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    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
    In:  36. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP); 20190919-20190922; Göttingen; DOCP5 /20190913/
    Publication Date: 2019-09-14
    Description: Hintergrund: Bei unzureichender Hörgeräteversorgung von hochgradig schwerhörigen Kindern wird im Rahmen der pädaudiologischen Diagnostik u.a. eine Bildgebung mittels CT und MRT zur Beurteilung der Indikation zur Versorgung mit einem Cochlea Implantat (CI) durchgeführt. Die präoperative Abschätzung eines Gewinns mit dem CI ist für Eltern bei der Entscheidung zur OP oft wichtig, für den Arzt jedoch schwer zu beurteilen.Material und Methoden: Um den postoperativen frühen Gewinn durch eine CI-Versorgung einschätzen zu können, wurden bei 87 Kindern retrospektiv anhand der audiologischen und radiologischen Daten nach möglichen Prädiktoren u.a. der Hörnervendicke in der CISS-(constructive interference in steady-state)-Sequenz gesucht. Eingeschlossen wurden Kinder 〈18 Jahren, die im Zeitraum von 2010 bis 2015 mit einem in CI versorgt wurden. Anhand des präoperativen MRT des Schädels mit CISS-Sequenz wurde die Dicke des N. vestibulocochlearis und des N. cochlearis gemessen und Korrelationen zu den postoperativen audiologischen Ergebnissen im Rahmen der CI-Anpassung zum Zeitpunkt der 2. audioverbalen Therapie untersucht.Ergebnisse: 55 von 87 Kindern erfüllten die Einschlusskriterien. Sie waren zur Implantation 8 Monate bis 16,1 Jahre alt (im Durchschnitt 4,1 Jahre (±44,8 Monate)). Insgesamt wurden 660 Hörnervenmessungen durchgeführt. Die Dicke des N. vestibulocochlearis des erstimplantierten Ohres lag im Durchschnitt bei 1,23 mm (±0,189 mm, Minimum: 0,83 mm, Max.: 1,58 mm) bzw. des N. cochlearis bei 0,80 mm (±0,11 mm; Minimum: 0,60 mm, Max. 1,03 mm). Der frühe Hörerfolg wurde an den Mittelwerten der besten Aufblähkurve berechnet und lag durchschnittlich bei 46,04 dB (±13,65 dB, Minimum: 26 dB, Max. 85 dB).Diskussion: Die bei den Kindern gemessenen Hörnervendicken waren dünner als in einer Studie von Nadol an anatomischen Präparaten von normalhörenden Erwachsenen (Dicke des N. vestibulocochlearis im Durchschnitt bei 2,02 mm (±0,08 mm); die des N. cochlearis bei 1,04 mm (±0,11 mm)). In einer Studie konnte gezeigt werden, dass Kinder mit konnataler sensorineuraler Schwerhörigkeit einen dünneren Hörnerven besitzen als normalhörende Kinder.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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