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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  28. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP), 2. Dreiländertagung D-A-CH; 20110909-20110911; Zürich; DOC11dgppV47 /20110818/
    Publication Date: 2011-08-18
    Description: Hintergrund: Das Deutsche Zentralregister für kindliche Hörstörungen (DZH) erfasst seit 1994 unter anderem Daten zum Diagnosezeitpunkt kindlicher Hörstörungen. Anhand dieser Daten lässt sich gut der Effekt gesundheitspolitischer Maßnahmen seit der Einführung des Neugeborenen-Hörscreenings prüfen. In den vergangenen Jahren hatte sich gezeigt, dass bei einem nennenswerten Anteil von Kindern erstmals im Zusammenhang mit der Einschulungsuntersuchung eine Hörstörung identifiziert wurde. Wegen dieser zeitlichen Verzögerung bei der Diagnosesicherung kann erst nach Ablauf von 5-6 Jahren für jeden Geburtsjahrgang abgeschätzt werden, ob gesundheitspolitische Maßnahmen die erhoffte Wirkung zeigen.Material und Methoden: Von 11.005 Patientendatensätzen des DZH (Stand 12.05.2011) wurde das Alter bei Diagnosesicherung der Geburtsjahrgänge seit 1990 und in Jahrgangsgruppen untersucht. Zusätzlich wurde geprüft, wie häufig die Diagnosesicherung im Anschluss an ein Neugeborenen-Hörscreening erfolgte.Ergebnisse: In den Geburtsjahrgängen ab 1990 findet sich ein deutlicher Rückgang des Alters bei Diagnosesicherung. Bei den Jahrgangsgruppen nimmt bei den leichten Hörstörungen das Diagnosealter von 6;8 Jahren über 4;9 Jahre bis 2;3 Jahre ab, bei den mittleren von 4;9 Jahren über 3;2 bis 1;4 Jahre, bei hochgradigen von 2;9 Jahren über 1;7 Jahre bis 1;1 Jahre und bei den an Taubheit grenzenden von 1;9 Jahren über 1;2 Jahre bis auf 0;9 Jahre. Ab 2005 steigt der Anteil der Kinder, deren Hörstörung durch das Neugeborenen-Hörscreening identifiziert wurde, deutlich von 25% auf 92% an.Diskussion: Einflüsse wie das Neugeborenen-Hörscreening und regionale Besonderheiten lassen sich anhand der Daten des DZH sehr gut darstellen. Der Diagnosezeitpunkt hat sich innerhalb der letzten Jahre deutlich verändert. Leichte, mittlere und einseitige Hörstörungen werden aber noch zu oft erst im Kindergarten- oder Grundschulalter diagnostiziert. In einzelnen Fällen mit kontrollbedürftigem Hörscreening gingen Eltern zu spät zur Nachuntersuchung.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 2
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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  28. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP), 2. Dreiländertagung D-A-CH; 20110909-20110911; Zürich; DOC11dgppV25 /20110818/
    Publication Date: 2011-08-18
    Description: Hintergrund: Die auditive Bestimmung der mittleren Sprechstimmlage ist schwierig. Die Grundfrequenz der stimmhaften Laute ist so variabel und ändert sich so schnell, dass das Gehör sie kaum nachvollziehen kann. Für die Diagnostik von Sprechstimmstörungen, für die professionelle Ausbildung von Sprechern und zur Indikationsstellung von Stimmübungstherapie ist es jedoch von Interesse, die Sprechstimme möglichst genau zu charakterisieren. Eine Methode der automatischen Erkennung wird geprüft und anhand von auditiven Urteilen validiert.Material und Methoden: Von 109 aufeinander folgenden Patienten (37% m) wurden die Aufnahmen von "Der Nordwind und die Sonne" mit Hilfe des Programms DiVAS analysiert. Die Grundfrequenz wurde über FFT, Tiefpassfilterung, Autokorrelation und peak-to-peak Messung ermittelt und die Wertepaare von Frequenz und Schallpegel in das Formular des Stimmumfangsprofils eingetragen. Für die mittlere Sprechstimmlage (MSL) wurden der Medianwert und der Modalwert bestimmt. Außerdem wurden die MSL der gleichen Stimmen auditiv bestimmt.Ergebnisse: Männer- und Frauenstimmen lassen sich signifikant voneinander trennen. Die Bestimmung von Medianwert und arithmetischem Mittel liegen eng beieinander und korrelieren in hohem Maße. Die Korrelation des Medianwertes zum auditiven Befund ist am größten.Diskussion: Die automatische Bestimmung der MSL ist zuverlässig und setzt keine speziellen Fähigkeiten des Untersuchers voraus. Sie kann aus einem aufgezeichneten Text ermittelt werden und stellt daher keinen zusätzlichen Zeitaufwand für die Diagnostik dar. Die Sprechstimme ist dem Stimmgebrauch der Patienten vertrauter als die Singstimme, die Aufzeichnung des Stimmumfangs beim Lesen eines Standardtextes einfacher. Die klinische Relevanz dieses Parameters wird sich erst dann erweisen, wenn systematische Ergebnisuntersuchungen gemacht worden sind.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 3
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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  28. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP), 2. Dreiländertagung D-A-CH; 20110909-20110911; Zürich; DOC11dgppV19 /20110818/
    Publication Date: 2011-08-18
    Description: Hintergrund: Bei der rezidivierenden Papillomatose der oberen Atemwege ist die derzeitige Therapie der Wahl die operative Abtragung. Aufgrund der multiplen Eingriffe kommt es häufig zu strukturellen und funktionellen Läsionen, insbesondere der Glottis. Ziel dieser retrospektiven Studie ist es, den Effekt der adjuvanten Cidofovir-Applikation bei der Therapie der rezidivierenden Papillomatose zu evaluieren.Material und Methoden: Untersucht wurden Patienten mit rezidivierender Papillomatose der oberen Atemwege, die im Zeitraum von 01/2004 bis 04/2011 adjuvant zur operativen Therapie intraläsionale Injektionen von Cidofovir bekamen. Nachbeobachtet wurde der Zeitraum von der letzten Applikation bis zum Auftreten eines Rezidivs bzw. bis zum Ende des Patientenkontaktes bei Remission. Verglichen wurde die Schwere des Papillombefalls über den Derkay Severity Score vor und nach Therapie.Ergebnisse: 60 Patienten wurden in dem genannten Zeitintervall behandelt. Von 28 dieser Patienten konnte der Status nach Therapie erhoben werden. Die mittlere Applikationshäufigkeit pro Patient lag bei 5. Bei 21 Patienten kam es nach einem mittleren Zeitraum von 123 Tagen zu einem operationswürdigen Rezidiv. Im Vergleich des Punktescores vor und nach Therapie kam es posttherapeutisch zu einer signifikanten Senkung des Scores. Nur 7 Patienten (1/4) zeigten über einen mittleren Beobachtungszeitraum von 122 Tagen eine Remission.Diskussion: Da bei allen Patienten die Papillome laserchirurgisch abgetragen und danach das Cidofovir appliziert wurde, ist nicht klar, welche Wirkung dem Cidofovir allein zugeschrieben werden kann. Es liegt keine Vergleichsgruppe vor. In keinem Fall kam es zu einer malignen Entartung.Es konnte eine Minderung der Rezidive bei Papillombefall durch die Anwendung von Cidofovir nicht nachgewiesen werden. Eine höhere Remissionsrate ist nicht zu erwarten.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 4
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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  80th Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery; 20090520-20090524; Rostock; DOC09hno030 /20090722/
    Publication Date: 2009-09-01
    Keywords: ddc: 610
    Language: English
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 5
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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  33. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20160922-20160925; Regensburg; DOCV32 /20160908/
    Publication Date: 2016-09-08
    Description: Hintergrund: Reinke-Ödeme stellen eine Erkrankung des Stimmlippenrandes im sogenannten Reinke-Raum dar, bei der es zu einer dauerhaften Schwellung der oberflächlichen Lamina propria unterhalb des Stimmlippenepithels kommt. Die Ödeme können bei Leidensdruck und Befundpersistenz operativ abgetragen werden. Ziel unserer Untersuchung ist die Beurteilung der Frage des Ausmaßes der operativen Stimmverbesserung, unter Berücksichtigung des in der phoniatrischen Routinediagnostik noch nicht allgemein etablierten Stimmumfangsmaßes (SUM).Material und Methoden: In einer klinischen Studie werden bei 60 Patienten die funktionellen Ergebnisse der mikrolaryngoskopischen Abtragung von Reinke-Ödemen untersucht. Die Befunde und Behandlungsergebnisse werden anhand prä- und postoperativer Laryngovideostroboskopie, intraoperativer Aufnahmen, sowie mittels prä- und postoperativer Stimmfunktionsdiagnostik dokumentiert und ausgewertet. Der auf der Basis von Stimmfeldfläche und -form errechnete Parameter SUM soll mit dem Dysphonie Schweregrad Index (DSI) verglichen und hinsichtlich seiner diagnostischen Eignung bewertet werden.Ergebnisse: Alle Reinke-Ödeme konnten wie geplant abgetragen bzw. deutlich verkleinert werden. Die Heilung vollzieht sich regelrecht, wenn intraoperativ ein kleiner Überschuss von Epithel stehenblieb, die Lamina propria geschont und das Stimmband nicht freigelegt wurde. Innerhalb des Beobachtungszeitraumes wurden keine relevanten Nebenwirkungen oder Rezidive beobachtet. Die bisherigen Ergebnisse zeigen postoperativ eine größtenteils deutliche verbesserte Stimmfunktion im Vergleich zum präoperativen Befund. SUM und DSI korrelieren signifikant miteinander.Diskussion: Die vorsichtige phonomikrochirurgische Abtragung stellt eine objektiv und subjektiv zufriedenstellende Therapie zur Verbesserung der Stimmfunktion bei Patienten mit Reinke-Ödemen dar. Der Parameter SUM erscheint auch bei diesem Patientenklientel äußerst geeignet, die stimmliche Leistungsfähigkeit zu quantifizieren.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 6
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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  81st Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery; 20100512-20100516; Wiesbaden; DOC10hno056 /20100706/
    Publication Date: 2010-07-07
    Keywords: ddc: 610
    Language: English
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 7
    facet.materialart.
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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie; 20100512-20100516; Wiesbaden; DOC10hnod337 /20100422/
    Publication Date: 2010-04-23
    Keywords: ddc: 610
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 8
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    facet.materialart.
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  4. Dreiländertagung D-A-CH, 35. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20180920-20180923; Innsbruck, Österreich; DOCV37 /20180914/
    Publication Date: 2018-09-15
    Description: Hintergrund: Die Stimme als Kommunikations- und Ausdrucksmittel hat im heutigen Informationszeitalter große Bedeutung: Immer mehr Menschen sind von einer uneingeschränkten und belastbaren Stimme abhängig. Die Einschätzung des Grades der stimmlichen Belastung in verschiedenen Expositionsszenarien ist demnach zunehmend von Interesse für die Diagnostik und damit einhergehend die Prävention von Stimmstörungen, die aufgrund einer zu hohen stimmlichen Belastung entstehen können.Material und Methoden: Mit einem Messgerät zur Quantifizierung der stimmlichen Belastbarkeit - VoxLog® - wurde die Stimmbelastung bei zehn professionellen Sängerinnen und Sängern eines Chores beim Singen desselben Arrangements gemessen. Ermittelt wurden neben der Grundfrequenz (f0), dem Schalldruckpegel (SPL, sowohl für das Stimmsignal als auch für Umgebungsgeräusche) und der Phonationszeit auch die gängigsten Stimmdosen (Voice Dosimetry).Ergebnisse: Die Analyse des Notentextes lieferte Ergebnisse, die durch die Messungen bestätigt werden konnten. Im Direktvergleich ergaben die Messungen mit Blick von höheren zu tieferen Stimmen abfallende Grundfrequenzen bei sich weitestgehend entsprechenden Schalldruckpegeln und gleicher Phonationszeit. Dies spricht für eine höhere stimmliche Belastung der Frauenstimmen im Vergleich zu den männlichen Sängern.Fazit: Die Untersuchungen lieferten wichtige Daten, mit denen die Ergebnisse späterer Studien verglichen werden können. Die Berechnung der Stimmdosen lieferte nachvollziehbare, fassbare Werte, die unterschiedliche Parameter miteinander verbinden und die einwirkende Stimmbelastung realitätsnah abbilden. Hier ist für die Zukunft weiterer Forschungsbedarf anzumerken: Das Ziel zukünftiger Forschung ist, die stimmliche Belastung in unterschiedlichen Situationen zu untersuchen und die Ergebnisse miteinander in Relation zu setzen.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 9
    facet.materialart.
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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  30. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20130920-20130922; Bochum; DOCV35 /20130905/
    Publication Date: 2013-09-06
    Description: Hintergrund: Klassischer und "nicht klassischer" Gesang in verschiedenen Genres unterscheiden sich hinsichtlich zahlreicher Aspekte, wobei neben der Nutzung elektronischer Verstärkertechnik insbesondere die Anwendung spezifischer stimmlicher Effekte als Ausdrucks- und Gestaltungsmittel hervorzuheben sind. Inwieweit diese Effekte interindividuell konsistent gebildet werden und ob sie stimmschädigend wirken können, wird kontrovers diskutiert.Material und Methoden: In einer prospektiven klinischen Pilotstudie wurden stimmgesunde Sänger aus den Bereichen Pop/Rock/Musical gebeten, die in ihrem sängerischen Alltag und Repertoire gängigen und angewendeten "nicht klassischen" Stimmeffekte wiederholt darzubieten. Die Effekte wurden mittels transnasaler Laryngovideostroboskopie, transkutaner Elektroglottographie, sowie mittels DIVAS-Stimmfunktionsdiagnostik dokumentiert, analysiert und ausgewertet.Ergebnisse: Im Wesentlichen wurden folgende Stimmeffekte produziert: Breathy, Creaky, Vocal fry, Grunting, Rattle, Growling, Distortion, Belting, und Twang. Alle Effekte ließen sich gut voneinander differenzieren. Sie waren intraindividuell sicher gleichartig reproduzierbar und wurden auch interindividuell weitestgehend konsistent gebildet. Prinzipiell zustande kommen die Effekte entweder durch Veränderungen der Schwingungen im Larynx (Beeinflussung der Tonerzeugung durch Glottis oder Supraglottis) oder durch Veränderungen der Konfiguration des Ansatzraumes (Beeinflussung des Stimmklanges durch die Höhe des Kehlkopfes und die Veränderung von Resonanzräumen).Diskussion: Aus phoniatrischer Sicht führen die untersuchten "nicht klassischen" Stimmeffekte per se nicht zu direkten negativen Beeinträchtigungen. Inwieweit sie auf längere Sicht dennoch stimmschädigend wirken können, hängt vom individuellen Einsatz, der Dauer und vom Ausmaß der assoziierten Hyperfunktion ab.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 10
    facet.materialart.
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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  32. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20150924-20150927; Oldenburg; DOC21 /20150907/
    Publication Date: 2015-09-08
    Description: Hintergrund: Stimmlippenpolypen sind gutartige oberflächliche Schwellungen im Bereich der Lamina propria, die die Stimmlippenschwingungen mechanisch behindern und dadurch die Phonation erschweren. Die Standardtherapie besteht in einer kompletten chirurgischen Entfernung. Ziel unserer Untersuchung ist die Beurteilung der Frage des Ausmaßes der operativen Stimmverbesserung, unter Berücksichtigung des in der phoniatrischen Routinediagnostik noch nicht allgemein etablierten Stimmumfangsmaßes (SUM).Material und Methoden: In einer prospektiven klinischen Studie werden bei 60 Patienten die funktionellen Ergebnisse der mikrolaryngoskopischen Abtragung von Stimmlippenpolypen untersucht. Die Befunde und Behandlungsergebnisse werden anhand prä- und postoperativer Laryngovideostroboskopie, intraoperativer Aufnahmen, sowie mittels prä- und postoperativer Stimmfunktionsdiagnostik dokumentiert und ausgewertet. Der auf der Basis von Stimmfeldfläche und -form errechnete Parameter SUM soll mit dem Dysphonie Schweregrad Index (DSI) verglichen und hinsichtlich seiner diagnostischen Eignung bewertet werden.Ergebnisse: Alle Polypen konnten wie geplant komplett entfernt werden. Die Heilung vollzog sich regelrecht durch narbenfreies Überwachsen des Defektes mit stabilem Epithel auf der Basis der erhaltenen Lamina propria. Innerhalb des Beobachtungszeitraumes wurden keine relevanten Nebenwirkungen oder Rezidive beobachtet. Die bisherigen Ergebnisse zeigen postoperativ eine größtenteils deutliche Verbesserung der Stimmfunktion im Vergleich zum präoperativen Befund. SUM und DSI korrelieren signifikant miteinander.Diskussion: Der Parameter SUM erscheint überaus geeignet, die stimmliche Leistungsfähigkeit zu quantifizieren und weist eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem DSI auf (z.B. unabhängig von Jitter-Messung, Mikrophon-abstandsbedingt abweichenden Schallpegeln). Die andernorts propagierte Microflap-Technik, bei der ein Teil des Epithels bei der Entfernung breitbasiger Polypen zur Wundbedeckung in situ verbleibt, erweist sich unseres Erachtens wegen möglicher Rezidive oder unvollständiger Entfernung nicht als vorteilhaft.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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