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  • 1
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    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  4. Dreiländertagung D-A-CH, 35. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20180920-20180923; Innsbruck, Österreich; DOCP2 /20180914/
    Publication Date: 2018-09-15
    Description: Hintergrund: Im vorgestellten Projekt werden Laborexperimente zur Analyse weichen Gewebes im Larynx im Hinblick auf biomechanische Parameter entworfen, umgesetzt und evaluiert. Die Experimente und Messmethoden zielen dabei auch auf einen zukünftigen klinischen Einsatz ab. Unsere Hypothese lautet: Hochfrequenter Ultraschall sowie Vibrometer-basierte Elastizitäts-Messmethoden wie Pipettenaspiration sind anwendbar für klinische in vivo Messungen an Stimmlippen und liefern bisher unzugängliche biomechanische Parameter.Das Projekt wird durchgeführt im Rahmen einer gemeinsamen FWF-DFG-Förderung zwischen der UMIT Hall i.T. und dem Universitätsklinkum Erlangen.Material und Methoden: Einerseits wird die Pipettenaspiration zur Bestimmung ortsaufgelöster frequenzabhängiger Materialparameter angewandt. Andererseits wird zur Bestimmung der statischen Elastizitäten mit höherer Ortsauflösung die Methode der US-Elastographie weiterentwickelt.Nach der Verifizierung der Methode an synthetischem Material wird sie an Kadaverkehlköpfen von Schweinen getestet. Der Larynx wird auf einem Stahlrohr fixiert. Es sollen Veränderungen der Elastizität aufgrund von Spannungsänderungen in den Stimmlippen bestimmt werden.Ergebnisse: Die Pipettenaspiration konnte bereits an synthetischen Materialien verifiziert werden. Die Elastizität konnte mit einer Genauigkeit besser als 5% reproduzierbar gemessen werden. An gedehnten Materialien konnte bereits der sich ändernde Grad der Anisotropie nachgewiesen werden. Ein neuer aussagekräftiger Parameter zur Charakterisierung der Anisotropie wurde definiert.Erste Experimente zur US-Elastographie konnten bereits an synthetischen, anisotropen Materialien durchgeführt werden. Die Verhältnisse der Elastizitäten konnten auch hier mit Genauigkeiten besser als 5% nachgewiesen werden.Diskussion: Heutige Messmethoden wie Rheologie und Dehnungsmessung erlauben die Charakterisierung der mechanischen Eigenschaften der Stimmlippen an exzidierten Kadaverkehlköpfen oder von Stimmlippenschichten. Allerdings sind diese direkten Methoden nicht klinisch einsetzbar. Die hier gezeigten Entwicklungen in der Ultraschall-Elastographie ebnen den Weg für neue, nichtinvasive Messanwendungen.Fazit: Nichtinvasive Methoden wie die Pipettenaspiration müssen für die in vivo Anwendung qualifiziert werden. Die Entwicklung eines Drucksensors zur Erfassung der verteilten Druckkraft des US-Kopfes erscheint lohnenswert. Dadurch wird die Ermittlung der Absolutwerte der Elastizität möglich gemacht.Beide Methoden sollen für die klinische Anwendung weitentwickelt werden.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  4. Dreiländertagung D-A-CH, 35. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20180920-20180923; Innsbruck, Österreich; DOCV8 /20180914/
    Publication Date: 2018-09-15
    Description: Hintergrund: Mehrere Studien haben Zusammenhänge zwischen dem subglottalen Druck Psub und Dysphonie festgestellt. Der Psub ist in-vivo nur mit invasiven Methoden direkt oder einer sogenannten Rothenbergmaske messbar. Kenntnis des Psub könnte bei der Diagnose helfen. Zur Schätzung können numerische Modelle verwendet werden, um in einem inversen Problem den Psub zu schätzen. Häufig kommt dabei ein Zwei-Massen-Modell (2MM) zum Einsatz. Bei komplexeren Modellen - z.B. mit besseren Strömungslösern - ist der Rechenaufwand zur klinischen Anwendung zu groß. Wir präsentieren einen Deep Learning Ansatz, der den Rechenaufwand signifikant reduziert.Material und Methoden: In zwei vorherigen Studien wurde zunächst in ex-vivo Experimenten der Psub bei der Oszillation von Schweinestimmlippen gemessen und dann gezeigt, dass mit einem modifizierten 2MM der Psub geschätzt werden kann. Aus beiden Studien wurden 288 Hochgeschwindigkeitsaufnahmen der Stimmlippenoszillation analysiert, bei denen der experimentelle Psub und die bisher beste Schätzung des Psub bekannt waren. Die Schätzung erfolgte anhand der lateralen Trajektorien der Stimmlippen.In dieser Studie wurde ein rekurrentes neuronales Netzwerk (RNN) mit synthetischen Trajektorien des 2MM trainiert, den Psub aus Trajektorien zu schätzen. Zum Training wurden 40.000 synthetische Trajektorien generiert.Ergebnisse: Der Fehler bei der Schätzung des Psub mit dem RNN lag bei den synthetischen Daten im Schnitt bei 80.3 ± 2.7 Pascal (8.1%) und bei den experimentellen ex-vivo Daten bei 194 ± 7.4 Pascal (21.21%). Die Laufzeit des 2MM zur Generierung der synthetischen Daten betrug 6.2 s, das Training des RNN benötigte 569 s.Diskussion: Die Genauigkeit bei der Schätzung des Psub ist vergleichbar mit dem vorherigen Ansatz (21.21% vs. 17.65% relativer Fehler). Der vorherige Ansatz benötigte aber pro Aufnahme 150.000 Modellauswertungen und 5.8 s, der präsentierte Ansatz benötigt nur einmalig 40.000 Modellauswertungen und unter 1 ms zur Auswertung einer Aufnahme. Der Fehler bei der Schätzung des Psub war im Schnitt nur 22 Pascal höher.Fazit: Das größte Hindernis zur Schätzung von Parametern wie dem Psub mithilfe von numerischen Modellen ist der hohe Rechenaufwand der Modelle, die in klassischen Optimierungsansätzen vielfach ausgewertet werden müssen. Der präsentierte Deep Learning Ansatz erlaubt eine effizientere Optimierung, die den Einsatz von komplexeren Modellen und damit eine genauere Schätzung physikalischer Parameter wie des Psub ermöglichen könnte.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  32. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20150924-20150927; Oldenburg; DOC01 /20150907/
    Publication Date: 2015-09-08
    Description: Hintergrund: Konventionelle endoskopische Methoden zur Untersuchung des Kehlkopfes erlauben bislang nur eine eingeschränkte, zweidimensionale Beurteilung der lateral-longitudinalen Stimmlippenbewegung. In Versuchen mit Kadaver-Halbkehlköpfen wurde jedoch auch eine deutliche, vertikale Komponente nachgewiesen.Mit Hilfe der Stereotriangulation ist es möglich, die 3D-Koordinaten der gesamten sichtbaren oberen Stimmlippenoberfläche aus endoskopischen 2D-Aufnahmen zu rekonstruieren. Diese Methode ist bereits an exzidierten Kadaver-Kehlköpfen erprobt worden. Um einen klinischen Einsatz dieser Technik zu ermöglichen wurde der Aufbau entsprechend miniaturisiert.Material und Methoden: Ein Nd:YAG-Laser der Wellenlänge 532 nm ist über einen Lichtleiter mit einem zweiten, starren Endoskop (Durchmesser: 5 mm) verbunden, das die Projektionseinheit enthält und parallel an einem üblichen Laryngoskop befestigt wird. Ein Lasergitter wird auf die Stimmlippen projiziert und über das Laryngoskop mit einer Hochgeschwindigkeitskamera (512x256 Pixel bei 4000fps) aufgezeichnet. Nachdem die Laserstrahlen unter einem bekannten Winkel alpha zur optischen Achse der Kamera eingestrahlt werden, erscheint jede Änderung der Stimmlippenoberfläche in Vertikalrichtung als lateral-longitudinale Verschiebung eines Laserpunktes in der Bildebene. Durch vorherige Kalibrierung kann daraus die vertikale Position der Laserpunkte bestimmt und daraus die gesamte sichtbare Oberfläche der Stimmlippen rekonstruiert werden.In einer vorläufigen Studie wurden je fünf gesunde Frauen und Männer während einer gehaltenen Phonation des Vokals /i/ untersucht. Auf der Basis dieser Daten konnten dynamische 3D-Parameter wie Schwingungsamplituden und Geschwindigkeitswerte berechnet werden.Ergebnisse: Neben den dynamischen 3D-Parametern werden auch Abschätzungen zur Genauigkeit des vorgestellten Systems diskutiert. Die Ergebnisse der Studie demonstrieren die klinische Anwendbarkeit der vorgestellten Methode.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  4. Dreiländertagung D-A-CH, 35. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20180920-20180923; Innsbruck, Österreich; DOCV38 /20180914/
    Publication Date: 2018-09-15
    Description: Hintergrund: Um die Eigenschaften des akustischen Signals und der Stimmlippenvibrationen während gehaltener Phonation zu bestimmen, wurden bereits viele Parameter vorgeschlagen. Einige dieser Parameter haben jedoch starke mathematische Abhängigkeiten zueinander und andere sind schlecht konzipiert. Der Zweck dieser Studie ist es, mathematische Abhängigkeiten zwischen diesen Parametern zu identifizieren, ihre Anzahl zu reduzieren und eine Empfehlung zu geben, welche dieser Parameter die Eigenschaften der glottalen Flächenfunktion (GAW) und des akustischen Signals am besten wiedergeben.Material und Methoden: In dieser Voruntersuchung werden 20 häufig verwendete Parameter behandelt: 10 Parameter, die ausschließlich für die GAW definiert sind, und 10 Parameter für GAW und akustische Signale. Alle Parameter wurden bezüglich ihres mathematischen Verhaltens und ihrer Abhängigkeiten zueinander auf Auffälligkeiten hin untersucht.Ergebnisse: Die Ergebnisse legen nahe, dass 13 Parameter aufgrund mathematischer Abhängigkeiten vernachlässigt werden können. Zusätzlich zeigen 9 dieser Parameter problematische Merkmale, die von unerwartetem Verhalten bis hin zu unzureichender Definition reichen.Diskussion: Welche der Parameter verworfen und welche beibehalten werden sollten, ist nicht immer unumstritten. Um unsere Vorschläge zu untermauern, wurden verschiedene Eigenschaften unterschiedlicher Parameter herausgearbeitet, wobei einige dieser Merkmale auf schwerwiegende Designprobleme hinweisen. Der klinischen Forschung müssen diese Mängel der Parameter bekannt sein, damit sichergestellt ist, dass diese Parameter zur Vorhersage von Behandlungseffekten verwendet werden können und von einer Aufnahme zur nächsten vergleichbar sind.Fazit: Ein kleiner Satz standardisierter Parameter stellt einen wichtigen Schritt für einen verbesserten Informationsaustausch in der Forschung dar und wird dazu beitragen die Aussagekraft der ausgewerteten Daten im klinischen Umfeld zu erhöhen. Die Redundanz bei anderen häufig verwendeten Parametern in Stimmforschung und klinischer Anwendung wird in zukünftigen Studien untersucht werden.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  33. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20160922-20160925; Regensburg; DOCP14 /20160908/
    Publication Date: 2016-09-08
    Description: Hintergrund: Eine Links-Rechts-Asymmetrie in der Stimmlippenbewegung ist für viele Krankheitsbilder charakteristisch. Diese Asymmetrie beschränkt sich allerdings nicht zwangsläufig auf die transversal-longitudinale Ebene, die durch konventionelle Videolaryngoskopie abgebildet werden kann. Durch Laser-Video-Laryngoskopie kann neuerdings auch eine Asymmetrie der vertikalen Komponente berücksichtigt werden.Um den tatsächlichen Einfluss der zusätzlichen, vertikalen Komponente beurteilen zu können, müssen die etablierten 2D-Parameter an die neuen Möglichkeiten der 3D-Bildgebung angepasst werden. Insbesondere für die Erkennung und Quantifizierung von funktionellen Dysphonien ohne strukturelle und neurologische Veränderungen müssen geeignete 3D-Parameter gefunden werden.Material und Methoden: Mit Hilfe von Stereotriangulation ist es möglich die 3D-Koordinaten der Stimmlippenoberfläche aus 2D-Hochgeschwindigkeitsaufnahmen mit einer Laserprojektion zu rekonstruieren. Ein Nd:YAG-Laser (532 nm) ist an eine miniaturisierte Projektionseinheit angeschlossen, die ein reguläres Lasergitter erzeugt und an einem starren Larnygoskop befestigt ist. Die Stimmlippenschwingungen und das darauf projizierte Lasergitter (18x18 Punkte) werden mit einer Hochgeschwindigkeitskamera bei 4.000 Bildern/Sek aufgenommen.Im Rahmen einer vorläufigen Studie wurden Aufnahmen von je fünf gesunden Frauen und Männern (25-55 Jahre) bei einer gehaltenen Phonation des Vokals /i/ gemacht. An verschiedenen Positionen entlang der longitudinalen Achse konnten dynamische 3D-Parameter wie maximale Amplitude und Geschwindigkeit in der vertikalen Komponente bestimmt werden.Ergebnisse: Neben den rekonstruierten 3D-Stimmlippenoberflächen stellen wir räumlich und zeitlich aufgelöste, dynamische 3D-Parameter vor. Die vorgestellten Ergebnisse werden mit vorhandenen Studien im Hinblick auf unterschiedliche Messmethodik und Berechnung der 3D-Parameter verglichen.Fazit: Die erhobenen Messwerte für Amplitude und Geschwindigkeit liegen innerhalb der Bandbreite, die man bei ähnlichen Versuchen in aktueller Literatur finden kann. Aufgrund der schwierigen Vergleichbarkeit sind umfassende Studien an gesunden und kranken Probanden nötig, um verlässliche Normwerte zu bestimmen.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.; 20060524-20060528; Mannheim; DOC06hnod428 /20060424/
    Publication Date: 2006-04-25
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  4. Dreiländertagung D-A-CH, 35. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20180920-20180923; Innsbruck, Österreich; DOCV6 /20180914/
    Publication Date: 2018-09-15
    Description: Hintergrund: Die etablierten endoskopischen Methoden für eine Untersuchung der Stimmlippen haben den Nachteil, dass sie nur zwei Raumkomponenten abbilden können und dabei keine metrischen Absolutwerte gemessen werden. Mit Hilfe der 3D Laserendoskopie werden diese Nachteile behoben und ermöglichen den Test von zwei gängigen Hypothesen in der Stimmforschung: 1) gesunde Phonation bedarf einer symmetrischen Schwingung und 2) laterale Schwingungsamplituden sind größer als ihr vertikales Äquivalent.Material und Methoden: Das speziell angefertigte Messgerät ist ein Kamera-Laser-Aufbau, der für die endoskopische in-vivo Anwendung geeignet ist und mittels Stereotriangulation eine 3D Rekonstruktion der Stimmlippenoberfläche ermöglicht. Die Laserprojektionseinheit erzeugt ein Lasergitter, das auf die Stimmlippen projiziert und mit einer Hochgeschwindigkeitskamera (4kHz) aufgenommen wird. In einer explorativen Studie wurden Messungen an zehn gesunden Probanden bei gehaltener Phonation durchgeführt.Ergebnisse: Wir präsentieren Absolutwerte für die laterale und vertikale Auslenkung der Stimmlippen und ihre maximalen Geschwindigkeiten während dem Öffnungs- und Schließvorgang. Im Mittel über alle Studienteilnehmer liegen die vertikalen Parameter mindestens 50% höher als ihre lateralen Gegenstücke. Die mittleren weiblichen/männlichen Amplituden sind 0.80 mm/0.93 mm in der lateralen Richtung und 1.45 mm/1.28 mm in der vertikalen Richtung. Nur 20% der gesunden Probanden zeigen leichte Asymmetrien in der lateralen Richtung, wohingegen 70% ausgeprägte Asymmetrien in der vertikalen Komponente aufweisen. In nur 30% der Fälle stimmen die Asymmetrie-Trends der lateralen und vertikalen Richtung überein.Diskussion: Die Studie belegt den medizinischen Mehrwert von 3D Bildgebung durch die Berücksichtigung der vertikalen Komponente und die Vermessung in metrischen Einheiten. Mit dieser neuartigen Messtechnik wurden relevante und unerwartete Informationen über die vertikale Ausprägung der Stimmlippenbewegung erhoben. Die metrischen Einheiten erlauben eine absolute Quantifizierung der Anatomie und Dynamik, wodurch weitreichende Vergleichsmöglichkeiten eröffnet werden.Fazit: Die nicht-invasive, laser-basierte 3D Bildgebung erlaubt die Visualisierung und Vermessung der Stimmlippen in Absolutwerten. Patienten- und sogar studienübergreifende Vergleiche im Sinne der evidenzbasierten Medizin schaffen die Voraussetzung für neue Erkenntnisse in der Stimmforschung, -diagnostik und -therapie.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  36. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20190919-20190922; Göttingen; DOCV29 /20190913/
    Publication Date: 2019-09-14
    Description: Hintergrund: Unter ektodermaler Dysplasie (ED) versteht man Erkrankungen, deren Ursache in erblichen Entwicklungsstörungen des äußeren Keimblattes des Embryos (Ektoderm) liegen. Neben den Hauptsymptomen, wie einer deutlich schwächeren Ausprägung der Zähne, Haare und Schweißdrüsen, tritt dabei auch eine verminderte Speichelproduktion auf. Neben Kau- und Schluckbeschwerden beschreiben ED Patienten gehäuft den subjektiven Eindruck einer rauen, heiseren und "kratzigen" Stimme. Ein Zusammenhang zwischen der reduzierten Speichelproduktion und Stimmauffälligkeiten wurde bei dieser seltenen Krankheit bisher nur unzureichend mit Hilfe objektiver Methoden untersucht.Material und Methoden: Es wurden 42 ED Betroffene und ein Kontrollkollektiv von 47 stimmgesunden Freiwilligen gemäß dem ELS Protokoll untersucht. Die Stimmlippenschwingungen wurden per High-Speed-Videoendoskopie (HSV) bei 4kHz aufgenommen und mit Hilfe von Segmentierungsalgorithmen objektiv analysiert. Das resultierende akustische Signal wurde sowohl subjektiv als auch objektiv mit Hilfe von Stimmfeldmessungen und anhand des "Nordwind und Sonne"-Textes beurteilt. Der individuelle Leidensdruck der Betroffenen wurde durch den standardisierten VHI-Fragebogen dokumentiert. Zusätzlich wurde über einen definierten Zeitraum eine Speichelmengenmessung vorgenommen.Ergebnisse: Die Testgruppe der ED Probanden weist einen signifikant geringeren Speichelfluss als die Kontrollgruppe auf. Des Weiteren wurden in der Kohorte der von ED betroffenen Männer signifikant schlechtere Werte auf der RBH-Skala erreicht, wobei die Mehrheit (67%) keine oder nur geringe Beeinträchtigung in der Selbsteinschätzung (VHI) angeben. Eine Clusterzentren-Analyse zeigte keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Stimmqualität und der Speichelmenge.Diskussion: Die Menge des Speichelflusses wurde aufgrund der einfacheren Zugänglichkeit zunächst als Indikator für die Menge des laryngealen Mukus auf den Stimmlippen untersucht. Die Zusammensetzung und Eigenschaften variieren allerdings, was eine eindeutige Interpretation verhindert. Zudem stellt die ED eine relativ seltene Krankheit dar, so dass nur ein verhältnismäßig kleines Testkollektiv zur Verfügung steht, was statistisch valide Aussagen erschwert.Fazit: Weiterführende Untersuchungen zur Zusammensetzung und Korrelation von Speichel und laryngealem Mukus sind notwendig.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  36. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20190919-20190922; Göttingen; DOCP14 /20190913/
    Publication Date: 2019-09-14
    Description: Hintergrund: Bei einer Dysphonie durch einen einseitigen Stimmlippenstillstand, z.B. bei einer Rekurrensparese, ist die Stimmlippenaugmentation eine anerkannte Behandlungsmethode. Das Verfahren kommt im klinischen Alltag meist bei nicht ausreichender Besserung durch eine logopädische Stimmübungstherapie zum Einsatz.Material und Methoden: Es wurde bei 6 Patienten eine Stimmlippenaugmentation mit Polyacrylamid (AQUAMID Reconstruction®) durchgeführt. In Lokalanästhesie wurden 4, in Narkose 2 Patienten behandelt. Bei den im Verlauf folgenden Kontrolluntersuchungen wurden jeweils eine Laryngoskopie mit Stroboskopie und eine Highspeed-Videoendoskopie sowie eine logopädische Stimmuntersuchung (u.a. dysphonia severity index - DSI) durchgeführt.Ergebnisse: Alle behandelten Patienten berichteten über eine subjektive Besserung der Dysphonie. Endoskopisch zeigte sich eine Zunahme von Stimmlippenschluss und -schwingungsfähigkeit. Auch in der logopädischen Untersuchung konnte eine verbesserte Stimmqualität (u.a. beim DSI) festgestellt werden. Unerwünschte Nebenwirkungen traten nicht auf.Diskussion: Das Material Polyacrylamid ist für die Stimmlippenaugmentation bisher nur in zwei südkoreanischen Studien beschrieben worden. Für den deutschsprachigen Raum liegen unseres Wissens bisher noch keine Untersuchungen vor. Aufgrund der weicheren Konsistenz könnte man im Vergleich zum bereits etablierten Hydroxylapatit bessere stimmliche Ergebnisse erwarten.Fazit: Unsere ersten Erfahrungen bei der Verwendung von Polyacrylamid (AQUAMID Reconstruction®) zur Stimmlippenaugmentation sind sehr positiv. Weitere Untersuchungen, insb. im Hinblick auf die Dauer der Stimmverbesserung, sind geplant.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  36. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20190919-20190922; Göttingen; DOCP10 /20190913/
    Publication Date: 2019-09-14
    Description: Hintergrund: Der Einfluss von laryngealem Mukus auf die Phonation wird in dieser Studie erstmalig im Detail untersucht. Der menschliche Kehlkopf ist in-vivo messtechnisch nur begrenzt zugänglich und eine ausreichende Menge an laryngealem Mukus kann für ex-vivo Untersuchungen nicht zur Verfügung gestellt werden. In-vivo Studien sehen sich zudem mit ethischen Aspekten konfrontiert. Die geplanten Untersuchungen zur Zusammensetzung von laryngealem Mukus und dessen rheologischen Eigenschaften ermöglichen die Entwicklung von künstlichem Mukus und die Realisierung von ex-vivo Untersuchungen in großem Maßstab. In einem speziell entwickelten Messaufbau wird der Einfluss der Zusammensetzung von künstlichem Mukus an exzidierten Schweinekehlköpfen quantifiziert. Ziel ist es, die kompensatorischen Effekte von Mukus bei pathologischen Schwingungsmustern wie Rechts-Links-Asymmetrie und Glottisschlussinsuffizienz zu identifizieren. Die Erkenntnisse sollen einem besseren Verständnis der Phonation und einer effizienteren Therapie von Stimmstörungen dienen.Material und Methoden: Die rheologische Charakterisierung von menschlichem Mukus erfolgt mit mikrorheologischen Methoden. Die Eigenschaften des künstlichen Mukus werden in einem speziellen Versuchsstand für exzidierte Kehlköpfe untersucht. Er ermöglicht durch elektromechanische Manipulation des arytenoiden und thyroiden Knorpels der Schweinekehlköpfe eine Adduktion sowie Elongation der Stimmlippen. Der Einfluss des Mukus auf die Stimmlippenschwingung und den produzierten Schall wird mit Highspeed-Videoaufnahmen (HSV) und Mikrofonen untersucht.Ergebnisse: Der Einfluss von künstlichem Mukus wird an insgesamt 24 exzidierten Schweinekehlköpfen erforscht. Die Auswertung der HSV-Aufnahmen erfolgt mit dem intern entwickelten Glottis-Analysis Tool (GAT) und zeigt charakteristische Parameter der Strukturschwingung der Stimmlippen. Subglottale und akustische Drücke liefern Parameter zur Aeoroakustik und Regularität der Schwingung.Diskussion: Kenntnisse über die Zusammensetzung und die rheologischen Eigenschaften von laryngealem Mukus sind Voraussetzung für die pharmazeutische Weiterentwicklung und klinische Anwendung von Mukus-Ersatzpräparaten.Fazit: Die Entwicklung von künstlichem Mukus mit reproduzierbaren Eigenschaften ermöglicht eine systematische Untersuchung und Quantifizierung der Wirkung von Mukus in der Phonation, womit eine evidenzbasierte Diagnostik und Therapie von Stimmkrankheiten unterstützt wird.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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