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  • 1
    Electronic Resource
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    Springer
    Virchows Archiv 284 (1932), S. 422-437 
    ISSN: 1432-2307
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Die makroskopische Erkennung einer Balantidiencolitis ist, wenn nur uncharakteristische, flache, rundliche Geschwüre im Dickdarm vorhanden sind, schwierig. 2. Die histologische Untersuchung dieses Falles läßt frische, ältere und in Abheilung begriffene Geschwüre unterscheiden. 3. Die Verschiedenheiten des makroskopischen und mikroskopischen Bildes der Balantidiencolitis sind durch Verschiedenheiten des klinischen Verlaufs bedingt. 4. Die Balantidien dringen in die Lichtung der Schleimhautdrüsen oder zwischen deren Epithel und Membrana propria ein, wandern von dort in die Tunica propria der Schleimhaut und führen durch Nekrose oder eitrige Einschmelzung zu Schleimhautdefekten. 5. Die Balantidien können in die Unterschleimhaut nur durch Lücken in der Muscularis mucosae eindringen, und zwar entweder im Bereich der Einzelknötchen, oder durch geweitete Capillaren oder schließlich nach Zerstörung der Schleimhautmuscularis. 6. Die pathologische Bedeutung des Balantidium coli ist wie in früheren Fällen, so auch in diesem erwiesen: durch Gewebszerfall ausschließlich in der Umgebung der Parasiten; durch Fehlen eines bakteriellen Eindringens in das gesunde Gewebe; durch aktives Eindringen der Balantidien in gesundes Gewebe und Gefäße. Es erfolgen zu diesem Zweck sogar vorübergehende Formänderungen der Parasiten. 7. Teilungsstadien im Gewebe waren nicht mit Sicherheit festzustellen. 8. Die Balantidien scheinen in den Blutgefäßen rasch zugrunde zu gehen.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 2
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 3
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 4
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Eine disklinatorische Näherungsrollung ist beim Untersucher im Falle asymmetrischer Konvergenz auf Objekte, welche wohl die Stellung, nicht aber die Orientierung der Augen festlegen, deutlich nachweisbar, jedoch asymmetrisch auf beide Augen verteilt; das linke Auge zeigt eine stärkere Disklination als das rechte. Sie ist diesfalls ausschließlich an die Konvergenz geknüpft, und zwar beim rechten Auge im wesentlichen an die Konvergenzstellung, die ausgeführte Konvergenzbewegung; am linken Auge besteht Bindung an die Stärke des Konvergenzimpulses, ohne Zusammenhang mit der Verkürzung des Rectus medialis an sich. Bei flächenhafter Vollbeanspruchung des binokularen Nahesehens (durch Testobjekte, welche senkrecht zur primärgestellten Blicklinie angeordnet sind) ist hingegen keine manifeste Disklination nachweisbar. Die sonst eintretende Näherungsrollung wird eben durch eine gegensinnige Fusionsrollung kompensiert, wodurch es dabei bleibt, daß sich die Testobjekte auf korrespondierenden Netzhautstellen abbilden. Die Vertikalempfindung bleibt bei tatsächlicher Näherungsdisklination meist nicht am ursprünglichen funktionellen Längsmittelschnitte haften, sondern die subjektive Vertikale-Einstellung zeigt eine geringere Auswärtsneigung als dieser selbst. Dieses Verhalten ist wohl auf einen Kompensationsvorgang, nämlich auf dine der motorischen Disklination entgegengerichtete sensorische Konklination, d. h. gegensinnige vektoriale Umwertung zu beziehen, welche allerdings im allgemeinen unzulänglich bleibt. Auf die Beziehung von Cyclophorie und Neigung der funktionellen Längsmittelschnitte gegeneinander wird besonders hingewiesen. Die erwiesene Plastizität der Vertikallokalisation bedeutet keinen Widerspruch gegen die Stabilität der Raumwerte (als Ordnungswerte, nicht als Maßwerte) und der Korrespondenz der Netzhäute.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 5
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 6
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 7
    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Summary von Graefe's paper „Über die Untersuchung des Gesichtsfeldes bei amblyopischen Affektionen“ initiated the systematic examination of the visual field in ophthalmology. He insisted that the objective changes recorded by the ophthalmoscope should be related to the resulting functional disturbances. His treatise is of fundamental importance with its wealth of keen observations and new methods. Von Graefe made a distinction between absolute and relative loss of vision within field defects and demonstrated the significance of fixation in perimetry. He described the characteristic lesions of choroiditis, detachment of the retina and the various forms of hemianopia. Cataract and opacities of the vitreous cause only relative interference with the visual field. Visual defects are highly significant in glaucoma, although von Graefe failed to recognize the characteristic development of these lesions. Perimetry was for him indispensable in examining the individual patient: he liked to demonstrate it on his patients in order to bring home to his students how important it is in diagnosis and prognosis, thus establishing perimetry as a clinical examination procedure.
    Type of Medium: Electronic Resource
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