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  • 1
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    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  27. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20100917-20100919; Aachen; DOC10dgppP01 /20100831/
    Publication Date: 2010-09-01
    Description: Hintergrund: Der Einsatz gleicher Trackingsoftware in verschiedenen Hörscreeningzentralen ermöglicht bei Einsatz identischer Auswertungsalgorithmen den Vergleich von Ergebnis- und Qualitätsparametern auch über Ländergrenzen hinweg. Ein solcher Vergleich ist reizvoll, da die Einflüsse organisatorischer Rahmenbedingungen (z.B. Finanzierung, Personalausstattung, Schulungsumfang, Screeningmethoden und -geräte) und unterschiedlich langer Erfahrung betrachtet werden können.Material und Methoden: Die Daten aus 121 Kliniken mit 102.205 Geburten im Jahre 2009 aus Hessen und Nordrhein-Westfalen (mit den Hörscreeningzentralen für Westfalen-Lippe und Nordrhein) wurden aus der Trackingsoftware Audio_SC (path medical) exportiert und insgesamt und im Vergleich bezüglich folgender Parameter analysiert: Anteil der untersuchten/kontrollbedürftigen Kinder Anteil der vor dem 4. Lebenstag gescreenten Kinder Anteil der primären TEOAE- bzw. AABR-Screenings Anzahl Messungen pro untersuchtem Kind Anteil unauffälliger/kontrollbedürftiger Kinder mit mehr als doppelt so vielen Messungen wie notwendig Anzahl Briefe pro untersuchtem/kontrollbedürftigem Kind Anzahl Kommentare pro untersuchtem Kind Ergebnisse: Die Daten belegen bei insgesamt guten Ergebnissen in weiten Teilen heute schon GBA-konforme Ergebnis- und Qualitätsparameter für das seit 2002 aktive hessische Neugeborenenhörscreening und eine erfreuliche Entwicklung in den 2009 noch im Aufbau befindlichen Projekten in Westfalen-Lippe und Nordrhein.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 2
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    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  26. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20090911-20090913; Leipzig; DOC09dgppV45 /20090907/
    Publication Date: 2009-09-07
    Description: Elternbeteiligung und ein früher Interventionsbeginn (〈11 Mo) sind wesentliche Einflussfaktoren für eine erfolgreiche Lautsprachentwicklung hörgeschädigter Kinder. Ziel des Projektes ist die Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Kommunikationstrainings für Eltern hörgeschädigter Säuglinge und Kleinkinder unmittelbar nach der Erstversorgung mit einer technischen Hörhilfe. Probanden sind Eltern prälingual hörgeschädigter Kinder (bis max. 2½ J) mit abgesicherter ein- oder beidseitiger versorgungspflichtiger Hörschädigung max. 4 Monate nach Diagnoseeröffnung. Es handelt sich um eine klinische Interventionsstudie mit nicht-randomisiertem Gruppenvergleich zwischen einer Behandlungs- und einer Kontrollgruppe. Die Effektivität des Elterntrainings wird an den Veränderungen (1) im kindorientierten Kommunikationsverhalten der Eltern, (2) des erlebten Stress- und Belastungsempfindens der Eltern sowie der elterlichen Einschätzung ihrer eigenen persönlichen und sozialen Ressourcen im Vergleich zur Kontrollgruppe gemessen. Das Training umfasst 6 Gruppen- und 2 Einzeltrainingstermine. Es erfolgen 1 Vor- und 2 Nachuntersuchungen 1 Woche & 3 Monaten nach Training (semistrukturierte Eltern-Kind-Interaktion/ Video und standardisierte Fragebögen/ PSI-K-36; SOC-9; F-SozU-K-22). Im Mai 2009 startete die erste von 6 geplanten Gruppen (je 4-6 Elternteile). Wir werden über Methodik, erste Erfahrungen und Ergebnisse berichten.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  Dreiländertagung D-A-CH, 24. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V.; 20070928-20070930; Innsbruck, Österreich; DOC07dgppP24 /20070828/
    Publication Date: 2007-08-29
    Description: Ziele sind die Bestimmung der Validität der TEOAE-Suppressionsamplitude als diagnostisches Kriterium der Funktion des medialen olivocochleären Systems (MOCS) zur Diagnostik auditiver Selektionsstörungen und die Suche nach Cutoff-Kriterien mit hinreichender Sensitivität und Spezifität. Einschlusskriterien waren: regelgerechtes Tonaudiogramm, Sprachaudiogramm und Tympanogramm, IQ 〉=85 und Ausschluss von AD/-HS. Die Phänotypisierung der bislang 91 Kinder erfolgte über die Hörtests "Sprache im Störgeräusch" und "BILD-Test" sowie die Messung der TEOAE-Suppressionsamplitude (Cutoff-Kriterium 〈0,7 dB) in vier Inanspruchnahme-Gruppen (auditive Selektionsstörung, MOCB-Störung, beides, keine) und einer Kontrollgruppe. Kinder mit Selektionsstörung (n=16) zeigen beidseits eine signifikant niedrigere mittlere TEOAE-Suppression gegenüber der Kontrollgruppe (n=29) bei vergleichbaren TEOAE-Ausgangsamplituden. Die Daten deuten eine gute Spezifität der TEOAE-Suppression für auditive Selektionsstörungen an. Für statistisch gesicherte Analysen und die Bestimmung von Cutoff-Werten mittels ROC-Kurven erscheinen die Fallzahlen noch zu gering. Weiterhin wird mit Hilfe von genomweiten Assoziationsanalysen und Kandidatengenanalysen untersucht, ob die auditive Selektionsstörung/MOCS-Dysfunktion genetische Entitäten darstellen.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  100 Jahre Phoniatrie in Deutschland; 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie, 24. Kongress der Union der Europäischen Phoniater; 20050916-20050918; Berlin; DOC05dgppP29 /20050915/
    Publication Date: 2005-09-16
    Description: Kinder mit auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) mit dem Subtyp Selektionsstörung haben Schwierigkeiten, Sprache im Störschall zu erkennen. Dabei wird angenommen, dass die Funktion des medioolivocochleären Bündels (MOCS) eine wichtige Rolle spielt. Wir untersuchten 27 Kinder (9 Mädchen, 18 Jungen im Alter von 5,7 bis 13,1 Jahre) mit Verdacht auf AVWS, die in der verwendeten Testbatterie Auffälligkeiten im Bereich des Sprachverständnisses mit Hintergrundgeräuschen zeigten. Hierzu wurden ein Binaural Intelligibility Level Difference Test (B.I.L.D.-Test) und ein Test zum Sprachverständnis im Störgeräusch ausgewählt. Eine Kontrollgruppe mit unauffälligen Testergebnissen wurde nach Alter und Geschlecht eins zu eins gebildet. Die Frequenzen und Prävalenzen der spontanen otoakustischen Emissionen (SOAE) beider Gruppen wurden verglichen. Die Verteilung der Frequenzen zeigte zwischen den beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede. Bei den Kindern mit Selektionsstörung wurde eine signifikant höhere Prävalenz der SOAE gegenüber der Kontrollgruppe festgestellt: bei 85% der Kinder mit selektiver Hörstörung ließen sich SOAE nachweisen, bei der Kontrollgruppe waren es nur 45%. Dies könnte Ausdruck einer Enthemmung der äußeren Haarzellen bei Störung des MOCS sein. Eine erhöhte Prävalenz der SOAE könnte als Anhaltspunkt für eine AVWS, Subtyp Selektionsstörung, gewertet werden.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  32. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20150924-20150927; Oldenburg; DOC02 /20150907/
    Publication Date: 2015-09-08
    Description: Objective: Cranial Radiotherapy (CRT) is a common aspect of treatment for brain tumours in childhood. Larger cochlear dose of radiation correlates with greater hearing loss (eg. Hua et al., 2008), especially in combination with Cisplatin chemotherapy (eg. Paulinho et al, 2010). Animal studies and clinical studies in adults suggest asymmetrical hearing loss (Miller et al., 2007; Van der Putten, 2006).Materials and Methods: We initiated a retrospective study in a pediatric population with brain tumours to investigate the effects of CRT on audiological thresholds, as part of our involvement in PANCare-Life. Initial results include a comparison of post-chemotherapy thresholds of 186 patients (57 who had CRT, 129 who did not) to investigate progressive audiological changes after cessation of platin treatment. Thresholds were categorized according to the Münster system, focusing on minimal high-frequency changes (Schmidt et al., 2007).Results: The CRT and non-CRT groups were characterized by asymmetrical vs symmetrical post-treatment hearing losses respectively. A robust tendency (p= 0.05, Fisher's exact) towards asymmetrical deterioration was found in the CRT group. No significant differences were found in the estimated mean cochlear dose of CRT per ear (means of 42.5 and 47 Gy (t=0.18) for the least and most irradiated ears respectively) given to a group of 19 CRT patients. Inter-ear hearing thresholds for this group also showed no significant difference which, although it does not directly support the idea of asymmetrical cranial radiation as a cause of increased asymmetrical hearing loss (Van den Putten, 2006), does take a complimentary position.Conclusion: These findings underline the necessity of audiological follow up after cessation of platin therapy, especially in children with combined cranial irradiation.
    Keywords: ddc: 610
    Language: English
    Type: conferenceObject
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  31. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP) zusammen mit dem 5. Pädakustiker-Symposium der Akademie für Hörgeräte-Akustik; 20140918-20140921; Lübeck; DOCP6 /20140902/
    Publication Date: 2014-09-03
    Description: Hintergrund: Benchmarking ist ein Instrument des Qualitätsmanagements, bei dem durch den kontinuierlichen Vergleich von Kennzahlen die eigene Leistungsfähigkeit verbessert werden kann.In Westfalen-Lippe wurde 2009 ein auf Quartals- und Jahreskennzahlen basierendes Benchmarking für die teilnehmende Geburtseinrichtungen aufgebaut, bei dem jeder Einsender seine Kennzahlen im Vergleich zu den anonymisierten Daten der anderen Krankenhäuser betrachten kann.Ab Sommer 2014 wird das Angebot eines den Einzugsbereich einzelner Hörscreeningzentralen (HSZ) übergreifenden Benchmarkings mit zunächst 14 Kennzahlen zur Verfügung stehen. Zum Start werden sich etwa 120 Krankenhäuser aus drei HSZ beteiligen.Material und Methoden: Die Software wird als nicht kommerzielle und leicht zu erweiternde Plattform betrieben, um bei vergleichbaren Auswertungsmethoden einen Vergleich über HSZ hinweg zu ermöglichen oder ein Benchmarking nur innerhalb der Krankenhäuser einer HSZ zuzulassen, wenn die Vergleichbarkeit der Daten nur in diesem Rahmen gegeben ist. Für jede HSZ kann konfiguriert werden, welche Kennzahlen für den Vergleich berücksichtigt werden sollen. Die Verwaltung der Stammdaten und Rechte ist zentral organisiert. Die statistische Analyse der Kennzahlen erfolgt auf der Grundlage aggregierter Mess- und Qualitätsparameter pro Krankenhaus. Nach Rücksprache mit den Herstellern ist dies grundsätzlich aus allen Trackingprogrammen (z.B. AUDIO_SC/pathTrack von PATH medical, NHS-Client/NHS-Tracker von Prof. Linder und NHS-MON von NENASERV) heraus möglich. Als automatisierte Lösung ist es im Auswertungsprogramm NHS-Statistik zur Trackingsoftware von PATH medical bereits implementiert.Für jedes Krankenhaus erscheint das Benchmarking als Angebot der eigenen HSZ mit der Option - wenn freigeschaltet - sich zusätzlich mit bereichsfremden Krankenhäusern zu vergleichen.Die Software wurde als MySQL-Datenbank mittels amCharts in PHP und Javascript und dem Framework jQuery realisiert. Der Zugriff erfolgt mittels Authentifizierung. Die Daten werden aus den HSZ pseudonymisiert über gesicherte Verbindungen übertragen. Erst nach einem Login werden diese mit den verschlüsselten Stammdaten des Krankenhauses kombiniert. Die Daten wurden bestmöglich gegen unterschiedliche Angriffsmethoden geschützt.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  30. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20130920-20130922; Bochum; DOCV49 /20130905/
    Publication Date: 2013-09-06
    Description: Hintergrund: Die Möglichkeiten der Störschallunterdrückung in modernen Sprachprozessoren für Cochlea-Implantate (CI) haben in den letzten Jahren deutlich an Qualität gewonnen. CI-Träger sind in ihrem Alltag besonders in Störschallsituationen mit großen Problemen konfrontiert. Die Evaluation der Sprachprozessoreinstellungen im Störschall liefert so wichtige Informationen für eine Optimierung der Einstellung. Beim Freiburger Einsilbertest (FE) wird das beste Sprachverstehen mit Pegeln um 70 dB erreicht. Bei um 20 dB niedrigeren Pegeln ist das Sprachverstehen deutlich schlechter. Es soll überprüft werden, ob dieser Effekt auch beim Oldenburger Satztest (OLSA) beobachtet werden kann.Material und Methoden: Bei 55 Patienten, die zur Routinekontrolle ihrer Sprachprozessoren die Klinik besuchten, wurden der OLSA in zwei Bedingungen sowie der Freiburger Einsilbertest durchgeführt. Der OLSA wurde bei 65 dB festem Sprachschall von vorn und variablem Störschall von der CI-Seite und bei 45 dB festem Störschall von der CI-Seite und variablem Sprachschallpegel von vorn durchgeführt. Der FE wurde bei 55 dB, 65 dB und 75 dB in Ruhe getestet.Ergebnisse: Die Resultate der OLSAs zeigen eine gute Korrelation miteinander (Pearson, r=0,7). Etwa ein Drittel der Patienten hat im OLSA bei 45 dB Störschall eine bessere Verstehensschwelle als in der lauteren Bedingung. Die Gruppe der bei 45 dB Störschall besseren unterscheidet sich nicht in Bezug auf ihre Ergebnisse im FE von der Gruppe der in der lauteren OLSA-Bedingung besseren.Diskussion: Im Gegensatz zum Freiburger Einsilbertest zeigt der OLSA eine individuelle Abhängigkeit von der Lautstärke, so dass zusätzliche Informationen für eine Optimierung der Einstellung gewonnen werden können. Die Unterschiede zwischen den OLSA-Testergebnissen können einerseits in der Wahrnehmungsschwelle der CI-Einstellung begründet sein oder andererseits durch die Akzeptanz der automatischen Empfindlichkeitsanpassung bei höheren Lautstärken.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  28. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP), 2. Dreiländertagung D-A-CH; 20110909-20110911; Zürich; DOC11dgppV38 /20110818/
    Publication Date: 2011-08-18
    Description: Hintergrund: Die Diskrepanz zwischen auffälligem Tonaudiogramm und regelrechten objektiven Hörbefunden kennzeichnet die nicht-organische (syn. funktionelle) Hörstörung. Die Hörwerte stehen im Widerspruch zur fehlenden Behinderung der sprachlichen Verständigung. Die Prävalenz des Störungsbildes ist unklar.Material und Methoden: Insgesamt 1,9% der 1.699 Kinder, die im Zeitraum von 1999-2009 eine BERA erhielten, erfüllten die Kriterien einer nicht-organischen Hörstörung. Von den 32 Patienten (22 Mädchen, 10 Jungen, mittleres Alter 10,7 Jahre, Spannweite 5,6-16,6 Jahre) werden Anamnese, Hörbefunde und weitere Besonderheiten dargestellt.Ergebnisse: Schulschwierigkeiten/Lernprobleme (n=12), Hörprobleme (n=11), V. a. Lese-Rechtschreib-Schwäche (n=9) und familiäre/soziale Konflikte (n=9) waren die häufigsten anamnestische Angaben. Die mittlere Luftleitungsschwelle lag rechts bei 47,0 dB, links bei 46,1 dB, die mittlere Klick-BERA Schwelle rechts bei 15,0 dB, links bei 13,8 dB. Im Sprachaudiogramm bei 50 dB wurden rechts durchschnittlich 72,5% der Wörter diskriminiert, links 88,2%. Zwei Kinder zeigten weitere dissoziative Symptome (Seh- bzw. Gangstörung), zwei eine dissoziative Verschlechterung einer vorbestehenden Schallempfindungsschwerhörigkeit. Allen wurde eine kinderpsychologische bzw. kinderpsychiatrische Weiterbehandlung empfohlen.Diskussion: Die Diagnosestellung der nicht seltenen nicht-organischen Hörstörung erfordert Kenntnis typischer anamnestischer Faktoren, Erfahrung bei der Audiometrie, die zusammenhängende Bewertung subjektiver und objektiver Befunde einschließlich ERA sowie Einfühlungsvermögen bei Diagnosemitteilung und Vermittlung der weitergehenden Abklärung. Differentialdiagnostisch abzugrenzen sind geringgradige Schallempfindungsschwerhörigkeiten, auditive Selektionsstörungen, auditorische Synaptopathien/Neuropathien und verzögerte tonaudiometrische Angaben z.B. bei Entwicklungsverzögerung, Autismus und geistiger Behinderung.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  28. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP), 2. Dreiländertagung D-A-CH; 20110909-20110911; Zürich; DOC11dgppV18 /20110818/
    Publication Date: 2011-08-18
    Description: Hintergrund: Professionelle Sänger stellen sich häufig erst bei akuten Beschwerden vor Auftritten bzw. stimmlichen Belastungsphasen ärztlich vor. Um zu verhindern, dass diese Beschwerden überhaupt erst entstehen, wäre ein vorsorgliches Betreuungsregime notwendig. Diese Untersuchung hatte das Ziel, die häufigsten Beschwerden vor stimmlichen Belastungsphasen deskriptiv zu erfassen.Material und Methoden: Auf der Grundlage einer Pilotstudie, bei der 20 Sänger einen aus eigenen klinischen Erfahrungen und denen anderer Studien erstellten Fragenkatalog beantworteten und bewerteten, wurde ein Online-Fragebogen auf Basis der open source Software LimeSurvey entwickelt. Neben allgemeinen Angaben zu Alter und Geschlecht beinhaltet er Fragen zum Stimmfach, zur beruflichen Situation sowie zu bestimmten Krankheitsbildern und Beschwerden.Ergebnisse: Bisher nahmen 157 Sängerinnen und 91 Sänger an der Umfrage teil. 64,5% gaben an, regelmäßig Beschwerden vor stimmlichen Belastungsphasen zu haben. Am häufigsten betrafen sie Baritone (50% mit Beschwerden) und am seltensten Sopranistinnen (28,3%), bezogen auf den beruflichen Schwerpunkt am häufigsten Chorsänger (45,1%), gefolgt von solistisch (37,4%) und lehrend (27,3) tätigen Sängern. Die fünf häufigsten Beschwerden waren: 32,3% muskuläre Verspannungen, 23,8% Rücken-/Nackenschmerzen, 21,4% Magen-Darm-Beschwerden, 11,2% psychische/vegetative Beschwerden und 8,1% Heiserkeit (Mehrfachnennungen möglich).Diskussion: Fast 2/3 der teilnehmenden Sänger gaben an, regelmäßig Beschwerden vor stimmlichen Belastungsphasen zu haben. Stimmliche Probleme im engeren Sinne waren deutlich unterrepräsentiert, es dominierten muskuläre und psychovegetative Symptome. Es wäre daher sinnvoll, Sängern sowohl in der Ausbildung als auch unter der späteren Berufstätigkeit Programme anzubieten, die entsprechenden Beschwerden vorbeugen können.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  27. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20100917-20100919; Aachen; DOC10dgppV12 /20100831/
    Publication Date: 2010-09-01
    Description: Hintergrund: Die Entwicklung der Sprachprozessoren für Cochlea-Implantate (CI) führt bei den CI-Trägern zu immer besserem Sprachverstehen. In der Evaluation des Sprachverstehens erreicht der etablierte Freiburger Einsilbertest (FE) dabei häufig Werte an oder nahe der Sättigungsgrenze (〉=80%). Eine modernere Form der Sprachaudiometrie stellt der Oldenburger Satztest (OLSA) dar, der adaptiv die 50%-Schwelle (L50) im Störschall testet und keine Sättigungseffekte zeigt. Insofern stellt sich die Frage, ob der OLSA bei den guten Performern unter den CI-Trägern nicht Vorteile in der Evaluation liefert und dabei auch mit dem FE bei schlechterem Verstehen vergleichbar bleibt.Material und Methoden: Wir werteten die Sprachtestergebnisse der Jahre 2006-2010 der Patienten mit einem CI-System der Firma Cochlear, die sowohl den FE als auch den OLSA zu gleichen Zeitpunkten durchgeführt haben, aus. Es wurden die Messungen des OLSA berücksichtigt, in denen der L50 bei weniger als 40 dB lag und in denen die Ersteinstellung mehr als 6 Monate zurücklag. Es wurden 314 Hörtests berücksichtigt.Ergebnisse: Insgesamt zeigte sich eine signifikante Korrelation zwischen Einsilberverstehen und L50 bei 75 dB von r=-0,62. Die Korrelation im besten Quartil lag bei r = -0,45 und im schlechtesten Quartil bei r = -0,18.Diskussion: Es zeigt sich bei den CI-Trägern mit gutem Sprachverstehen ein größerer Zusammenhang zwischen beiden Tests als bei denen mit schlechtem Sprachverstehen. Bei der Evaluation der guten Performer bietet der OLSA Vorteile.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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