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  • 1
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Es wurde das Schilddrüsenkolloid verschiedener Säugetiere, vor allem aber des Kaninchens, auf sein Verhalten nach Fixation mit abs. Alkohol, Formol, Sublimat, Pikrinsäure und Osmiumsäure untersucht. 2. Die verschiedenen Fixationsmittel beeinflussen nicht nur den Grad der Kolloidschrumpfung (und damit eventuell auch seine Farbreaktion), sondern es entspricht jedem der untersuchten Fixatoren auch eine mehr oder weniger charakteristischeSchrumpfungsform (Abb. 1–5). 3. In der Frage derKolloidvakuolen bin ich auf Grund meiner Untersuchungen zu folgendem Resultat gelangt: Es gibt in geringer Zahl auch in der frischen (überlebenden) Schilddrüse Rand-„Vakuolen“, die wahrscheinlich als Sekretionsprodukt (chromophobes KolloidAnderssons) der Schilddrüsenepithelien anzusprechen sind. Frappant ist aber der oft gewaltige Unterschied von Zahl und Größe der Vakuolen in verschieden fixierten Präparaten derselben Drüse; der Einfluß der Fixation auf die Vakuolisation ist somit offensichtlich, und es darf wohl angenommen werden — zumal durch einen Modellversuch (Abb. 6) nachgewiesen ist, daß durch Schrumpfung solche Bildungen entstehen können —, daß ein großer Teil der (z. B. in durch Sublimat fixierten Präparaten anzutreffenden) Vakuolen der durch die betreffende Fixierungsflüssigkeit bedingten Schrumpfung des Kolloids zuzuschreiben ist. 4. Es ergibt sich daraus die Unterscheidung von 2 Arten von Vakuolen: 1.primäre „Vakuolen“, die schon intravital präexistierende Bildungen darstellen, und 2.sekundäre Vakuolen, die — vor allem infolge der Fixation — erst postmortal entstanden sind. Je nach der Art des Fixationsmittels überwiegt die eine oder die andere Art dieser Vakuolen. 5. Die mehr oder weniger inmitten des Kolloids gelegenen, größeren Vakuolen, die gelegentlich etwas gerinselartigen Inhalt aufweisen können (Abb. 8), sind Schrumpfungsprodukte. 6. Eine eindeutigefärberische Darstellung der Randvakuolen ist mir nie gelungen. Eine etwa vorhandene schwache Tönung entsprechend der Farbe des umgebenden Kolloids ist durch das über oder unter der Vakuole liegende chromophile Kolloid bedingt. Eine häufigmetachromatische, körnige Färbung der größerenVakuolen (Abb. 7) wird als Niederschlagsfärbung (von Möllendorff) an der inneren, gegen die Schrumpfungsvakuole zu gelegenen Oberfläche des chromophilen Kolloids gedeutet. 7. Es wurde derisoelektrische Punkt des Schilddrüsenkolloids und die Verschiebung seiner Lage durch verschiedene Fixationsmittel bestimmt (Abb. 9) und dabei folgende Werte gefunden: Bei der Formolfixation liegt er in einem pH-Bereich von ungefähr 3,5, bei der Alkoholfixation um 4,0, bei Sublimatfixation um 4,5 und bei Pikrinsäurefixation um 5,5. 8. Die Unterscheidung eines basophilen und eines acidophilen Kolloids der Schilddrüse ist nicht gerechtfertigt. In einerverschiedenen Farbreaktion des Kolloids sehe ich nicht den Ausdruck einer verschiedenen chemischen Konstitution, sondern — was sich auch in einem. Modellversuch zur Darstellung bringen läßt — nur die Folge einer verschiedenen Konzentration, die zum Teil wieder durch verschiedene Fixation verursacht sein kann.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 2
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    Springer
    Cell & tissue research 29 (1939), S. 283-322 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Es wurden zwei karyoklastische Gifte — Colchicin und Trypaflavin — in ihrer Wirkung auf den Wachstumsrhythmus und auf die Zellteilung in Fibrocytenkulturen untersucht. 2. Colchicin hemmt den Teilungsrhythmus — abgesehen von einer initialen Schädigung in der 2.–3. Stunde — nur unwesentlich, während Trypaflavin in geeigneten Konzentrationen den Beginn neuer Mitosen mehr oder weniger vollständig blockiert (Trypaflavineffekt). 3. Charakteristisch für das Colchicin ist die Blockierung der Mitosen im ersten Stadium der Metaphase (Colchicineffekt), während die Trypaflavinmitosen unverzögert ablaufen. 4. Eine Cytoplasmaschädigung durch die beiden karyoklastischen Gifte tritt gegenüber der auffälligen Kernschädigung weit zurück. 5. Colchicin bewirkt Chromatinpyknosen der verschiedenen Stadien der Karyokinese, besonders der Metaphase; charakteristisch für die Trypaflavinwirkung ist die Bildung von Chromatinbrücken in der Ana-, Telo- und Rekonstruktionsphase. Die durch starke Giftkonzentrationen bedingten Mitosenstörungen schwereren Grades sind einander weitgehend ähnlich (Versprengung und Rhexis von Chromosomen usw.). 6. Die durch Colchicin und Trypaflavin verursachten Störungen werden durch eine Schädigung des Regulationsmechanismus zu erklären versucht. 7. Es wurde die Wirkung der in vitro untersuchten karyoklastischen Gifte mit den aus Tierversuchen gewonnenen Befunden anderer Autoren diskutiert. 8. Es wurden die Beziehungen der beiden Pharmaka zur Carcinomtherapie erörtert; ferner wurden die durch diese beiden Stoffe verursachten Mitosenstörungen mit Mitosenstörungen anderer Ätiologie, sowie mit den in Carcinomen und cancerisierten Kulturen häufig anzutreffenden pathologischen Zellteilungen verglichen.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 3
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Es wurde der Verlauf der interterritorialen kollagenen Fibrillenzüge in verschiedenen Knorpeln des erwachsenen Menschen, einiger Säugetiere (Pferd, Rind, Hund, Kaninchen) und eines Haifisches mittels des Polarisationsmikroskopes untersucht. Alle untersuchten Knorpel zeigen das gleiche Konstruktionsprinzip: zwei Systeme von S-förmigen Fibrillenzügen (vgl. Schema Abb. 1b, S. 282 und Abb. 4a, S. 288), welche, sich unter einem Winkel von durchschnittlich 30–45° kreuzend, den Knorpel auf Quer- und Längsschnitten schräg durchziehen und beiderseits in das Perichondrium einbiegen. Dieses Verhalten entspricht demjenigen, welches zuerst von H. Bormuth für verschiedene Selachierknorpel beschrieben worden ist. Im übrigen werden die Ansichten verschiedener Autoren über den funktionellen Bau des Knorpels diskutiert, und besonders wird auf die Arbeiten von A. Benninghoff eingetreten. Das architektonische Prinzip mit den schräg verlaufenden, sich überkreuzenden Fibrillensystemen ist vielseitiger als das ältere Schema mit den senkrecht zur Oberfläche angeordneten Fibrillenzügen; zudem vermittelt es mit einem geringeren Materialaufwand eine größere Festigkeit.
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  • 4
    ISSN: 1434-4726
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die engen kausalen Beziehungen zwischen Feinbau und Funktion wurden am Beispiel des menschlichen Kehlkopfes erörtert und damit versucht, auch das Interesse des Laryngologen für diese moderne Betrachtungsweise der Morphologie und im speziellen für den funktionellen Bau des Kehlkopfes zu gewinnen.
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  • 5
    ISSN: 1432-119X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Summary Four week old male Wistar rats were unilaterally nephrectomized, and one, two, four, fourteen, and twenty-eight days after the operation the remaining kidneys were removed for morphological examination—including measurement of diameters of the tubules—and for histochemical investigation of enzymatic activities in the nephrons. The following enzymes were examined: succinate DH, lactate DH, α-glycerophosphate DH, isocitrate DH, glucose-6-phosphate DH, cytochrome oxidase, adenosine triphosphatase, alkaline and acid phosphatases. In comparison with kidneys of control animals of the same age and sex, the hypertrophy of the remaining kidney was found to be, even in these young rats, entirely due to enlargement of preexisting nephrons. The measurements have indicated that the hypertrophy was most distinct between the second and fourth day after uninephrectomy. Four weeks after the operation the diameters of proximal and distal tubules were about 21% and 18% respectively bigger in the uninephrectomized animals than in the corresponding controls. This increase in size was accompanied by some changes in intensity of enzymatic staining reactions; after an intial diminishment, a graduate increase in activity of almost all the observed tubular enzymes was found; this seems to be the expression of the functional compensation by the remaining kidney.
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  • 6
    ISSN: 1432-119X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Summary The authors compared the enzyme histochemical activities of some dehydrogenases in the macula densa, the Goormaghtigh cells and the epithelioid (or juxtaglomerular) cells in the kidneys of desert rodents (Mongolian Gerbils) with those of the Wistar rats. The macula cells (Table 1), which in the Wistar rats are clearly distinct from the non specific epithelial cells of the distal convolution, show, in the desert rats, noticeable fluctuations. Their enzyme histochemical reactions are often weaker than those of the distal convolution cells, with the exception of the NAD-tetrazolium-reductase activity. The Goormaghtigh cells (Table 2) in the kidneys of the Meriones have a much larger enzymatic spectrum than in the Wistar rats. Here also, we find functional variations in the examined desert species. In the epithelioid cells (Table 3) we observed a somewhat weaker enzymatic activity in the Meriones. These cells contain no secretion granules, this making their diagnosis difficult.
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  • 7
    ISSN: 1432-0878
    Keywords: Desert rodents ; Mongolian gerbil (Meriones unguiculati) ; Kidney ; Bowman's capsule ; Pericapsular smooth muscle cells
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Summary During the course of a systematic investigation of the renal corpuscles in various desert rodents (Meriones unguiculati, Meriones shawii, Psammomys obesus, and Dipodymis), a thickened Bowman's capsule was observed light microscopically in some kidneys of adult Meriones unguiculati (Mongolian gerbil). Electron microscopic studies show that this unusual finding may depend on the presence of one or two layers of typical smooth muscle cells adjacent to the outer surface of the basal lamina. In the kidneys of other species of desert rats examined, no pericapsular smooth muscle cells were observed.
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  • 8
    Electronic Resource
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    Springer
    Cell & tissue research 30 (1940), S. 432-437 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Es werden erstmals intraepitheliale Kapillaren im Follikelepithel der Schilddrüse (von Macacus nemestrinus) beschrieben. Ob es sich dabei um den Ausdruck eines bestimmten Funktionszustandes handelt und ob dieses Verhalten für die Schilddrüse des Macacus nemestrinus die Regel oder eine histologische Besonderheit der beiden untersuchten Drüsen darstellt, kann an Hand des zur Verfügung stehenden Materials nicht entschieden werden. 19 Schilddrüsen von Menschen verschiedenen Alters und 41 von verschiedenen Säugetieren zeigen keine derartigen Bildungen.
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  • 9
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    Springer
    Cell & tissue research 30 (1940), S. 438-462 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Es wurde die Wirkung von Arsenik auf Kaninchen-Fibrocytenkulturen, die nach der Deckglasmethode in einer Mischung von homologem Plasma und Gewebeextrakt gezüchtet wurden, untersucht. 2. Dazu wurden folgende Methoden benützt: Mitosenzählungen in lebenden Kulturen, mikrokinematographische Aufnahmen mit Zeitraffung, differenzierte Auszählung der verschiedenen Mitosenstadien in gefärbten Kulturen, planimetrische Bestimmung der Wachstumsareale und Dauerzüchtung unter chronischer Arsenikwirkung. 3. Die Wirkung von Arsenik variiert je nach Konzentration und Versuchsdauer: Schwächere Konzentrationen haben — unter Zurücktreten der morphologischen Teilungsstörungen — einen wachstumsfördernden (positiv dynamischen), stärkere Konzentrationen einen wachstumshemmenden (negativ dynamischen) Effekt und einen großen prozentualen Anteil an pathologischen Karyokinesen. In einem mittleren Bereich stehen die morphologischen Mitosenstörungen im Vordergrund, ohne daß damit eine wesentliche dynamische Beeinflussung verbunden ist. 4. In der Pathologie der Arsenikmitose stehen die abgesprengten Chromosomen an erster Stelle, wobei festzuhalten ist, daß diese Störungen — ähnlich wie bei den carcinogenen Kohlenwasserstoffen —schon durch Giftkonzentrationen hervorgerufen werden, die den Wachstumsrhythmus nicht hemmen. 5. Die Umwandlung von Fibrocyten in Sarkomzellen durch chronische Arsenikwirkung ist mir in 4monatiger Versuchsdauer bisher nicht gelungen. 6. Es wurde die Wirkung des Arseniks im Hinblick auf seine Zugehörigkeit zu den carcinogenen Stoffen und zu den sog. karyoklastischen Giften erörtert.
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  • 10
    Electronic Resource
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    Springer
    Cell & tissue research 38 (1953), S. 455-471 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Im Anschluß an frühere Veröffentlichungen über „Karyometrische Untersuchungen an Gewebekulturen“ wird in der vorliegenden VII. Mitteilung die Frage gestellt, ob die aus Deckglaskulturen von Bindegewebe ermittelten Kerngrößen-Frequenzkurven Normalverteilungen entsprechen. Zu den aus den Meßresultaten erhaltenen Variationskurven, denen ein Kernmaterial von annähernd 30000 Kernen aus Kulturen von Geweben verschiedener Tiere (Meerschweinchen, Kaninchen, Maus, Huhn) und des Menschen zugrunde liegt (vgl. Tabelle 1), werden die zugehörigen Normalkurven berechnet und diese dann mit den entsprechenden empirischen Kurven verglichen. Die Beurteilung der Übereinstimmung von empirischen und theoretischen Verteilungen erfolgt am leichtesten durch Vergleich der kumulativen Häufigkeitsverteilungen (Summenkurven, Abb. 4 und 5); werden diese auf Wahrscheinlichkeitspapier aufgezeichnet, so wird jede Normalverteilung zu einer Geraden. Auch die Berechnung einiger Kurvenelemente (Tabelle 4), insbesondere des Pearsonschen Wölbungskoeffizienten, erhärtet die vertretene Auffassung, daß die betrachteten Kerngrößen-Frequenzkurven Normalverteilungen entsprechen. Einleitend werden noch einige Fragen der angewandten Methodik erörtert.
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