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  • 1
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    Springer
    Der Anaesthesist 48 (1999), S. 858-870 
    ISSN: 1432-055X
    Keywords: Schlüsselwörter Akuter ischämischer Insult ; Notfallmedizinische Versorgung ; Neuroprotektion ; Schlaganfall-Team ; Key words Acute ischaemic stroke ; Emergency medical services ; Stroke team ; Neuroprotection
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Abstract Stroke is the third leading cause of death and number one cause of disability in industrialised countries. Studies into the pathophysiology of acute ischaemic stroke have indicated that treatment options are likely to be optimized when early signs of stroke are recognized and treatment is initiated within 3 hours from symptom onset. Therefore, new conceptions heading towards early diagnosis, fast preclinical treatment, structured diagnostics, immediate initiation of acute therapy as well as early initiation of rehabilitation are required. It is well known that, for most patients, there is a long delay between the onset of symptoms and the start of therapy. Many factors are responsible for the time delay: signs and symptoms often go unrecognized and/or minimized by patients, relatives and bystanders. Unlike trauma or myocardial infarction, stroke is not given a high priority by medical staff and/or emergency medical services (EMS). Although a small number of strike patients is treated as emergency and attended to by the emergency medical services within this time window, this number could easily be increased by intensified public and emergency personnel education. At present the standard of care by the EMS personnel includes adequate cerebral oxygenation, treatment of cardiac arrhythmia, management of hypertension as well as therapy of hyperglycemia and hyperthermia. For the future, we hope that emergency medical services will be able to initiate therapies which must be administered within the first few hours of acute stroke after onset of symptoms. Early notification of hospitals would enable a particular stroke team to be present at the patient's admission.
    Notes: Zusammenfassung In industrialisierten Ländern ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache und gleichsam die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen überhaupt. Untersuchungen zur Pathophysiologie des akuten ischämischen Insultes haben gezeigt, daß optimale Behandlungsbedingungen dann bestehen, wenn die Frühsymptome des Schlaganfalls schnell erkannt werden und die Behandlung innerhalb von 3 Stunden nach Einsetzen der Erstsymptome eingeleitet wird. Daraus ergibt sich die Forderung nach neuen Konzepten zur Früherkennung, rascher präklinischer Versorgung, strukturierter Diagnostik, unmittelbar einsetzender Akuttherapie und frühem Beginn der Rehabilitation. Zwischen dem Auftreten der Erstsymptome und dem Einsetzen der Therapie geht häufig wertvolle Zeit verloren. Häufig werden die Symptome von den Patienten, ihren Verwandtenn oder auch von Zeugen gar nicht bemerkt oder bagatellisiert. Im Unterschied zum Trauma und Herzinfarkt wird dem Schlaganfall auch von dem rettungsdienstlichen und medizinischen Personal zu wenig Priorität beigemessen. Nur eine geringe Anzahl von Schlaganfallpatienten wird bereits notfallmäßig behandelt und innerhalb des schmalen therapeutischen Zeitfensters notfallmedizinisch versorgt. Eine Verbesserung dieser Situation ist durch intensivierte Ausbildungsmaßnahmen, die sowohl die Öffentlichkeit als auch notfallmedizinisches Personal berücksichtigen, zu erreichen. Der gültige Behandlungsstandard in der Akuttherapie umfasst die adäquate zerebrale Oxygenierung, die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, das Blutdruck-Management sowie die Therapie von Hyperglykämie und Hyperthermie. Es ist zu hoffen, daß Therapien, die auf die ersten Stunden nach Einsetzen der Symptomatik limitiert sind, zukünftig von dem Rettungsdienst angeboten werden können. Der Schlaganfallpatient sollte frühzeitig bei der aufnehmenden Klinik angemeldet werden, um die Anwesenheit eines speziellen Stroke-Teams bei Aufnahme zu ermöglichen.
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  • 2
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    Springer
    Der Anaesthesist 49 (2000), S. 2-8 
    ISSN: 1432-055X
    Keywords: Schlüsselwörter ; Schlaganfall ; Thrombolyse ; Intrakranieller Druck ; Stroke unit ; Key words ; Stroke ; Thrombolysis ; Intracranial pressure ; Stroke unit
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Abstract Stroke is an emergency. Treatment must begin as soon as possible because significant sustained neurological improvement has been demonstrated when thrombolytic treatment, mainly with recombined tissue plasminogen activator (rtPA) is initiated within the first hours of stroke onset. On the other hand in the acute phase of stroke it is critical that patients get adequate management for the prevention of early complications. Management of the acute phase of stroke is the target of this article. Preclinically started treatment must be continued in the neurological emergency unit. Clinical examination is followed by technical investigations: cerebral computertomography (CCT) is the most useful radiological investigation in the acute phase. It allows to distinguish between ischemia and hemorrhagic lesions and also to rule out nonstroke brain conditions. Multimodal magnetic resonance imaging (mMRI) may provide data on viable versus irreversibly damaged tissue. Sufficient stroke treatment is based on well managed in-hospital infrastructure. Thrombolysis is the only causative treatment of stroke in selected patients. Complications of acute stroke comprise changes of blood pressure with hemodynamically relevant effects on cerebral perfusion pressure, acute post- ischemic brain edema, and intracerebral bleedings.
    Notes: Zusammenfassung Der akute Schlaganfall stellt einen Notfall dar. Zum einen, weil das funktionelle Ergebnis durch eine frühe Thrombolysetherapie signifikant verbessert wird. Zum anderen, weil beim akuten Schlaganfall eine frühzeitige Behandlung von Komplikationen die Prognose positiv beeinflußt. Der Schwerpunkt dieses Artikels liegt auf der Behandlung der akuten zerebralen Ischämie. Die Primärversorgung eines Schlaganfallpatienten bei Aufnahme in die Klinik besteht zunächst in der Fortführung der bereits präklinisch begonnenen Basisversorgung. Parallel zur klinisch-neurologischen Evaluation erfolgt die Durchführung technischer Untersuchungen. Mit der zerebralen Computertomographie (cCT) kann zwischen zerebraler Ischämie und intrazerebraler Blutung unterschieden und andere Ursachen können ausgeschlossen werden. Mit der multimodalen Magnetresonanztomographie (mMRT) kann zwischen reversibel und irreversibel geschädigtem Hirngewebe unterschieden werden. Eine weitere Voraussetzung für eine suffiziente Schlaganfalltherapie ist eine optimal aufeinander abgestimmte innerklinische Infrastruktur. Als spezielles therapeutisches Verfahren steht heute die Thrombolysetherapie für selektierte Patienten zur Verfügung. Zu den Komplikationen des akuten Schlaganfalls gehören hämodynamisch wirksame Blutdruckschwankungen, die Entwicklung eines akuten postischämischen Hirnödems und intrazerebrale Blutungen.
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  • 3
    ISSN: 1432-055X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: 1991 hat Herr Prof. Dr. H.-N. Herden im Auftrag der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) das bundeseinheitliche Notfalleinsatzprotokoll vorgestellt [3]. 1994 folgte das bundeseinheitliche Rettungsdienstprotokoll der DIVI [4]. Beide Protokolle haben sich in den vergangenen Jahren in zahllosen Rettungsdienstbezirken erfolgreich durchgesetzt. Inzwischen existieren sogar Übersetzungen in andere Sprachen. 1997 hat die DIVI den Auftrag erteilt, die Erfahrungen aus der Anwendung des DIVI-Notarzteinsatzprotokolls in einer neuen Version (Version 4.0) einfließen zu lassen (Abb. 1). Die Überarbeitung des Protokolls war davon geleitet, die Grundstruktur unverändert zu lassen und lediglich Details zu optimieren. Um den minimalen Notarztdatensatz (MIND) [1] bilden zu können, wurde insbesondere der Mainz Emergency-Evaluation-Score (MEES) [2] integriert.
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  • 4
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    Notfall + Rettungsmedizin 1 (1998), S. 86-86 
    ISSN: 1436-0578
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
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  • 5
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    Springer
    Notfall + Rettungsmedizin 1 (1998), S. 223-223 
    ISSN: 1436-0578
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Aus der Primärdiagnostik ergeben sich unmittelbare therapeutische Konsequenzen. Höchste Priorität hinsichtlich des Überlebens und der Prophylaxe sekundärer Hirnschäden hat die Stabilisierung der Atem- und der Herz-Kreislauf-Funktion. Der Grad der vitalen Bedrohung, der von einer Einzelverletzung ausgeht, ist richtungweisend für die Dringlichkeit ihrer Versorgung. Die folgenden Empfehlungen des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Neuroanästhesie der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) [1] fassen unter Berücksichtigung der Empfehlungen der American Association of Neurological Surgeons, der Brain Traum Foundation [2], des European Brain Injury Consortium, der Arbeitsgemeinschaft Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie [3] sowie der Ständigen Kommission Intensivmedizin der DGAI [4] die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zusammen, die nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft Einfluß auf das neurologische Ergebnis haben und als Grundlage einer standardisierten innerklinischen Akutversorgung der Patienten mit SHT dienen können.
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  • 6
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    Springer
    Notfall + Rettungsmedizin 3 (2000), S. 41-46 
    ISSN: 1436-0578
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Aufgrund der veränderten politischen und militärischen Rahmenbedingungen haben sich mit der Neuordnung des Zivilschutzes (ZSNeuOG) die Kompetenzen für die logistische Katastrophenvorsorge vom Bund auf die Länder verlagert. Die Vorsorge für die notfallmedizinische Versorgung der Opfer von Katastrophen und Großunglücken durch geeignete Bevorratung von Arzneimitteln und Medizinprodukten ist trotz des engen finanziellen Spielraums der Länder eine wichtige öffentliche Aufgabe [4, 5, 8, 15]. Die Umstellung der Produktion in der Pharmaindustrie auf Strategien wie “lean production” und “just in time production” läßt den Rückgriff auf diese Ressourcen nicht verläßlich erscheinen. Der Kostendruck auf die Krankenhäuser hat ebenfalls zur Reduzierung der Lagerhaltung in den Krankenhausapotheken geführt, so dass allenfalls von den gesetzlich vorgeschriebenen Reserven (§ 15 ApBetrO) ausgegangen werden kann, die den Krankenhausbetrieb sicherstellen. In Rheinland-Pfalz obliegt nach dem Landesbrand- und Katastrophenschutzgesetz (LBKG) die Verantwortung für eine effiziente Gefahrenabwehr zwar den Gebietskörperschaften, Landkreisen und kreisfreien Städten. Durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit und das Ministerium für Inneres und Sport als den zuständigen Landesbehörden wurde aber im Sinne einer optimalen logistischen Lösung die Einrichtung einer landesweiten Zusatzbevorratung von Arzneimitteln und Medizinprodukten als überregionale standardisierte Lösung angestrebt.
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  • 7
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    Springer
    Notfall + Rettungsmedizin 3 (2000), S. 81-82 
    ISSN: 1436-0578
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Die Entscheidung des Rettungsleitstellendisponenten, in welchen medizinischen Notfällen der Notarzt zu entsenden ist, richtet sich nach dem Notarzt-Indikationskatalog (NAIK). Der NAIK ist eine Handlungsanweisung und im Landesrettungsdienstrecht von einigen Bundesländern verbindlich geregelt. Die Gründe für die Erstellung eines Notarzt-Indikationskataloges sind in erster Linie die Hilfestellung für den Disponenten bei der Entscheidung, welches Rettungsmittel einzusetzen ist, eine Unterstützung bei der standardisierten Disposition der Rettungsmittel sowie insbesondere die rechtliche Absicherung des Leitstellenpersonals.
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  • 8
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    Springer
    Notfall + Rettungsmedizin 2 (1999), S. 380-381 
    ISSN: 1436-0578
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Der Mainz Emergency Evaluation Score (MEES) ist ein Instrument zur Evaluation der Ergebnisqualität von Notarzteinsätzen [1, 2, 3]. Er ist Bestandteil des DIVI-Notarzteinsatzprotokolls und wird im Folgenden beschrieben. Beim MEES werden sieben Parameter der Vitalfunktionen ausgewertet, welche in Ihrer Gesamtheit den Zustand des Notfallpatienten zuverlässig beschreiben (Tabelle 1). Das Bewertungskonzept des MEES beruht auf einer vierstufigen Einteilung aller sieben Vitalparameter. Der physiologische Zustand wird mit vier MEES-Punkten, ein lebensbedrohlicher Zustand mit „1*” MEES-Punkt bewertet. Geringe Abweichungen von der Norm werden mit 3 MEES-Punkten, ein erheblich abweichender Zustand mit 2 MEES-Punkten gekennzeichnet.
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  • 9
    ISSN: 1435-1420
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
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  • 10
    ISSN: 1436-0578
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: 1991 hat Herr Prof. Dr. H.-N. Herden im Auftrag der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) das bundeseinheitliche Notarzteinsatzprotokoll vorgestellt [3]. 1994 folgte das bundeseinheitliche Rettungsdienstprotokoll der DIVI [4]. Beide Protokolle haben sich in den vergangenen Jahren in zahllosen Rettungsdienstbezirken erfolgreich durchgesetzt. Inzwischen existieren sogar Übersetzungen in andere Sprachen. 1997 hat die DIVI den Auftrag erteilt, die Erfahrungen aus der Anwendung des DIVI-Notarzteinsatzprotokolls in einer neuen Version (Version 4.0) einfließen zu lassen (Abb. 1). Die Überarbeitung des Protokolls war davon geleitet, die Grundstruktur unverändert zu lassen und lediglich Details zu optimieren. Um den minimalen Notarztdatensatz (MIND) [1] bilden zu können, wurde insbesondere der Mainz Emergency-Evaluation-Score (MEES) [2] integriert.
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