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    ISSN: 1433-0474
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Seit Beginn der HIV-Epidemie sind weltweit bis Mitte 2000 über 50 Millionen Menschen (darunter 5,1 Mio. Kinder 〈15 Jahre) durch HIV infiziert worden. Allein 1999 wurden 5,4 Mio. Menschen (etwa 620.000 Kinder) neu infiziert. Etwa 18,8 Mio. (3,8 Mio. Kinder) sind bereits an AIDS gestorben. 25–45% der Kinder, deren Mütter HIV-infiziert sind und die zu über 90% in den ressourcenarmen und strukturschwachen Entwicklungsländern leben, werden während der Schwangerschaft, unter der Geburt oder über die Muttermilch angesteckt. Da eine antiretrovirale Therapie der infizierten Kinder schon allein aus Kostengründen nicht möglich ist, gilt es, die vertikale HIV-Transmission von der Mutter auf ihr Kind zu verhindern. Obwohl im Prinzip die Mittel und Wege hierzu bekannt und vorhanden sind, stehen dem allgemeinen Einsatz vielfältige strukturelle, medizinische, kulturelle und ökonomische Hindernisse im Wege, deren Überwindung verstärkte Anstrengungen von allen Seiten notwendig macht.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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    Electronic Resource
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    Springer
    Gefässchirurgie 5 (2000), S. 86-90 
    ISSN: 1434-3932
    Keywords: Schlüsselwörter  Vertebralarterie ; Subclavian-steal-Syndrom ; Vertebralarterielle Transposition nach E. Kieffer ; Key words Vertebral artery ; Subclavian-steal-syndrome ; Vertebral artery transposition of Edouard Kieffer ; Vertigo by cerebral ischemia
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Abstract  Corrective vascular surgery of the SSS is not indicated in cases in which angiography has revealed retrograde blood flow in the vertebral artery in the presence of high-grade stenosis or occlusion of the subclavian artery. Primary complaints requiring therapy have to be present. Symptoms due to the reduced blood perfusion of the brain are regularly present. Brachial ischemia is rarely an indication for vascular intervention. Re-insertion of the subclavian artery into the common carotid artery a. carotis communis (SCT) is an appropriate procedure to re-establish orthograde blood flow in the arm and brain. It is, however, possible that the therapeutic aim is thwarted due to hemodynamic changes in the area of the origin of the vertebral artery. The cerebral neurological symptoms are efficiently eliminated by re-insertion of the vertebral artery. The early and late results of this operation were analyzed in a patient population of 31 patients. The operative result needed revision in two cases, with a successful outcome in one case. The primary patency rate was 96.77%. After a mean follow-up period of 48.5months (4–106) 24 patients were examined again, with all reconstructions that had postoperatively been patent functioning well. The re-insertion technique offers the same benefits as are emphasized by the literature recommending SCT (no prosthetic material to be used, preventing typical complications due to alloplastic material – carrying out only one anastomosis which is hemodynamically favorable, eliminating the source of embolism with regard to the brain, short operation and clamping times). In addition, vertebral re-insertion is the only method which enables simultaneous correction of concurrent pathological vascular changes of the proximal vertebral artery – such as the arteriosclerotic plaque, age-dependenting elongation und kinking or (mostly) inborne kcoiling. Thus, an intervention according to Kieffer is to be considered the method of first choice for patients with SSS showing no brachial symptoms (90 %) (6.7). For patients with brachial symptoms, a combined re-insertion and SCT is to be recommended. Here the SCT is carried out distally to the primary re-inserted vertebral artery during the same surgical intervention.
    Notes: Zusammenfassung  Die Indikation zur gefäßchirurgischen Korrektur des Subclavian-steal-Syndroms (SSS) ist nicht gegeben, wenn allein die Strömungsumkehr in der Vertebralarterie bei hochgradiger Stenose oder Verschluß der Subklavia angiographisch nachgewiesen ist. Primär müssen therapiebedürftige Beschwerden vorhanden sein. Regelmäßig werden die Symptome, die durch den Blutentzug am Gehirn zu erklären sind, vorgetragen. Die Armischämie ist selten Anlaß für eine Gefäßoperation. Die Reinsertion der Subklavia in die A. carotis communis (Subklavia-Karotis-Transpostion, SCT) ist ein geeignetes Verfahren, den orthograden Blutstrom für Arm und Gehirn wiederherzustellen. Allerdings ist es denkbar, daß das Therapieziel durch hämodynamische Veränderungen im Vertebralisabgangsgebiet vereitelt wird. Durch die Reinsertion der Vertebralis werden die zerebral-neurologischen Symptome wirkungsvoll beseitigt. Ausgehend von der bestehenden Meinung, daß die Vertebralarterie beim SSS die wichtigste Kollaterale für die versorgung des Arms ist, stellt sich die Frage, ob postopoerativ eine Minderperfusion des Arms eintritt. An einem Kollektiv von 31 Patienten wurden Früh- und Spätergebnisse dieser Operation analysiert, 2mal war das operative Ergebnis revisionspflichtig, hierbei einmal erfolgreich. Die primäre Offenheitsrate lag bei 96,77%. Nach einer durchschnittlichen Nachuntersuchungsdauer von 48,5 (4–106) Monaten konnten 24 Patienten nachuntersucht werden. Hierbei fanden sich alle postoperativ offenen Rekonstruktionen uneingeschränkt funktionstüchtig wieder. Darüber hinaus traten bei keinem Patienten postoperativ Symptome einer Minderversorgung des beteiligten Arms auf. Verifiziert wurde sie durch die seitengetrennte arterielle Verschlußdruckmessung, wie auch durch die subjektive Einschätzung durch den Patienten. Die Technik der Reinsertion bietet die selben Vorteile, wie sie in der Literatur für die SCT hervorgehoben werden (Verzicht auf Prothesenmaterial, Vermeidung typischer Komplikationen durch Fremdmaterial – Anlage nur einer, hämodynamisch günstigen Anastomose, Ausschaltung der Emboliequelle bezogen auf das Zerebrum, kurze Operations- und Abklemmzeit). Ferner ermöglicht die Vertebralisreinsertion als einzige Methode die simultane Korrektur parallel bestehender pathologischer Gefäßveränderungen der proximalen Vertebralis, wie arteriosklerotische Plaque, altersbedingte Elongation und Kinking oder (meist) angeborenes Coiling. Somit ist die Operation nach Kieffer für Patienten mit SSS, die keine Armsymptomatik aufweisen (90%) [6, 7], als Methode der ersten Wahl anzusehen. Für Patienten mit Armsymptomatik empfiehlt sich die Kombination aus Reinsertion und SCT. Hierbei erfolgt die SCT distal der primär reinserierten A. vertebralis innerhalb derselben Operation.
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