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  • 1
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Das Ektoneuralsystem des Seesternes Asterias rubens L. wurde licht- und elektronenmikroskopisch untersucht. Dabei wurde einmal seiner Cuticula, dann seinen epithelialen Elementen unter dem Gesichtspunkt ihrer etwaigen Zugehörigkeit zur Glia besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Folgende Ergebnisse konnten erzielt werden: 1. Wie die übrige Körperdecke wird auch das Ektoneuralsystem von einer isolierbaren Cuticula überzogen. Diese etwa 4 μ dicke Schicht läßt sich färberisch und elektronenmikroskopisch in eine basale und eine oberflächliche Zone differenzieren. Am Aufbau der Cuticula sind Proteine beteiligt. Die elektronenmikroskopische Untersuchung zeigt, daß die Cuticula gleichmäßig von 1300 Å weiten Röhren durchsetzt ist, die in Abständen von 2000 Å stehen. Durch die Porenkanäle ziehen Cytoplasmafäden hindurch, die sich aus den apikalen Abschnitten der subcuticularen Stützzellen erheben. Diese Mikrovilli sind im Basalabschnitt der Porenplatte meistens spiralig gewunden. Sie erreichen die freie Oberfläche des Körpers. In den Mikrovilli liegen ovoide Partikel ungeklärter Natur, wie sie auch in den Perikaryen der Stützzellen vorkommen. Kinocilien, welche die Cuticula durchsetzen, sind bei Asterias nicht beobachtet worden. 2. Die Cuticula wird von einem Filzwerk zarter Filamente unterlagert, die parallel zu ihrer Oberfläche ausgerichtet sind. Ein Teil der Filamente strahlt in die Cuticula ein. 3. Licht- und elektronenmikroskopisch ist eine subcuticulare Zone von lockerer Bauweise zu erkennen. Sie wird durch die Gesamtheit der Mikrovilli gebildet, die sich aus den apikalen Abschnitten der Stützzellen erheben, um in die Porenkanäle der Cuticula einzudringen. 4. Die Stützzellen ziehen in auffallend regelmäßiger Verteilung durch die gesamte Tiefe des Ektoneuralsystems hindurch, d. h. von der Cuticula bis zur sog. Mesodermlamelle. Ihre kernhaltigen, apikalen, mit den erwähnten Mikrovilli ausgestatteten Abschnitte sind untereinander durch ausgedehnte Cytodesmen verbunden, die aus schmalen, senkrecht zum Plasmalemm gerichteten Membranen bestehen. Die Membranen wahren einen regelmäßigen Abstand von 340 A. Diese Art der Zellverbindung dürfte bei Wirbellosen häufiger anzutreffen sein, da sie auch bei Seeigeln, bei Mollusken und bei Planarien vorkommt. 5. Im Cytoplasma der Stüzzellen liegen gröbere Granula, die PAS-positiv sind und Proteine enthalten. 6. Das bezeichnende Merkmal der Stützzellen sind langgestreckte, die Zellleiber von der Cuticula bis zur Mesodermlamelle durchsetzende Fasern mit kreisrundem oder ovalem Querschnitt. Die Stützfasern sind positiv einachsig doppelbrechend und leuchten unter dem Fluoreszenzmikroskop wie Gliafasern auf. Aus elektronenmikroskopischen Aufnahmen geht hervor, daß die Fasern aus dicht gepackten, in Faserlängsrichtung orientierten Filamenten bestehen, die teilweise eine auffallende periodische Querstreifung besitzen. Diese Querstreifung stimmt nicht mit der periodischen Gliederung der Bindegewebsfibrillen bzw. -filamente von Asterias rubens L. überein. 7. Es wird dargelegt, daß Herkunft, cytologische Merkmale und topisches Verhalten der Stützzellen den Kriterien der Gliazellen in so hohem Maße entsprechen, daß man die Stützzellen des Ektoneuralsystems von Asterias rubens L. als Gliazellen bezeichnen darf. Sie lassen sich dem bei Wirbeltieren anzutreffenden Typus von ependymaler Faserglia vergleichen.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 2
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 3
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung 1. Zwei Nervenbahnen sind ein Teil des lichtempfindlichen (Dodt u. Mitarb.) Pinealkomplexes von Rana esculenta. Das in der Haut gelegene Stirnorgan (Frontalorgan, Epiphysenendblase) entsendet den Nervus pinealis (Tractus frontalis), die intrakraniale Epiphysis cerebri — den Tractus pinealis (Tractus epiphyseos). Beide Bahnen sind afferent, auf das nervöse Zentralorgan gerichtet. Am Stirnorgan adulter Esculenten finden sich Zeichen einer regressiven Entwicklung. Diese erfaßt auch die nervöse Verbindung des Stirnorgans mit der Epiphysis cerebri — den Nervus pinealis. 2. Nur elektronenmikroskopische Aufnahmen erlauben eine genaue Auskunft über die Faserzahl und Faserzusammensetzung des Nervus und Tractus pinealis. Die Bestimmung der Faserzahl im Nervus und Tractus pinealis wurde auch nach vorheriger Registrierung ihrer elektrischen Aktivität durchgeführt. 3. Nervus und Tractus pinealis enthalten sowohl markhaltige als auch marklose Elemente. Die Zahl der marklosen Nervenfasern überwiegt. In dieser Relation ist eine Parallele zur Faserarchitektonik des Nervus opticus (Maturana 1960) sichtbar. Der Nervus pinealis ist sehr reich an bindegewebigen Hüllstrukturen. 4. Im Nervus pinealis von Rana esculenta wurden 1 bis 22 markhaltige und 35 bis 146 marklose Nervenfasern gezählt. Die markhaltigen haben im fixierten Zustand einen Durchmesser von etwa 2–7 μ (Markscheidendicke etwa 0,2–0,6 μ), die marklosen — von 0,2 bis 0,8 μ (meist 0,3 bis 0,5 μ). 5. Im Tractus pinealis von Rana esculenta wurden 60 bis 80 markhaltige und bis 200 marklose Nervenfasern gezählt. Die markhaltigen haben im fixierten Zustand einen Durchmesser von 1 bis 6 μ (Markscheidendicke 0,1 bis 0,4 μ), die marklosen — 0,1 bis 1,0 μ. 6. Zur Frage der für die chromatische und achromatische Antwort des Stirnorgans (Dodt u.a.) verantwortlichen nervösen Strukturen können — ungeachtet der neuen elektronenmikroskopischen Einblicke — noch keine beweiskräftigen Angaben gemacht werden. 7. Der Tractus pinealis führt vereinzelte marklose Fasern, die mit 850–950 Å großen Granula gefüllt sind. Diese Granula haben eine Hüllmembran und eine elektronendichte Innenstruktur. Sie erinnern sehr stark an die Einschlüsse von Nervenfasern, deren Gehalt an biogenen Aminen gesichert ist. Der afferente oder efferente Charakter dieser eigenartigen Faserelemente des Tractus pinealis ist unbekannt. 8. Mit ähnlichen, z.T. sogar bis 0,2 μ großen Granula gefüllte Profile beobachtet man auch an den zerklüfteten perivasculären Grenzflächen des Epiphysenparenchyms. 9. In der Zone zwischen dem Tractus pinealis und der Basis des Subcommissuralorgans wurden synapsenähnliche Strukturen nachgewiesen. Die Herkunft der an diesen Kontakten beteiligten Elemente ist noch nicht geklärt. Hier finden sich außerdem überdurchschnittlich weite extrazelluläre Räume, die nicht als Artefakte angesehen werden können. 10. Im Verlauf des Tractus pinealis können Ranviersche Schnürringe auftreten. Erweiterte Extrazellularräume erstrecken sich bis an den hüllenfreien Abschnitt des Axons. Ranviersche Schnürringe kommen auch im Nervus pinealis vor.
    Notes: Summary 1. Two nervous pathways are part of the light-sensitive pineal complex in Rana esculenta (Dodt et al.): the frontal organ, which is situated in the skin, and from which the pineal nerve originates; and the intracranial epiphysis cerebri, from which the pineal tract takes its origin. Both tracts are afferent, i.e. directed towards the central nervous system. Signs of regressive development are found in the frontal organ of adult R. esculenta. The same phenomenon can be observed in the pineal nerve which is the nervous connexion between frontal organ and epiphysis cerebri. 2. The number of fibres that form the nervus and tractus pinealis, and their components, can only be determined by means of electron micrographs. The determination of the number of fibres has also been done after the electric activity of the nervus and tractus pinealis had been registered. 3. Nervus and tractus pinealis contain unmyelinated as well as myelinated elements. The unmyelinated nerve fibres outnumber the myelinated ones. The same relation is observed in the fibre components of the nervus opticus (Maturana 1960). The pineal nerve is rich in connective tissue sheaths. 4. One to 22 myelinated and 35–146 unmyelinated nerve fibres are counted in the pineal nerve of Rana esculenta. Fixed myelinated fibres have a diameter of 2–7 μ (thickness of the myelin sheath: 0.2–0.6 μ), whereas unmyelinated fibres have a diameter of 0.2–0.8 μ (mostly 0.3–0.5 μ). 5. The pineal tract of Rana esculenta shows 60–80 myelinated and up to 200 unmyelinated fibres. Fixed myelinated fibres have a diameter of 1–6 μ (thickness of the myelin sheath 0.1–0.4 μ); the diameter of the unmyelinated fibres is 0.1–1.0 μ. 6. In spite of the new results obtained by electron microscopy, no definite statements are possible as to which of the nervous structures is responsible for the chromatic and achromatic responses of the frontal organ. 7. Some unmyelinated fibres in the pineal tract display granules, which are about 850 to 950 Å in size. These granules have a sheath and an electron-dense internal structure. They resemble inclusions in nerve fibres, which contain biogenic amines. It is not known whether these peculiar fibrous elements in the pineal tract are afferent or efferent. 8. The perivascular boundary layer of the epiphyseal parenchyma shows similar profiles, which are filled with granules up to 0.2 μ in size. 9. Synaptic structures are seen in the region between the pineal tract and the basis of the subcommissural organ. The origin of the elements, involved in these contacts, is unknown. Unusually wide extracellular spaces, which cannot be regarded as artefacts, are also seen in this region. 10. Ranvier's nodes are sometimes found along the pineal tract. Dilated extracellular spaces extend to that part of the axon, that is free of sheaths. Ranvier's nodes are also seen in the pineal nerve.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 4
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Im Pinealorgan von Sperling (Passer domesticus), Ente, Taube und Huhn finden sich keine Zellen, die den voll differenzierten pinealen Rezeptoren der niederen Wirbeltiere (z. B. Frosch) entsprechen. Zwar ragen auch bei Vögeln mitochondrienreiche Zellstifte, die eine große Ähnlichkeit mit dem Innenglied der Photorezeptoren haben, in das Epiphysenlumen hinein, die regelmäßigen Lamellensysteme des Außengliedes werden aber vermißt. Allerdings sind sowohl in den größeren als auch in den kleinen, follikelartigen Lumina der Vogelepiphyse wirre Lamellensysteme zu beobachten, die vielfach größere gekammerte Komplexe bilden. Diese Lamellenkörper sind entweder als anlagemäßige Fehlbildungen oder als sehr frühzeitige Degenerationserscheinungen der Außenglieder (s. Diskussion) aufzufassen. Die elektronenmikroskopische Untersuchung der Embryonalstadien der Vogelepiphyse (Hühnchen) ergab Anhaltspunkte für rudimentäre Außengliedanlagen. Wenn auch ein Photopigment in den unregelmäßigen Lamellenkomplexen lokalisiert sein könnte, ist es nach dem allgemeinen Zustand der Ultrastruktur zweifelhaft, ob die Epiphysis cerebri der Vögel noch über einen funktionstüchtigen Sinnesapparat verfügt. Eine Verallgemeinerung dieses Urteils ist zur Zeit nicht möglich. Die Frage einer Beeinflussung über das autonome Nervensystem wird diskutiert.
    Notes: Summary In the pineal organ of house sparrow, duck, pigeon and chicken typical photoreceptor cells with regular outer segments are absent. Irregular whorls of lamellae form vacuolated complexes within the lumina of the avian pineal organ. These structures may be extremely degenerated or largely vestigial outer segments. A protruded part of the cell resembles the inner segment of the retinal and pineal photoreceptor cells. There is no ultrastructural basis for an active sensory apparatus in the pineal organ of adult sparrows, ducks, pigeons and chickens. The autonomic innervation probably has a functional significance. The results of this investigation are discussed on a phylogenetic and functional basis.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 5
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Nach elektronenmikroskopischen Untersuchungen an operativ gewonnenem Biopsiematerial des Seitenventrikelplexus (insgesamt 12 Fälle) bestehen die Biondischen Silberringe älterer Menschen aus einer 60–100 Å starken filamentären Komponente, die gemeinsam mit elektronendichten Pigmentgranula und Lipidkügelchen in einer feinkörnigen Matrix eingebettet ist. Die solitäre Vakuole des Silberringes hat die Ultrastruktur eines großen Lipidtropfens. In den großen, steinartigen Plexuseinschlüssen, die vom charakteristischen Ringbild abweichen und in den Plexus chorioidei mancher alter Menschen dominieren, ist das fibrilläre Material aus unbekannten Gründen nur schwach ausgeprägt. Im Plexus chorioideus einer 61jährigen Frau mit charakteristisch ausgebildeten Biondischen Silberringen gelang es, die einzelnen Bauelemente und Frühstadien der Ringbildung nachzuweisen. Es wird vermutet, daß 1. die fibrilläre Komponente der Ringe aus alterierten Tonofilamentbündeln, 2. die Lipofuszin-Komponente aus Granula, die in Lysosomen abgelagert werden, 3. das Zentrum des Solitärkörpers („Stein“) aus konfluierten Lipidkügelchen und 4. die elektronendichte Grundsubstanz aus dem feinkörnigen Matrixmaterial der Lysosomen hervorgehen. Der Prozeß der Vereinigung dieser Strukturbestandteile zu den Ringkonglomeraten vollzieht sich in der Nähe ausgedehnter Golgi-Zonen. In weiteren elektronenmikroskopischen Studien wird man die Richtigkeit dieser Hypothese an Plexusbiopsien jüngerer Menschen (20.–30. Lebensjahr) prüfen müssen; nach lichtmikroskopischen Voruntersuchungen enthalten diese Gewebsproben Vorstufen der Ringe und Filamente. Pigmentgranula und lysosomenartige Organellen kommen in großer Anzahl bereits im Plexusepithel eines 1 1/2jährigen Kindes vor. Unter vergleichenden Aspekten werden mit Paraldehydfuchsin elektiv färbbare Filamente im Plexus chorioideus der japanischen Wachtel (Coturnix coturnix japonica) diskutiert.
    Notes: Summary Twelve human choroid plexuses of the lateral ventricle, obtained by biopsy during neurosurgery, were examined in the electron microscope. Ring-like inclusions (the silver bodies of Biondi) were present in the choroidal epithelium in aged persons. The ring-like bodies contained filaments of 60–100 Å diameter, electron-dense pigment granules, and lipid inclusions embedded in a fine granular matrix. The single central vacuole of typical ring-like bodies resembled ultrastructurally a large lipid droplet. Another type of spheroidal body resembled a hailstone and was predominant in the choroid plexus of some aged patients; in this type the filaments were not prominent. Developmental stages of the ring-like bodies were successfully observed in the choroid plexus of a 61-year old woman. The components of the mature ring-like bodies have been supposed to have the following origin: 1. the filamentous material may arise from altered tonofilament bundles, 2. the lipofuscin inclusions may be formed from stored pigment material in lysosomes, 3. the solitary vacuoles (“stones”) may be a product of confluence of lipid droplets, and 4. the electron-dense matrix may be derived from the granular matrix of lysosomes. Integration of these materials into ring-like bodies occured in close vicinity to extensive Golgi zones. The developmental hypotheses, however, need to be proved in younger, 20–30-year old, persons. Preliminary light microscopic studies have indicated that choroid plexus specimens from younger persons contain immature ring-like filamentous structures; also, pigment granules and lysosome-like organelles have been notably present in the choroid plexus of a 1 1/2-year old child. The presence of paraldehyde fuchsin-stainable filaments in the choroid plexus of the Japanese quail (Coturnix coturnix japonica) is discussed on a comparative basis.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 6
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Fluoreszierende aminerge Nervenfasern bzw. Endigungen und elektronendichte Granula mit einem Durchmesser von 500–1000 Å wurden bei Passer domesticus in den Perikaryen und im Neuropil des Nucleus infundibularis, im Neuropil des Nucleus supraopticus, im rostralen Abschnitt der neurosekretorischen Bahn (Region der Sehnervenkreuzung) und in der retikulären und Palisadenschicht der Eminentia mediana beobachtet. 2000–2500 Å große kontrastreiche Granula finden sich in den Perikaryen des Nucleus supraopticus, im Tractus supraoptico-paraventriculo-hypophyseus und im Hypophysenhinterlappen. Nach Reserpinbehandlung schwanden sowohl die gelbgrüne Fluoreszenz als auch das elektronendichte Material der 1000 Å und z. T. auch der 500–800 Å großen Bläschen. Dieses Ergebnis spricht dafür, daß beide Granulatypen Monoamine enthalten. Der Nucleus infundibularis ist nach unseren Befunden die wichtigste Quelle der etwa 1000 Å großen Granula in der Palisadenschicht der Eminentia mediana.
    Notes: Summary In Passer domesticus, fluorescent aminergic fibers and axon terminals and dense-core vesicles of 500 to 1000 Å diameter were found in the perikarya and the neuropile of the infundibular nucleus, in the neuropile of the supraoptic nucleus, in the rostral common neurosecretory pathway (region of the optic chiasma), in the tubero-infundibular tract, and in the reticular and palisade zones of the median eminence. 2000–2500 Å electron-dense vesicles were found in the perikarya of the supraoptic nucleus, in the proximal division of the common neurosecretory pathway and in pars nervosa of the hypophysis. After reserpine treatment, the yellow-green fluorescence as well as the dense material contained in the ∼1000 Å vesicles and partly also in the 500–800 Å vesicles disappeared. This suggested that the ∼1000 Å and the ∼500 Å dense-core vesicles in the hypothalamo-hypophysial system of Passer domesticus contain monoamines and that the infundibular nucleus is an important source of the ∼1000 Å dense-core vesicles in the palisade layer of the median eminence.
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  • 7
    ISSN: 1432-0878
    Keywords: Pineal complex ; Anura ; Nervus and tractus pinealis ; Chromatic and achromatic responses to light
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Der Epiphysenkomplex von 32 Fröschen der Arten Rana temporaria, Rana esculenta und Rana catesbeiana wurde zuerst elektrophysiologisch, anschließend neuro-histologisch bzw. elektronenmikroskopisch untersucht. Auf Belichtung des Stirnorgans lassen sich vom Nervus pinealis (= Tractus frontalis) zwei Arten von Antworten ableiten. Antidrome elektrische Reizung des Tractus pinealis zeigt im Nervus pinealis fortgeleitete Aktionspotentiale und damit Nervenfasern, die vom Stirnorgan bis zum Mittelhirn durchgehen. Elektrophysiologisch wurden außerdem Fasern ermittelt, die die Epiphysis cerebri nicht erreichen. Weitere Fasern enden in der Epiphyse. Neben den vom Stirnorgan zum Gehirn ziehenden afferenten Fasern kann man im extracranialen Teil des Nervus pinealis auch efferente Fasern nachweisen. Histologisch ist in allen Fällen der Durchtritt des Nervus pinealis durch das Schädeldach zu beobachten. Der Durchmesser des Nerven nimmt jedoch wahrend seines Verlaufs kontinuierlich ab. Elektronenmikroskopisch konnte gesichert werden, daß diese Durchmesserabnahme auf einem Faserverlust beruht. Bei einer Rana catesbeiana wurden kurz vor Eintritt des Nervus pinealis in die Epiphyse — im Vergleich zum extracranialen Nervenabschnitt —nur noch die Hälfte der markhaltigen und 1/3 der marklosen Nervenfasern gezählt. Bei den verbleibenden markhaltigen Fasern war außerdem die Dicke der Markscheide stark reduziert. Der Nervus pinealis fächert sich in Epiphysennähe auf; seine Fasern treten dorsomedian einzeln durch die Basalmembran in das Parenchym des rostralen Epiphysenabschnittes ein. Gemeinsam mit den Neuriten der Epiphysennervenzellen bilden sie den Tractus pinealis (s. auch Paul u. Mitarb., 1971). Eine synaptische Umschaltung der Fasern des Nervus pinealis konnte in der Epiphyse nicht nachgewiesen werden. Bei einer Rana esculenta betrug der Faseranteil des Nervus pinealis am Tractus pinealis nur etwa 2%. Die Befunde werden im Zusammenhang mit der Entstehung und Leitung der chromatischen und achromatischen Antwort im Epiphysenkomplex diskutiert.
    Notes: Summary The pineal systems of 32 frogs of the species Rana temporaria, Rana esculenta, and Rana catesbeiana were studied first electrophysiologically and then with histological and electron microscopical methods. The nervus pinealis (= tractus frontalis) showed two kinds of responses to photic stimulation. Uninterrupted conduction of nerve impulses from the frontal organ to the midbrain was demonstrated by antidromic electrical stimulation of the intracranial pineal tract and recording of action potentials from the extracranial pineal nerve. Beside the uninterrupted fibres from the frontal organ to the tractus pinealis, other fibres of the nervus pinealis either did not reach the pineal organ or ended in the pineal organ. The extracranial part of the nervus pinealis contained afferent as well as efferent fibres. Morphologically it was shown in 32 investigated animals that the nervus pinealis penetrates the skull and runs to the pineal organ. During its course, the diameter of the pineal nerve became smaller, which was related to a decrease of the number of myelinated and unmyelinated fibres as revealed by the electron microscope. In comparison with the extracranial portion of the pineal nerve, the intracranial portion of the nerve near the pineal organ contained only half of the myelinated and one third of the unmyelinated fibres counted in one specimen of Rana catesbeiana. The thickness of the myelin sheats of the residual myelinated fibres was much reduced. The nervus pinealis entered the rostral region of the pineal organ, and single nerve fibres were seen to penetrate the basal lamina of the pineal organ reaching its parenchyma dorsomedially. These fibres, and axons of the nerve cells of the pineal organ, constituted the pineal tract (see also Paul et al., 1971). In one specimen of Rana esculenta, only ∼2% of the nerve fibres of the tractus pinealis originated in the frontal organ. The results have been discussed in relation to the generation and conduction of the chromatic and achromatic responses in the pineal system.
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  • 8
    ISSN: 1432-0878
    Keywords: Pineal organ ; Columba livia ; Electrical activity ; Ultrastructure ; Sensory (?) and secretory pinealocytes
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Direkte Belichtung oder Lichtreizung der Lateralaugen lösen im zentralen Teil der Taubenepiphyse keine elektrische Aktivität aus. Im Stielabschnitt sind dagegen kleine, durch Licht nicht beeinlußbare Dauerentladungen zu beobachten. Die Lage der Ableitungspunkte wurde durch den histologischen Nachweis der elektrolytisch gesetzten Eisenmarken bestimmt. Diese Ableitungsstellen befinden sich im Epiphysenparenchym. Ein stärkeres versilberbares Nervenbündel verläuft im Stiel der Epiphyse. Adrenerge Nervenfasern, die grün fluoreszieren, begleiten die Kapselgefäße und dringen mit diesen in das follikuläre Epiphysengewebe ein. Das Epiphysenparenchym zeigt nach Falck-Hillarp eine Gelbfluoreszenz mit umschriebenen apikalen oder basalen Anreicherungen der fluoreszierenden Substanz. Mit Reserpin kann nur ein Teil dieses Materials entspeichert werden. Elektronenmikroskopisch lassen sich in der Taubenepiphyse keine typischen pinealen Rezeptorzellen nachweisen. Regelmäßig lamellierte Außenglieder fehlen vollständig. Es finden sich lediglich cytoplasmareiche bulböse Zilien und zirkuläre Lamellenkomplexe, die in Tubuli übergehen. Die letzteren können sich mit einem dichten körnigen Material füllen. An einigen Stellen haben solche Lamellenverbände einen Zusammenhang mit keulenförmig verdickten Zilien. Diese Zone ist aber anders strukturiert als das für retinale und pineale Lichtsinneszellen charakteristische Verbindungsstück. Die Zeichen der sekretorischen Aktivität der Taubenepiphyse sind überzeugender als die für einen lichtempfindlichen Sinnesapparat sprechenden Strukturmerkmale. Ein bestimmter Typ der Pinealocyten ist reich an 800–1200 Å großen granulierten Vesikeln, die sowohl am apikalen als auch am basalen, auf die Blutgefäße ausgerichteten Zellpol angehäuft sein können. An den manchmal gelappten basalen Endfüßen sind Zeichen der Ausschleusung des Vesikelinhalts bzw. eines Materialschwundes aus dem granulierten Vesikelkern zu erkennen. Die sekretorische Aktivität der Taubenepiphyse wird mit Hinweis auf die in ihr reichlich vorkommenden 5-Hydroxyindole (Quay) und das Problem der Melatonin-Bildung diskutiert. Erörtert wird auch die Möglichkeit einer Stimulierung dieser Sekretion über den Sympathikus.
    Notes: Summary Direct illumination or stimulation with light of the lateral eyes induced no electrical activity in the central part of the pineal organ in the pigeon. In the pineal stalk, however, a train of impulses was observed that failed to respond to changes of illumination. The position of the tip of the recording electrode (iron deposit), was histologically clearly determined to be in the pineal parenchyma. A distinct nerve bundle could be traced down the pineal stalk. Adrenergic nerve fibers showing a green fluorescence accompanied pineal capsular vessels into pineal follicular tissue. Using the method of Falck-Hillarp, the pineal parenchyma showed high concentrations of yellow fluorescent material in the apical or basal parts of the pinealocytes. Only a part of the fluorescent material could be dispersed with reserpine. In the electron microscope, no typical photoreceptor cells were identified in the pineal organ. Only large bulbous cilia, and circular lamellar or tubular complexes, were observed; they sometimes contained a dense granular material. Occasionally, the lamellar complexes had a direct relation to cilia of club-shaped appearance. Signs of secretory activity were more definitive in the pigeon pineal organ than sensory structures. One type of pinealocytes contained many 800–1,200 Å diameter granular vesicles concentrated in the apical or basal (apposed to blood vessels) cell parts. At the occasionally lobulated basal end-feet, a disappearance of the content of the granular vesicles indicated a release mechanism. This secretory activity was discussed in relation to the 5-hydroxyindole content of the pigeon pineal organ (Quay) and the general problem of melatonin synthesis; also, the possibility was considered that the secretory activity may be stimulated by sympathetic nerve fibers.
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  • 9
    Electronic Resource
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    Springer
    Cell & tissue research 59 (1963), S. 239-288 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Abstract The ultrastructure of the frontal organ (pineal end-vesicle, Stirnorgan) of Rana temporaria L. and Rana esculenta L. is similar to the submicroscopic organization of the retina and other photosensitive organs. There are five different cell types in the frontal organ: sensory (receptor) cells, ependymal cells, ganglion cells, glial cells and “epithelial” cells. The ependymal cells may be secretory. There is no evidence for a typical pigment epithelium. The sensory cells have inner and outer segments. The inner segments contain numerous mitochondria, a Golgi complex, filaments, lipid droplets, two centrioles and a fibrillar apparatus (within the connecting piece). The mitochondria are very abundant in the “Ellipsoid” and “Ersatzellipsoid” areas (Holmgren) of the inner segment. The outer segment consists of about 60 to 110 discs formed by infoldings of the cell membrane. Most of the sensory cells are cone-like, but there are some elements with rod-like structures. Plexiform areas of the frontal organ contain terminations of the receptor cells, and processes of the nerve cells and glia cells. Synaptic structures have been determined within these areas. Non-medullated and medullated nerve fibers with adjacent glial satellites are observed in the pineal nerve (Nervus pinealis). The anatomical findings are described in detail and discussed in respect to the physiological results of Dodt and Heerd (1962) in Rana temporaria and Rana esculenta.
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  • 10
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 60 (1963), S. 432-451 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Das lichtempfindliche Organ (Augenpolster) des Seesternes Asterias rubens L., dem ein roter Fleck an der ventralen Seite jeder Armspitze entspricht, wurde licht- und elektronenmikroskopisch untersucht. 2. Im Augenpolster findet sich eine Anzahl von Vertiefungen (Augengruben), deren Wand von Pigmentzellen und Photorezeptoren gebildet wird. 3. Aus elektronenmikroskopischen Bildern geht hervor, daß die unter den Pigmentzellen hegenden Perikaryen der Photorezeptoren schmale Fortsätze zwischen jenen hindurchsenden. Diese Fortsätze teilen sich im Grubenlumen in eine Vielzahl von Mikrovilli auf. Sie sind außerdem mit je einer Cilie und dazugehöriger Wimperwurzel ausgestattet. 4. Das Cytoplasma der Photorezeptoren enthält als Charakteristikum außer Golgi-Apparat und Mitochondrien vom tubulären Typus viele kleine Bläschen; diese sind bis in die Fortsätze zwischen den Pigmentzellen hinein zu verfolgen, jedoch nicht in die Mikrovilli. 5. Die Pigmentzellen sind ebenfalls mit Golgi-Apparat und Mitochondrien ausgestattet. Unter den dicht gedrängt liegenden Pigmenteinschlüssen kann man kleine massendichte Granula (Durchmesser 0,1–0,16 μ) und größere Kugeln (Durchmesser 0,5–0,7 μ) unterscheiden. Diese enthalten vielfach eine oder mehrere Vakuolen. Die größeren Kugeln, in ungefärbten und mit Fettfarbstoffen gefärbten Gefrierschnitten deutlich sichtbar, sind alkohollöslich. Die kleinen Granula färben sich mit Paraldehydfuchsin. 6. Die Augengrube ist gegen die Cuticula hin durch besonders strukturierte Zellen („Linse“?) abgeschlossen. 7. Seichtere Augengruben verkörpern offenbar in Entstehung begriffene Lichtsinnesorgane. 8. Die Bauweise der Augengruben von Asterias rubens ähnelt derjenigen der Ozellen der Hydromeduse Polyorchis penicillatus insofern weitgehend (Eakin und Westfall 1962), als die Lichtungen der Ozellen bei beiden Formen von einem Filzwerk langer Mikrovilli ausgefüllt sind. Diese gehen bei Asterias indessen vom Zellapex aus, der außerdem eine freie Cilie trägt, bei Polyorchis dagegen vom Cytoplasmaüberzug der Cilie selbst.
    Type of Medium: Electronic Resource
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