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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  28. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP), 2. Dreiländertagung D-A-CH; 20110909-20110911; Zürich; DOC11dgppP26 /20110818/
    Publication Date: 2011-08-18
    Description: Hintergrund: In einer Vorstudie wurde für 3.- und 4.-Klässler nachgewiesen, dass sich durch 3 diagnostische Tests AVWS- von Nicht-AVWS-Kindern (mit einer sehr kleinen Fehlerwahrscheinlichkeit) unterscheiden lassen .Material und Methoden: Verglichen wurden AVWS-Leistungen von 2.-Klässlern (n=33) mit diagnostizierter AVWS mit denen normal entwickelter Kinder ohne Lese-Rechtschreib- oder Sprachentwicklungsstörung (n=48).Durch statistische Analysen der bei allen 81 Kindern durchgeführten 14 pädaudiologischen und psychometrischen Tests einer erprobten Testbatterie sollte die Testkombination erkannt werden, die sich am besten zur Diagnosesicherung "AVWS" eignet.Ergebnisse: Mit Ausnahme von 3 nicht-sprachbasierten Tests zeigten sich durchgehend signifikante Gruppenunterschiede, wobei AVWS-Kinder jeweils schlechtere Ergebnisse erzielten. Die diagnostische Klassifikation gelang durch eine Testkombination aus: Wortverstehen im Störgeräusch, Dichotischem Hören, Zahlenfolgen-Gedächtnis und Kunstwortnachsprechen. 97,5% aller Kinder wurden der richtigen Diagnosegruppe zugeordnet (96,3% nach Kreuzvalidierung).Diskussion: Nach Ausschluss von neurologischen Erkrankungen, peripheren Hörstörungen sowie Intelligenzminderungen gelingt die Diagnosesicherung "AVWS" auch bei 2.-Klässlern bei Inkaufnahme einer sehr kleinen Fehlerwahrscheinlichkeit. Im Vergleich zur Vorstudie ist bei 2.-Klässlern ein diagnostischer Test mehr erforderlich; dafür ist die Klassifizierungsgenauigkeit höher.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 2
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    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  25. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie; 20080912-20080914; Düsseldorf; DOC08dgppP10 /20080827/
    Publication Date: 2008-08-28
    Description: Theoretischer Hintergrund: Die taktil-kinästhetische Responsivität eines Individuums fällt in Abhängigkeit vom Gesundheitsstatus unterschiedlich aus. Fragestellung: Weisen klinische Kinderklientele mit ähnlicher hoher Prävalenz (7%) im Vergleich zu gesunden Kindern eine auffällige taktil-kinästhetische Responsivität auf und vermag diese zwischen den klinischen Gruppen zu differenzieren? Methode: Diagnostischer Elternfragebogen zur taktil-kinästhetischen Responsivität (DEF-TK). Studienkollektiv: Kinder mit Neurodermitis (n=26), mit SSES (n=50), gesunde Kinder (n=87). Im mittleren Lebensalter unterschieden sich Neurodermitis-Kinder (58,8 Monate; SD 21,3) unwesentlich von SSES-Kindern (51,4; SD 15,2) und von den gesunden (56,4; SD 19,0). Ergebnisse: Kinder mit Neurodermitis (M=15,9; SD 6,6) zeigten im Vergleich zu gesunden Kindern (M=8,6; SD 5,1) einen statistisch signifikant höheren DEF-TK-Gesamtscore (t (111)=5.135; p=.000); ebenso unterschieden sich SSES-Kinder (M=13,3; SD 8,3) von den gesunden Kindern (M=8,6; SD 5,1) statistisch signifikant (t (70.803)=3.607, p=.001). Zwischen Neurodermitis- (M=15,9; SD 6,6) und SSES-Kindern (M=13,3; SD 8,3) konnte keine statistisch signifikante Differenz im mittleren DEF-TK-Gesamtscore (t (74)=1.381, p=.172) nachgewiesen werden. Fazit: An definierten Kinderklientelen wurde im Vergleich zu gesunden Kindern empirisch belegt, dass eine auffällige taktil-kinästhetische Responsivität mit ihrem klinischen Störungsbild assoziiert ist.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  Dreiländertagung D-A-CH, 24. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V.; 20070928-20070930; Innsbruck, Österreich; DOC07dgppP27 /20070828/
    Publication Date: 2007-08-30
    Description: An Kindern mit isolierter AVWS sollte (1) der Zusammenhang zwischen phonologischer Gedächtnisspanne und dichotischer Sprachdiskrimination und (2) die Gedächtnisspanne in Abhängigkeit von der Güte der dichotischen Sprachdiskrimination untersucht werden. Methode: Retrospektive Datenanalyse der Gedächtnisspannenmaße für Reize mit unterschiedlich hoher linguistischer Ladung (Kunstwörter, Zahlen, Nomen aus der Alltagssprache) und der dichotischen Hörtestungen (Uttenweiler-Test). Studienkollektiv: n=64 Kinder mit symptomatischer AVWS im Alter von 5;10 bis 8;11 Jahren (23 Mädchen, 41 Jungen). Ergebnisse: Die drei Maße der phonologischen Gedächtnisspanne korrelierten durchweg signifikant positiv im mittleren Ausmaß mit der dichotischen Sprachdiskrimination (Kunstwörter: .39; Zahlen: .46; Wörter: .47). Bei Aufteilung des Studienkollektivs nach der Fähigkeit zur dichotischen Sprachdiskrimination (Cut-off: 80%) war ersichtlich, dass die Kinder mit reduziertem dichotischen Sprachverstehen durchweg signifikant schlechtere Ergebniswerte hatten (bei durchweg höheren Streuungen). Fazit: Auditive Kurzzeitspeicherung ist ein immanenter Aspekt der Fähigkeit zur dichotischen Sprachdiskrimination. Folglich stehen phonologische Verarbeitungsschwächen in engem Zusammenhang zur dichotischen Sprachdiskriminationsleistung.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  21. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPP; 20040910-20040912; Freiburg/Breisgau; DOC04dgppV30 /20040909/
    Publication Date: 2004-09-09
    Description: Die DGPP hat einen Anamnese-Fragebogen entwickelt, mit dem z.Zt. differentielle Validierungsstudien unternommen werden. Folgende Studie erfolgte an deutschsprachig aufwachsenden, peripher normalhörigen, normal intelligenten Zweit-, Dritt- u. Viertklässlern (n=56). Methode: Der Anamnesebogen wurde von Eltern, die ihre Kinder wegen Verdachts auf AVWS vorstellten, vor dem ersten Arztkontakt in einer ruhigen Wartezone ohne Zeitlimit ausgefüllt. Die Angaben zur Lautdifferenzierung (DI) u. zur auditiven Merkspanne (GD) wurden mit den Ergebnissen des Nachsprechtests sinnfreier Silben (Mottier) sowie mit den Zahlenfolgen-Nachsprechtests des PET bzw. HAWIKs korreliert (2-seitige Spearman-Rangkorrelation). Ergebnisse: DI-Angaben korrelierten schwach mit den Mottier-Testergebnissen (Rohwerte: r=0,292, p=0,029; Reduktionsstufe r=0,340, p=0,010), jedoch nicht mit GD-Angaben (Rohwerte: r=-0,137, p=0,314; Reduktionsstufe r=0,238, p=0,078). Kein statistischer Zusammenhang bestand zwischen GD-Angaben und Ergebnissen der Zahlenfolgen-Nachsprechtests (p〉0,05). Damit wird die bereits empirisch belegte schwache Korrelation von DI-Angaben mit HLAD-Ergebnissen (Nickisch et al.; submitted) für den Mottier-Test bestätigt. Als Grund für die nicht nachweisbare Korrelation elterlicher GD-Angaben mit Prüfungen zur Hörmerkspanne wird vermutet, dass die Dimension GD des AVWS-Anamnesebogens weniger auf das phonologische Arbeitsgedächtnis zielt, sondern auf komplexe verbale Sprachverarbeitungsleistungen.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 5
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    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  20. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPP; 20030912-20030914; Rostock; DOCV55 /20030912/
    Publication Date: 2003-09-12
    Description: SES-Kinder zeigen gravierende Defizite im Verbverstehen, die aus der fehlenden Nutzung des lexikalischen Erwerbsprinzips der Endzustandsorientierung resultieren . Fragestellung: Besteht ein Zusammenhang zw. Defiziten im Verbverstehen und aktivem Wortschatzumfang? Stichprobe u. Methodik: 20 SES-Kinder zw. 3 u. 5 Jahren (MW: 56.5, SD 8.8 Mon.; Diagn. Abt. Phoniatrie/Pädaudiologie Göttingen). Der aktive Wortschatz wurde mit dem AWST erhoben, das Verbverstehen mit einem Test von Schulz et al. , . Für den AWST liegen als Maßzahl die Verbbenennungen (Max=17) sowie der Gesamtwortschatzumfang (T-Wert) vor. Für das Verbverstehen wurde die Zahl richtiger Antworten in den Bedingungen "Endzustand" (EZ) u. "Kein Endzustand" (kein EZ) berechnet. Kinder mit mindestens 75% richtigen Antworten in beiden Bedingungen gelten als "Kinder mit EZ-Orientierung". Ergebnisse: Der mittl. AWST-T-Wert beträgt 44, der mittl. Verb-Rohwert 9.2. 10 Kinder zeigen eine EZ-Orientierung. Kinder mit u. ohne EZ-Orientierung unterscheiden sich weder im aktiven Gesamtwortschatzumfang (F=.217, p=.65) noch im aktiven Verbwortschatz (F=.693, p =.416) signifikant voneinander. Fazit: Defizite im Verbverstehen als Folge mangelnder Endzustandorientierung spiegeln sich nicht zwangsläufig in der Größe des aktiven Lexikons wider; quantitative Verfahren zur Erfassung des aktiven Wortschatzes bei SES-Kindern sind durch qualitative Verfahren zum Wortverstehen zu ergänzen.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 6
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    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  34. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP), Dreiländertagung D-A-CH; 20170914-20170917; Bern, Schweiz; DOCP2 /20170830/
    Publication Date: 2017-08-30
    Description: Hintergrund: Für die meisten pädaudiologischen Verfahren lassen sich signifikante Gruppenunterschiede für Kinder mit und ohne AVWS im 2., 3. und 4. Grundschuljahr feststellen , . Die aktuelle Studie erfolgte mit der Fragestellung, ob dies auch für Kinder der 1. Schulklassenstufe zutrifft.Material und Methoden: Leistungen von 78 Kindern (n=41 mit AVWS; n=37 ohne AVWS) im 1. Grundschuljahr wurden in 14 spezifisch auditiven Tests miteinander verglichen [Uttenweiler-Test zum Dichotischen Wortverstehen; Subtests Lautdifferenzierung, Kinästhetik und Phonemanalyse (Heidelberger Lautdifferenzierungstest); Göttinger Sprachaudiometrie II im Störgeräusch; Hannoverscher Binauraler Summationstest; Zahlenfolgen-Gedächtnis und Laute Verbinden (Psycholinguistischer Entwicklungstest); Mottier-Test; Psychoakustisches Testsystem (PaTSy: Tonhöhen- und Pegel-Differenzierungsschwelle; mono- und binaurale Ordnungsschwelle; gap-detection)].Ergebnisse: Im Mann-Whitney-U-Test stellten sich statistisch signifikante Gruppenunterschiede zwischen Kindern mit und ohne AVWS in 13 der 14 Untersuchungsinstrumente dar (5%-Niveau), nach Bonferroni-Korrektur verblieben 12. Lediglich in 2 PaTSy-Subtests (Tonfrequenzen, Tonintensitäten) wurden keine Gruppenunterschiede festgestellt. Bzgl. der monauralen Ordnungsschwelle blieb die Signifikanz nach Bonferroni-Korrektur nur knapp erhalten. Non-AVWS-Kinder bewältigten die PaTSy-Subtests nur in 86-89%, AVWS-Kinder sogar nur in 75-85% aller Fälle.Diskussion: Auch bei Erstklässlern ließen sich durch 12 Untersuchungsinstrumente Kinder mit "AVWS" von solchen ohne "AVWS" statistisch signifikant unterscheiden. In der Tendenz sind bei Erstklässlern mit Auffälligkeiten in der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung die selben Leistungen gemindert wie bei Grundschülern der 2., 3. und 4. Klassenstufe , . Der Einsatz sprachfrei-tonaler Verfahren erscheint fragwürdig.Fazit: Die Diagnostik von AVWS gerade für Erstklässler wegen der hohen Streuung ihrer Leistungen mit Vorsicht zu betreiben und zu interpretieren sowie die Untersuchungsergebnisse im Verlauf zu beobachten.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 7
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    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  32. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20150924-20150927; Oldenburg; DOC60 /20150907/
    Publication Date: 2015-09-08
    Description: Hintergrund: Die zunehmende Zahl an Kindern mit Migrationshintergrund (KmM) in Deutschland macht die adäquate Beherrschung der deutschen Sprache für eine erfolgreiche gesellschaftliche Integration und Teilnahme am Schulunterricht immer dringlicher. Wichtig ist daher zu wissen, welche Variablen Unterschiede in Sprachkompetenz und Sprachperformanz bei KmM erklären?Methode: Extremgruppenvergleich bzgl. ausgesuchter Sprachmerkmale; Diskriminanzanalyse. Studienkollektiv: Aus einer Stichprobe von Vorschulkindern (KmM) im Großraum Frankfurt (N=264) wurden 2 Extremgruppen (N=126) anhand ihrer Leistung im SETK 3-5-Subtest "Sätze Verstehen, SV" gezogen: Eine "gute" Gruppe: PR〉=75, T-Wert〉=46; N=61 (48%) u. eine "schlechte" Gruppe: PR〈=26, T-Wert〈=32; N=65 (52%). Untersuchungsmaterial: K-ABC; SETK 3-5-Subtest "SV"; WET-Subtests: "Puppenspiel", "Wörter Erklären", "Zahlen Merken"; KISTE: IKO.Ergebnisse: Die mittl. Intelligenzhöhe (K-ABC-SIF) war in beiden Gruppen durchschnittlich. In der "guten" Gruppe betrug der T-Wert 54.1 (SD=6.7) und lag somit über der Altersnorm, in der "schlechten" Gruppe lag er mit 42.2 (8.8) unter dem Altersmittel. Bei Überprüfung der Mittelwertunterschiede in den o.g. Sprachtests unterschieden sich die beiden Gruppen voneinander signifikant. In einer schrittweisen Diskriminanzanalyse (N=76 wg. missing data) waren folgende Prädiktoren für eine eher unauffällige Entwicklung von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) signifikant: Bildungsstand der Mutter; K-ABC-Skala intellektueller Fähigkeiten (SIF); KISTE-IKO; WET-Puppenspiel.Fazit: Für den "guten" Erwerb von DaZ sind intraindividuelle Variablen wie Intelligenzhöhe, die Fähigkeit, semantische u. grammatische Inkonsistenzen zu erkennen, Wortschatz, sowie als Umweltfaktor der Bildungsstand der nächsten Bezugsperson ausschlaggebend.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  29. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20120921-20120923; Bonn; DOC12dgppV39 /20120906/
    Publication Date: 2012-09-07
    Description: Hintergrund: Ziel war es, eine Revision des Fragebogens "Eltern Antworten" zu entwickeln: den ELAN-R, um sprachretardierte Kinder zu erkennen, die einer weiterführenden Diagnostik (und ggf. anschließenden Interventionsmaßnahmen) zuzuweisen sind.Material und Methoden: Studienkollektive: Die theoretisch basierte und empirisch abgeleitete Revision (n=73 Wortprotokolle gem. 1-wöchiger, elterlicher Tagebuchaufzeichnungen; Nennhäufigkeit der ELAN-Wörter gem. einer Evaluationsstudie: n=123) sowie Angabe der weiteren Wörter, die ein Kind spricht) wurde bundesweit testtheoretisch geprüft (n=138) und schließlich bundesweit normiert (n=512).Ergebnisse: Der ELAN-R (gekürzter Anamneseteil; Wortschatz-Checkliste mit 319 Wörter, verteilt auf 18 Wortklassen bzw. lexikalische Sachfelder; Angaben zum Wortlernen bzw. zur Syntax) ist augenscheinlich und inhaltlich valide. Seine Konstruktvalidität konnte anhand der empirisch gewonnenen Ergebnisse auf dem Hintergrund verschiedener theoretischer Konstrukte erhärtet werden. Konkurrente Validität der Wortschatz-Checkliste mit dem SETK-2 Subtest "Produktion Wörter": .63 (p=.000); mit dem SETK-2 Subtest "Produktion Sätze": .69 (p=.001). Der ELAN-R ist reliabel (Cronbachs Alpha:.99; Split-Half: r=.97; MIC: r=.42). Aufgrund seiner Standardisierung inkl. der schriftlichen Instruktionen im Bogen ist von einer hohen Durchführungsobjektivität auszugehen. Die Auswertung der Wortschatz-Checkliste durch Summation der mit "Ja" angekreuzten Wörter ist objektiv. Interpretationsobjektivität liegt durch den individuellen Ergebnisvergleich mit aktuellen geschlechtsspezifischen Altersnormen (in 3-Monatsabständen) vor. Der Altersanwendungsbereich wurde auf 18 bis 26 Monate eingeengt. Nützlichkeit, Zumutbarkeit, Fairness, Ökonomie (Nebengütekriterien) sind gegeben.Diskussion: Aufgrund der psychometrischen Eigenschaften empfiehlt sich der Einsatz des ELAN-R gleichermaßen für klinische wie auch forschungsbezogene Aufgaben.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  29. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20120921-20120923; Bonn; DOC12dgppP9 /20120906/
    Publication Date: 2012-09-07
    Description: Hintergrund: Nach Nickisch et al. gelingt die diagnostische Klassifikation von Regelgrundschülern im 2. Schuljahr mit bzw. ohne "Auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung" (AVWS) durch die 4 Prüfdimensionen Wortverstehen im Störgeräusch, dichotisches Hören, Kurzzeitgedächtnis für Zahlenfolgen bzw. für sinnleere Silbensequenzen. Von dieser Studie ausgehend sollten die diskriminanten Variablen unter Berücksichtigung der Variable "Satzgedächtnis" untersucht werden.Material und Methoden: Es erfolgte die retrospektive Analyse von Zweitklässlern einer Regelgrundschule: 24 mit AVWS [ohne SSES (spezifische Sprachentwicklungsstörung)]; 21 mit AVWS+SSES; 48 entwicklungsunauffällige Kinder [Kontrollgruppe]. Zusätzlich zu den o.g. Prüfdimensionen wurde das Satzgedächtnis mit dem HSET-Subtest "Imitation grammatischer Strukturformen" geprüft.Ergebnisse: Die mittlere Satzgedächtnisleistung jeder klinischen Gruppe (AVWS: 14,08 ± 5,35; AVWS+SSES: 11,19 ± 5,44) unterschied sich statistisch signifikant (p jeweils 〈0,001) von der Kontrollgruppe (23,37 ± 0,84). Der Vergleich der Mittelwerte in den 4 diskriminanten Variablen belegte ebenfalls ausgeprägte signifikante Differenzen (p〈0,001) zu Gunsten der Kontrollgruppe, insbesondere im dichotischen Hören und Wortverstehen im Störgeräusch. Kinder mit AVWS unterschieden sich nicht statistisch bedeutsam in ihren mittleren Leistungen von denen mit AVWS+SSES. Zwischen den Mittelwerten jeder klinischen Gruppe und der Kontrollgruppe wurden Effektgrößen (d) berechnet. Diese waren stark und statistisch signifikant.Diskussion: Hohe Mittelwertsdifferenzen im Satzgedächtnis sowie im Kurzzeitgedächtnis für sinnleere Silbensequenzen bei Kindern mit monosymptomatischer AVWS wie auch bei solchen mit AVWS+SSES im Vergleich zu unauffälligen Kontrollkindern werfen erneut die Frage eines fließenden Übergangs zwischen AVWS und SSES auf bzw. eines komorbiden Erscheinungsbildes.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  28. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP), 2. Dreiländertagung D-A-CH; 20110909-20110911; Zürich; DOC11dgppP01 /20110818/
    Publication Date: 2011-08-18
    Description: Hintergrund: Ein EEG-Korrelat des Erkennens morpho-syntaktischer Fehler ist die ELAN-Komponente, eine frühe linksfrontale Negativierung. Fragestellung: Ist die Ausprägung der ELAN bei Kindergartenkindern mit dem Satzverstehen korreliert?Material und Methoden: Studienkollektiv: 69 Kinder, mittl. Alter: 55,6 (SD 10,2) Mon., 75% mehrsprachig. Methode: Korrekte und inkorrekte Sätze, unter standardisierten Bedingungen per Raumlautsprecher präsentiert; 32-Kanal-EEG-Ableitung. Satzverstehen erfasst per SETK 3-5 (Subtest SV), sowie auditive Gedächtnisspanne (GS) als Kontrollvariable per WET-Subtest "Zahlen Merken".Ergebnisse: Inkorrekte Sätze lösten frühe (270-390 ms, ELAN1; Elektrode F7) und späte (500-1.000 ms, ELAN2; AFz) ELAN-Teilkomponenten aus. Eine negative Korrelation von SV und ELAN (deutlichere Negativität bei besserem SV) war nicht nachweisbar (ELAN1: r=-.15; p=.22; ELAN2: r=-.12; p=.32). Für GS bestand ein positiver Zusammenhang zur ELAN1 (r=.24; p=.053), nicht aber zur ELAN2 (r=.18; p=.14). Nach Auspartialisierung des relativ sprachunspezifischen GS-Parameters verstärkten sich die Zusammenhänge von SV und ELAN1 (r=-.22; p=.07) sowie von SV und ELAN2 (r=-.19; p=.13). Da das Alter signifikant mit GS korrelierte (r=.31; p=.012), wurden Korrelationen zwischen ELAN und SV getrennt für jüngere Kinder (n=35; 〈=55 Mon.) und ältere Kinder (n=34; 〉55 Mon.) berechnet. Nur für ältere Kinder zeigten sich signifikante GS-korrigierte Zusammenhänge von SV und ELAN1 (r=-.34; p=.05) sowie ELAN2 (r=-.37; p=.03). Monolingual-deutschsprachige Kinder erzielten signifikant höhere SV-Werte als mehrsprachige Kinder (11,9 vs 7,3; t[66]=3,6; p=.001); in der GS bestand kein Unterschied (p=.66). Dieser sprachspezifische Leistungsvorteil (grammatikalische Kompetenz) ging mit signifikant höheren ELAN1- (t[66]=2,1; p=.04) und ELAN2-Komponenten (t[66]=2,2; p=.03) einher.Diskussion: Für Kinder ab ca. 4;8 Jahren liefert die ELAN-Komponente einen spezifischen neurophysiologischen Index der rezeptiven Sprachentwicklung.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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