäne) sind nach 24 Stunden überwunden. Nach einfachem Medienwechsel von Sägespänen in Nährlösung erreicht die Kernteilungsrate im neuen Medium nach 48 bis 72 Stunden die Norm. 5. Auf Medienwechsel reagieren die Chromosomen sehr rasch mit einer Veränderung ihrer Längen. 6. Die vorliegenden Medienwechselversuche verursachen nur leichte Schädigungen vom Charakter des Röntgenprimäreffektes. 7. Im theoretischen Abschnitt wird das Problem der Chromosomenlängen diskutiert.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 6
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Planta 36 (1949), S. 411-423 
    ISSN: 1432-2048
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology
    Notes: Zusammenfassung der Werte Rückblickend auf die Ergebnisse lassen sich für die 3 Testreaktionen folgende Mittelwerte aufstellen: 1. Die Summe der relativen Chromosomenlängen in der WSP-Zelle, die aus 3480 Chromosomenmessungen (290 Zellen) gewonnen wurde, ist mit 82,68 Maßeinheiten (=150,48 μ) anzusetzen. 2. Unter günstigen Kulturbedingungen befinden sich durchschnittlich 7,5–11% der Kerne in Teilung. Der Mittelwert aus den vorliegenden Untersuchungen, bei denen 66 000 Zellen ausgezählt wurden, beträgt 8,4%. 3. Die Phasenverteilung wurde aus 14 500 Mitosen ermittelt. Es entfallen danach auf die Prophase 63%, die Metaphase 19%, die Anaphase 8% und die Telophase 10%. 4. Bei langsamem Temperaturwechsel — wie er unter Normalbedingungen eintritt — besteht zwischen 11 und 23° C folgende Korrelation: Wärme löst Chromosomenverlängerung, Kälte Chromosomenkontraktion aus, und zwar bewirken die Temperaturen in diesem Bereich bei Zu- und Abnahme völlig gleiche Längenänderungen. Die Temperaturdifferenz von ±2,5° verursacht eine Differenz der Summe der Chromosomenlängen je Zelle von ±1,39 Maßeinheiten =2,53 μ.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 7
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Planta 38 (1950), S. 91-118 
    ISSN: 1432-2048
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology
    Notes: Zusammenfassung der Ergebnisse 1. Die beiden Extremtemperaturen 5–30° lösen Teilungshemmung aus und wirken in der gleichen Stärke störend auf die Kernteilungsrate. 2. Die Temperatur von 30°C bewirkt nach 15 min und von 5°C nach 30 min statistisch gesicherte Veränderungen der Chromosomenlängen. Die Phasenverteilung wird bei 30° C nach 30 min, bei 5° C erst nach 11/2 Std tiefergreifend betroffen. Unter Normalbedingungen versetzt erreichen die Chromosomenlängen in der Regel erstnach der Kernteilungsfrequenz und Phasenverteilung den Normalwert. 3. Die Chromosomen sind unter Einwirkung der Extremtemperaturen des Schockversuchs einer gewissen Längenrhythmik unterworfen, wie das Untersuchungen solcher Wurzelspitzen, die bis 5 Std in 5 oder 30° belassen waren, ergaben. 4. Die relativ längsten Metaphasechromosomen (25% Verlängerung gegen Normal) fanden sich bei Sofortfixierung in einer Kultur aus feuchter Luft nach 5 min 5° C Behandlung; die relativ kürzesten Chromosomen (50% Verkürzung gegen Normal) gingen nach normaler Kultivierung aus dem 3-Std-5°-Versuch nach 24 Std später erfolgter Fixierung hervor. 5. Bei konstanter hoher und tiefer Temperatur (5 und 30°C) erfolgt der Ausgleich zur Norm für die Kernteilungsrate, Phasenverteilung und Chromosomenlängen nach 36–60 Std. 6. Vom Schockversuch wird das gesamte System der Zelle derartig betroffen, daß sogar nach der ersten Rückkehr zum Normalwert wieder gesicherte Differenzen auftreten. Das gilt jedoch nicht für die bereits nach 24 Std erreichten normalen Chromosomenlängenwerte. 7. Die vorliegenden Temperaturversuche verursachen nur Schädigungen des Primäreffektes. 8. Im theoretischen Teil wird das Problem der Chromosomenlängen, der Mitosispathologie, der Kernteilungsfrequenz und Stadienverteilung diskutiert.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
    BibTip Others were also interested in ...
Close ⊗
This website uses cookies and the analysis tool Matomo. More information can be found here...