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  • 1960-1964  (1)
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  • 1
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Es wurde der Einfluß von Geschlechtshormonen, gelöst in Spezialöl SH 603 der Firma Schering, auf die Haut von normalen weißen Mäusen untersucht. 2. Die männliche Epidermis unbehandelter weißer Mäuse ist stets dicker als die weibliche. 3. Bei beiden Geschlechtern normaler weißer Mäuse verdickt sich die Epidermis allein nach Pinselung mit Öl SH 603 bereits deutlich. Diese Verdickung wird durch Testosteron- und Oestradiol-Pinselung noch mehr verstärkt. 4. Nach Progesteron-Pinselung verdickt sich nur die männliche Epidermis. Beim Weibchen dagegen verbleibt sie auf einem Zwischenwert zwischen unbehandelter und mit Öl gepinselter Epidermis. Dieses Resultat zeigt das Vorhandensein eines Geschlechtsunterschiedes in der Epidermis-Reaktion. 5. Die Epidermis der männlichen Haut wird nach Injektionen von Öl SH 603 leicht, aber deutlich dünner als die unbehandelte Epidermis. Dagegen verändert sich die weibliche Epidermis nicht. 6. Hormon-Injektionen haben bei beiden Geschlechtern eine andere Wirkung als Hormon-Pinselungen. Beim Männchen verdickt sich zwar die Epidermis nach Injektionen von Testosteron und Oestradiol, das Ausmaß der Reaktion ist aber geringer als nach Pinselung. Nach Progesteron-Injektionen wird die männliche Epidermis nicht stärker als nach Kontroll-Injektionen. Im weiblichen Geschlecht dagegen bewirken subcutane Injektionen aller drei Hormone deutliche Verdünnung der Epidermis. 7. Die Ursache für diese verschiedenen Reaktionen liegt in der verschiedenen Applikationsform und damit wahrscheinlich in der Konzentration der Hormone am Reaktionsort. 8. Im Gegensatz zur Epidermis normaler weißer Mäuse ist jene genetisch haarloser Mäuse bei beiden Geschlechtern gleich stark. Bei diesen Mäusen wirkt die Geschlechtshormon-Behandlung wesentlich anders als bei normalen weißen Mäusen. Es zeigt sich kein Effekt. Die Pinselung mit Öl allem hat den gleichen Effekt wie die Behandlung mit in Öl gelöstem Hormon. Hieraus ist zu schließen, daß die Reaktionsfähigkeit der Epidermis auf Geschlechtshormone genetisch mitbestimmt wird.
    Type of Medium: Electronic Resource
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