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  • 1
    ISSN: 1432-0738
    Keywords: Alcohol, Ethyl ; Injections, Intraperitoneal ; Hepatitis, Toxic ; Transaminases ; Glutamate Dehydrogenase ; Äthylalkohol ; Intraperitoneale Injektion ; Leberschädigung ; Transaminasen ; Glutamatdehydrogenase
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Männliche Wistarratten erhielten einmalig 4,8 g/kg Äthanol entweder per Schlundsonde in Form einer 10, 20, 40 bzw. 60 %igen (v/v) Mischung mit Aqua dest. oder intraperitoneal in Form einer 10, 20 bzw. 30%igen (v/v) Mischung mit 0,9%iger NaCl-Lösung. 4, 8 und 16 Std später wurden die Serumaktivitäten der GOT, GPT und GLDH sowie der Blutalkoholspiegel bestimmt. Sowohl nach oraler wie intraperitonealer Applikation bestand eine negative Korrelation zwischen der Konzentration der zugeführten Alkohollösungen und der Höhe der Blutalkoholspiegel. Nach oraler Gabe von Äthanol kam es in 4 der 12 Versuchsgruppen zu leichten Aktivitätserhöhungen der Transaminasen, während die Aktivität der GLDH im Serum nicht beeinflußt wurde. Die intraperitoneale Injektion von 4,8 g/kg Äthanol führte demgegenüber zu wesentlich stärkeren Aktivitätserhöhungen der Serumtransaminasen sowie auch zu einem Anstieg der GLDH. Dieser Aktivitätsanstieg der Serumfermente war am stärksten nach der Injektion der 30 %igen, am geringsten nach der Injektion der 10 %igen Alkohollösung, obwohl die applizierte Gesamtdosis an Alkohol die gleiche war. Die Bromsulfaleinprobe wurde durch intraperitoneal injizierten Alkohol jedoch nicht beeinträchtigt. Nach intraperitonealer Injektion von Äthanol traten entzündliche Reaktionen des Peritoneums auf, deren Ausmaß von der Konzentration der Lösungen abhing. Histologisch waren ausgedehnte Nekrosen des Leberparenchyms nachzuweisen; diese fanden sich ausschließlich subkapsulär an der Oberfläche der Leber, während die tiefer gelegenen Parenchymschichten lichtoptisch normal waren. Die besonders starke hepatotoxische Wirkung des Alkohols bei intraperitonealer Applikation beruht auf einer unspezifischen lokalen Schädigung der Leber. Für Untersuchungen zur Frage der generalisierten spezifisch-hepatotoxischen Wirkung des Alkohols ist die intraperitoneale Injektion somit ungeeignet.
    Notes: Abstract Male rats received ethanol in a single dose of 4.8 g/kg either by stomach tube as a 10, 20, 40 or 60 % (v/v) solution in distilled water, or by intraperitoneal injection as a 10, 20, or 30% (v/v) solution in saline. 4, 8 and 16 h later we determined serum enzyme activities of GOT, GPT and GLDH and blood alcohol levels. There was a negative correlation between the concentration of the ethanol solutions administered orally or intraperitoneally and blood levels of ethanol. Oral application of ethanol led to slight increments of serum transaminase activities in 4 out of 12 groups, but did not influence the activity of serum GLDH. Intraperitoneal injection of 4.8 g/kg ethanol, on the other hand, produced strong increments of serum transaminase activities, as well as an increase of serum GLDH. This increase of serum enzyme activities was highest after injection of the 30 % solution and smallest after injection of the 10% solution, though the total dose of ethanol was the same. Bromsulfalein clearance, however, was not impaired after intraperitoneal injection of ethanol. Intraperitoneal injection of the ethanol solutions led to peritoneal inflammation, the severity of which corresponded to the concentration of ethanol. Furthermore, extensive necroses of the liver occurred in the surface area of the liver, whereas the parenchyma underneath was free from light-optically detectable damage. The severe hepatotoxic action of ethanol when injected intraperitoneally is due to an unspecific local injury. Intraperitoneal injection, therefore, is no suitable method for investigation of the generalized specific hepatotoxic activity of ethanol.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 2
    ISSN: 1432-0738
    Keywords: Alcohol, Ethyl ; Absorption ; Elimination ; Alcohol Oxidoreductases ; Hepatitis, Toxic ; Transaminases ; Glutamate Dehydrogenase ; Guinea Pig ; Rat ; Äthylalkohol ; Resorption ; Elimination ; Alkoholdehydrogenase ; Hepatotoxicität ; Transaminasen ; Glutamatdehydrogenase ; Meerschweinchen ; Ratte
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Die maximalen Blutalkoholkonzentrationen nach oraler Gabe von 6,4 g/kg Äthanol in Form einer 40%igen Lösung (v/v) betrugen bei nicht nüchternen Meerschweinchen 6,8±0,3 mg/ml, bei nicht nüchternen Ratten dagegen nur 2,1±0,2 mg/ml. An nüchternen Tieren führte eine orale Alkoholbelastung von 4,8 g/kg zu maximalen Blutalkoholspiegeln von 6,3±0,2 mg/ml bei den Meerschweinchen und 3,7±0,3 mg/ml bei den Ratten. Intravenös injizierter Alkohol (1 g/kg) wurde demgegenüber von beiden Species mit der gleichen Geschwindigkeit eliminiert (275 mg/kg · Std), und die auf das Körpergewicht bezogene ADH-Aktivität der Leber war bei den Meerschweinchen um 20% größer als bei den Ratten. Die Resorption von Äthanol erfolgt somit bei Ratten erheblich langsamer als bei Meerschweinchen. Dies dürfte darauf beruhen, daß konzentrierte Alkohollösungen die Magenentleerung der Ratte stark verzögern. Niedriger konzentrierte Alkohollösungen werden von der Ratte schneller resorbiert; jedoch waren auch nach Gabe von 10%igem Alkohol die maximalen Blutalkoholspiegel bei Ratten noch um 36% niedriger als bei Meerschweinchen. Bei den Meerschweinchen waren nach oraler Gabe von 4,8 bzw. 6,4 g/kg Äthanol die Serumaktivitäten der GOT, GPT und GLDH erhöht; ein Anstieg der SGOT trat schon nach 1,6 g/kg Äthanol auf. Demgegenüber kam es bei Ratten nach 6,4 g pro kg Äthanol p.o. nur zu geringfügigen Aktivitätserhöhungen der Serumtransaminasen, während die Serumaktivität der GLDH unverändert blieb. Vacuolige Degeneration war das morphologische Substrat der durch Äthanol bei Meerschweinchen und Ratten ausgelösten Leberschädigung. Während diese Veränderung bei Meerschweinchen bereits nach einer Äthanoldosis von 1,6 g/kg auftrat, wurde sie bei Ratten erst nach 6,4 g/kg beobachtet. Schlußfolgerung: Das Meerschweinchen ist für Untersuchungen zur Toxicität von Äthanol besser geeignet als die Ratte.
    Notes: Abstract In fed guinea pigs, an oral dose of 6.4 g/kg of ethanol given as a 40% solution (v/v) produced a maximal blood alcohol level of 6.8±0.3 mg/ml, whereas in fed rats, blood alcohol levels after the same dose did not exceed 2.1±0.2 mg/ml. Maximal blood alcohol levels in fasted animals after an oral load of 4.8 g/kg of ethanol were 6.3±0.2 mg/ml in guinea pigs and 3.7±0.3 mg/ml for rats. However, i.v. injected ethanol (1 g/kg) was eliminated at the same rate in both species (275 mg per kg · h), and ADH activity of the liver related to body weight was by 20% greater in guinea pigs than in rats. Therefore, absorption of ethanol occurs at a much slower rate in rats than in guinea pigs. This is possibly due to the fact that high ethanol concentrations strongly delay emptying of the rat stomach. Lowering the ethanol concentration accelerates absorption rate in the rat. However, even after gavage of a 10% solution peak levels of blood alcohol were still lower by 36% in rats than in guinea pigs. In guinea pigs, increased serum activities of GOT, GPT, and GLDH occurred after an oral dose of 4.8 g/kg or 6.4 g/kg of ethanol, respectively. SGOT already increased after 1.6 g/kg of ethanol p.o. After 6.4 g/kg of ethanol given to rats serum transaminase levels increased only slightly, and GLDH activity not at all. Vacuolar degeneration was the morphological substrate of ethanol-induced liver damage in guinea pigs and rats. In guinea-pigs, it occurred already after 1.6 g/kg of ethanol, whereas in rats only after 6.4 g/kg. In conclusion, the guinea pig seems to be better suited for research on alcohol toxicity than the rat.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 3
    ISSN: 1432-1076
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Es wird über die Beobachtung eines angeborenen Herzfehlers von der Form des Singulären Ventrikels bei drei Kindern berichtet. In zwei Fällen handelte es sich um das Bild des sog. “falschen” Einzigen Ventrikels mit einer großen Hauptkammer und einem rudimentären Ventrikel. In einem Fall lag ein “wahrer” Einziger Ventrikel mit völliger Aplasie des Kammerseptum vor. Der Abgang der großen Gefäße aus dem Herzen erfolgte in allen Fällen in Transpositionsstellung. Klinischer Befund, röntgenologische Veränderungen, EKG und in einem Fall die Ergebnisse der Herzkatheteruntersuchung werden beschrieben. Auf Grund des pathologisch-anatomischen Befundes wird die Hämodynamik der einzelnen Anomalieformen besprochen.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 4
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    Springer
    European journal of pediatrics 88 (1963), S. 153-162 
    ISSN: 1432-1076
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Es wird über 22 Kinder berichtet, die als Leitsymptom eine fehlende arterielle Torsion von Aorta und A. pulmonalis aufwiesen und die deshalb als Transpositionen zu bezeichnen sind. Den klinischen, röntgenologischen und elektrokardiographischen Befunden werden die in allen Fällen vorliegenden Obduktionsbefunde gegenübergestellt.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 5
    ISSN: 1432-2307
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Bei 536 Kinderherzen bis zum 20. Lebensjahr wurde die fettgewebsfreie Muskelmasse des zerlegten Herzens (Methode Müller) bestimmt (Kammerseptum, freie Anteile des rechten und linken Ventrikels) und zu Körpergewicht und Körperoberfläche in Beziehung gesetzt. Das Kinderherz erreicht etwa mit dem 15. Lebensjahr die Gewichts-verhältnisse des Erwachsenenherzens. Bei Jugendlichen war am Ende des 2. Lebensjahrzehnts nicht selten eine Zunahme der Muskelmasse des rechten Ventrikels ohne pathologischen Lungen- oder Herzbefund zu beobachten. Die Herzgewichte von Kleinkindern und Frühgeborenen variieren gelegentlich bei gleichem Körpergewicht um den Faktor 2–3, was bei fehlender morphologischer Ursache als physiologische Variationsbreite aufzufassen ist. Bezogen auf die Körperoberfläche erfährt der freie Anteil des rechten Ventrikels bis zum Erwachsenenalter eine Verdoppelung seines Gewichtes, während sich Gesamtgewicht und das Gewicht von Kammerseptum und freiem Anteil des linken Ventrikels verdreifachen.
    Notes: Summary The amount of fat-free myocardium of 536 hearts (method Müller, 1883) of children from newborn age up to 20 years was determined and related to weight and surface of the body. At an age of 15 years the cardiac weight reaches similar weight relationships as does the heart of an adult. At the end of the second decade of life, an increased weight of the myocardium of the right ventricle — without pathologic lung or heart findings — is not seldom. The weights of hearts of small children and newborns of the same body weight sometimes vary by the factor of 2 to 3. Without morphological causes to explain this phenomen, it should been accepted as a physiologic variation. In relation to the body surface, the free part of the right ventricle may double its weight by maturity. The total weight, the weight of the septum and the free part of the left ventricle may increase their normal weights threefold by maturity.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 6
    Electronic Resource
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    Springer
    Virchows Archiv 335 (1962), S. 133-138 
    ISSN: 1432-2307
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Summary In a patient with subchronic glomerulonephritis who had been treated with adrenocortical hormone, there were microscopic changes in the glomerular capillary loops, which resembled those changes described in the kidneys of rabbits following the experimental administration of cortisone. In nine other similarly treated patients these glomerular changes were lacking.
    Notes: Zusammenfassung In einem Fall von subchronischer Glomerulonephritis, der mit Nebennierenrindenhormon behandelt war, wurden mikroskopisch an den Glomerulusschlingen Veränderungen beobachtet, die denen gleichen, die experimentell als Cortisonbehandlungsfolge an Kaninchennieren beschrieben worden sind. In weiteren neun ähnlich behandelten Fällen fehlten diese Veränderungen.
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  • 7
    ISSN: 1432-2307
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Summary In mice in which a hemorrhagic septicemia was induced with Pasteurella multocida, the body temperature, the oxygen utilization, the CO2 output, and the respiratory quotient remained unaffected. In the liver, which manifested histologlcally the picture of a non-specific reactive hepatitis, the glycogen and glucose were increased; in contrast, the fructose diphosphate, lactate, and coenzyme A were reduced. The content of dihydroxyacetone phosphate, of pyruvate, and of fat were unchanged. The results suggest a restriction of glycolysis, in which an inhibition of the steps of the reaction presumably occurs between glucose (glycogen) and fructose diphosphate, and between pyruvate and lactate. The fatty degeneration of the liver, visible microscopically as it develops, suggests a change in the dispersion of the cell's own fat (fat phanerosis), since the fat content remains unchanged.
    Notes: Zusammenfassung Bei Mäusen, die an hämorrhagischer Septikämie, hervorgerufen durch Pasteurella multocida, erkrankt waren, blieben Körpertemperatur, Sauerstoffverbrauch, CO2-Abgabe und respiratorischer Quotient unbeeinflußt. In der Leber, die histologisch das Bild einer unspezifischen reaktiven Hepatitis bot, waren Glykogen und Glucose vermehrt, Fructosediphosphat, Lactat und Coenzym A dagegen vermindert. Der Gehalt an Dihydroxyacetonphosphat, Pyruvat und Fett war unverändert. Die Befunde sprechen für eine Einschränkung der Glykolyse, wobei eine Hemmung der Reaktionsschritte zwischen Glucose bzw. Glykogen und Fructosediphosphat und zwischen Pyruvat und Lactat anzunehmen ist. Die mikroskopisch sichtbar werdende Verfettung der Leber bei unverändertem Fettgehalt spricht für eine Dispersionsänderung des zelleigenen Fettes (Fettphanerose).
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  • 8
    ISSN: 1432-2307
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Summary Histological and autoradiographic studies were performed to investigate the proliferative — reparative actions during wound healing in kidneys with cryoneorosis. The kidney parenchyma of 27 Wistar-rats was frozen for 30 sec. with a cryoscalpel at atemperature of -186° C. The survival time ranged between 12 hours and 30 days. One hour before decapitation3H-thymidine (3.0 μC/gr body weight) was injected intraperitoneally. The autoradiograms (stripping film) were stained with haematoxylin. 12 hours after freezing the cryonecrosis is completely developed but without leucocytic demarcation. In the following 5–10 days, cryonecrosis is organized rapidly by proliferating fibroblasts. After the 5th day the cryonecrotic area shows a pronounced calcification of necrotic tubuli. After 4 weeks the reparation of the cryolesion is finished; a small scar is visible. The reparative-regenerative activity of the kidney parenchyma is limited to a small 300 μ wide tissue area surrounding the cryonecrosis. The labeling index of the tubulus epithelia shows a maximum after 48 hours. The mesenchymal cells in the surrounding area and the fibroblasts within the cryoneorosis have their highest values between the 2nd and 3rd postoperative day. After 14 days the labeling indices are very low. 30 days after freezing there are no differences between the labeling indices in frozen, nonfrozen parts of the formerly injuried kidney and the contralateral organ. These results are comparable to the cell proliferative activity in cryoneorotical liver and spleen; they underline the rapid repair of cryonecrosis without any functional lesions of the organ. But in contrast to the puncture of the kidney, the parenchymal loss after freezing induces cell proliferation in the contralateral organ during the 2nd and 10th day.
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  • 9
    ISSN: 1433-8580
    Keywords: Liver ; Ductus choledochus ligation ; Woundhealing ; Cryonecrosis ; Leber ; Ductus-choledochus-Unterbindung ; Wundheilung ; Wundheilung ; Kryonekrose
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Die Wundheilung fokaler Kryonekrosen an der biliärobstruktiv geschädigten Leber nach Ductus-choledochus-Unterbindung wurde zellanalytisch und zellkinetisch untersucht und mit den Resultaten an der nicht vorgeschädigten Leber verglichen. Die umschriebene Kryonekrose wurde durch eine Kyrosonde bei −196°C über 30 s an der Leber gesetzt. Bei der Zellanalyse des Granulationsgewebes wurden die Prozentsätze von Leukozyten, Monozyten, Makrophagen, Lymphozyten, Fibroblasten und Fibrozyten untersucht. Ferner wurden zellkinetisch die Prozentsätze3H-Thymidin-markierter Wundfibroblasten im Granulationsgewebe sowie in Randzonen an der Nekrose die Markierungsindices der Hepatozyten, Sternzellen und Gallengangsepithelien bestimmt. Die postoperativen Versuchszeiten betrugen 12 h bis 4 Wochen. Die morphologischen Stadien der Entwicklung einer Kryonekrose und ihrer Abheilung in der ungeschädigten und der durch Ductus-choledochus-Unterbindung geschädigten Leber zeigen übereinstimmend, daß nach 3–4 Wochen das kryonekrotische Gewebe weitgehend resorbiert ist und durch ein Narbengewebe ersetzt wird. In der cholostatisch vorgeschädigten Leber entwickeln sich eine stärkere Makrophagenaktivität und eine ausgeprägte Gallengangsproliferation. Für alle untersuchten epithelialen und mesenchymalen Zellen finden sich zellkinetisch die Proliferationsmaxima im Bereich der Kryonekrose zwischen dem 2. und 3. Versuchstag. Die reparative Regeneration nach in situ-Gefrierung der durch Ductus-choledochus-Unterbindung geschädigten Leber ist ebenso wie in der ungeschädigten Leber auf eine sehr schmale Parenchymzone in der unmittelbaren Nachbarschaft der Kryonekrose begrenzt. Das entfernt von der Kryonekrose liegende Lebergewebe zeigt keine wesentlichen Reaktionen auf den Kryodefekt. Der zellkinetische und zellanalytische Vergleich hat ergeben, daß ein einmaliger kryochirurgischer Eingriff nicht zu einer nennenswerten Verzögerung oder Beeinträchtigung der Wundheilung in der biliär-obstruktiv geschädigten gegenüber der nicht vorgeschädigten Leber führt.
    Notes: Summary Histological and autoradiographic studies were performed to investigate and to compare the woundhealing of focal cryonecroses in the normal liver and the liver after ligation of the ductus choledochus. Four weeks after ligation of the ductus choledochus a small area of the liver tissue was frozen for 30 s at a temperature of − 196°C utilising a cryoprobe. The animals were sacrified of various intervals lasting from 12h to 4 weeks. In the developing granulation tissue a cell analysis was done and the percentages of leucocytes, monocytes, macrophages, lymphocytes, fibroblasts and fibrocytes were determined. In the autoradiograms the percentages of radioactively labeled fibroblasts, Kupffer cells, hepatocytes and bile duct cells were computed. There are no significant differences in the morphologic picture of the cryonecrosis in the liver with and without biliary obstruction. 3–4 weeks after in situ freezing the cryonecrotic tissue has been resorbed and only a small connective tissue scar is now visible. However, in the granulation tissue of the liver with biliary obstruction stronger macrophage activities and bile duct proliferations develop. Cellkinetically the different kinds of epithelial and mesenchymal cells show maximal values of DNA synthesis after in situ freezing between the 2nd and 3rd postoperative days. The increased reparative regeneration, however, is located only in the small tissue area in the vicinity of the cryonecrosis. These cellanalytical and cellkinetic investigations have shown that a single cryosurgical lesion in the liver which is comparable to a diagnostic wedge excision during cholecystectomy induces no noteworthy changes in the dynamics of the woundhealing of the liver with and without biliary obstruction.
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  • 10
    ISSN: 1432-0533
    Keywords: Brain ; Cryonecrosis ; Wound healing
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Summary In continuation of our investigations of the wound healing process after cryonecrosis in the liver, kidney, spleen and stomach, the wound healing in the brain was studied under the same conditions. Through a trepanation of about 3 mm diameter, the cortex of the parietal region of the cerebrum was frozen by a cryoprobe applied directly through the intact dura mater (−196° C/30 s). The animals were killed at definite time intervals between 12 h and 21 days after freezing. Twelve hours after freezing, the necrosis of the brain cortex is complete. It extends wedgeshaped into the subcortical white matter. The central parts of the necrosis become colliquative and are demarcated by leucocytes. Two days after freezing, the necrotic area is almost totally invaded by leucocytes. Three days p. op. the brain wound is infiltrated by microglial cells, later on the mesenchymal cell proliferation extends to the meninges. There is new capillary formation and partially a wall like proliferation of the perivascular connective tissue cells. Ten days and later, an uni- or multiloculated pseudocyst develops, which can be considered as the final stage of the reparative wound healing of the cryonecrosis. Similar as in the other investigated organs (liver, kidneys, spleen) these investigations underline the rapid wound healing of the cryonecrosis in the brain. The advantages of cryosurgical manipulations with the well known good wound healing process of other organs, justifies therefore the short term tissue freezing on the cerebrum.
    Type of Medium: Electronic Resource
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