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  • 1
    Electronic Resource
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    Springer
    Virchows Archiv 322 (1952), S. 381-396 
    ISSN: 1432-2307
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung 53 möglichst verschiedenartige aseptische Substanzen wurden in das subcutane Bindegewebe von Kaninchen gespritzt. Die daraufhin einsetzenden entzündlichen Reaktionen des Gewebes sind in ihrer Stärke verschieden, je nach Art des verwendeten Agens. Entweder beschränkt sich das Gewebe nur auf eine leukocytäre Veränderung der Bindegewebskerne, die nach wenigen Stunden sich zurückbildet, oder aber die Grundsubstanz nimmt in winzigen oder größeren Bezirken an der Differenzierung zu Entzündungszellen teil. Dieser Vorgang ist reversibel, und das veränderte Gewebe kann sich in voll funktionstüchtiges oder in Narbengewebe zurückbilden. Wurde das Gewebe stark geschädigt, so werden die stark geschädigten Teile (oder deren Umgebung) verflüssigt und resorbiert oder abgekapselt. Das umgebende „total abgebaute“ Gewebe wird zum Granulations- und Narbengewebe. Das Narbengewebe wird rückgebildet, indem sich blasige Kerne zu leukocytären Zellen differenzieren, die auf dem Lymphwege abwandern.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 2
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Es konnte gezeigt werden, daßLeber, Senftleben undW. Löhlein von falschen Voraussetzungen ausgingen, als sie geschädigte Hornhäute für tot hielten. Die Widerstandskraft der Cornea übertrifft alles in der Biologie bisher bekannte, denn sie erträgt — schwer geschädigt natürlich — Hitzeanwendungen von 170 und 175° C und stirbt erst oberhalb dieser Temperaturen völlig ab. Es sei weiteren Arbeiten vorausgegriffen, daß auch bei anderen menschlichen und tierischen Geweben ähnliche Verhältnisse festgestellt wurden. In eine tote implantierte Hornhaut wandern niemals Leukocyten ein; ebensowenig in leicht oder schwer geschädigte und in normale Hornhäute. Das Bindegewebe hat polyblastische Eigenschaften und reagiert auf nutritive Reize mit Chromatinvermehrung. Normalerweise führt diese zur Rundzellenbildung; wenn das Gewebe aber geschädigt ist, können abortive Chromatinformen auftreten, wie das vor allem an mit Zinksulfat vorbehandelten implantierten Hornhäuten deutlich wird, wo ganze Faserbündel direkt in Chromatin übergingen, ohne daß daneben Rundzellen beobachtet wurden. Damit ist aber erwiesen, daß die Implantation normaler, leicht und schwer geschädigter Gewebe eine aussichtsreiche Methode für die Zell-und Krebsforschung ist, weil sie erlaubt,in reiner Form die Reaktionen jedes unserer Gewebe gegen einfache, wiederholte und kombinierte Schädlichkeiten aller Art zu studieren und die bisher völlig unbekannte Widerstandsfähigkeit unserer Zellen und Gewebe zu prüfen, wie das erstmalig an der Cornea hier ausgeführt wurde. Das Carrelverfahren, das solche Prüfungen nicht zuläßt, findet dadurch eine glückliche Ergänzung.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 3
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 4
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die hier bekanntgegebene Methode hat vorwiegend theoretische Bedeutung.Sie entkräftet vor allem die Theorie Cohnheims, daß die in der Tränenflüssigkeit vorhandenen Rundzellen in die Gewebe einwandern. Das Nichteinwandern ergibt sich durch Vergleich der Kernstruktur der gebildeten Zellen, vor allem auch Implantation röntgengeschädigter Hornhäute, die niemals typische „Leukocyten“ enthalten. Auch bei Implantation von Schweinehornhäuten, formolfixiertem Muskelgewebe bestätigt es sich, daß keine dem Kaninchen entsprechenden Entzündungszellen auftreten. Werden dünne Gewebestreifen in Kollodiumkapseln implantiert, so ergibt sich auch im Konjunktivalsack eine Differenzierung des Gewebes zu Protoplasma, Kernsubstanz und Rundzellen. Daraus geht hervor, daß die Konjunktivalflüssigkeit abbaubedingende (Nähr-)Stoffe enthält, die aber entweder von denen in normalem Plasma oder subcutaner Lymphe vorkommenden abweichen, oder daß das Konjunktivalsekret außer den normalen Nährstoffen Substanzen enthält, welche für die Gewebe toxisch wirken und die Gewebereaktionen auf abortive Bahnen leiten. Späteren Arbeiten sei vorweggenommen, daß andere Körpersäfte, z. B. der Speichel, keinen Gewebeabbau, sondern Autolyse bedingen. Die konjunktivale Implantation bedingt eine reversible Panophthalmie. Als Ersatz für die subcutane Implantation kommt die konjunktivale Einpflanzung aus allen diesen Gründen nicht in Betracht.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 5
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Nach jeder starken Ätzung der Hornhaut bildet sich eine perifokale Entzündung aus, bei der innerhalb von 24 Std regelmäßig ein Bezirk des kollagenen Gewebes in leukocytoides Protoplasma und Kerne überführt wird. Mikroskopische Direktbeobachtungen haben gezeigt, daß es sich hierbei um eine lokale Gewebemetamorphose ohne Intervention eingewanderter Zellen handelt. Innerhalb der folgenden 24 Std verschwindet der entzündete Bezirk und wird durch fast normales kollagenes Bindegewebe ersetzt. Aus sehr zahlreichen Zustandsbildern, aus theoretischen Erwägungen und per exclusionem wird geschlossen, daß hier Protoplasma, Granulationen, Kerne und Zellen in kollagene Fasern zurückverwandelt werden.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 6
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 7
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 8
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 9
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Summary The easely producible fenomenon of the metamorfosis of collagenous fibres into a protoplasma, filled with nuclei, and the return of this cellular elements into collagen substance is so astonish and prima facie so unexplicable, that it should be the object of intense investigations. From these we can expect certainly very important news and fundamental knowledges about the conception of “living substance”.
    Notes: Zusammenfassung Das leicht produzierbare Phänomen der Umwandlung kollagener Fasern in dicht mit Kernen erfülltes Protoplasma und die Rückverwandlung dieser zellwertigen Elemente in Kollagen ist so frappant und prima facie so unerklärbar, daß dieser Vorgang einer intensiven Erforschung zugeführt werden sollte, zumal davon mit Sicherheit neue fundamentale Erkenntnisse über das Wesen der “lebenden Substanz” zu erwarten sind.
    Type of Medium: Electronic Resource
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