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  • 1960-1964  (129)
  • 1945-1949  (24)
  • 1
    ISSN: 1432-1246
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Autoren vollzogen an Kaninchen mit akuter Quecksilbervergiftung Untersuchungen des Eiweißspektrums, der Muco- und Lipoproteide Bowie der Aktivität der alkalischen Serumphosphatase. Gleichzeitig führten sie in vitro-Teste durch, um den Mechanismus zu klären, der zur Inaktivierung der Phosphatase führt. Die Ergebnisse zeigen, daß lösliche Quecksilbersalze, ix. injiziert, eine Verminderung des Gesamteiweißes verursachen, und zwar hauptsächlich der Albumine bei gleichzeitigem Anstieg der β-Globulin-Fraktion. Es wurde eine deutliche Hebung des Mucoproteidspiegels im Blutserum beobachtet. Das Lipoproteidbild des Serums zeigee eine charakteristische Abnahme der kleinmolekularen Fraktion α zugunsten der großmolekularen Fraktionen β and γ. Quecksilber-Ionen verursachen Aktivitätsabfall der alkalischen Phosphatase durch direkte Einwirkung auf das Enzym. Die Phosphataseaktivität verhält sich umgekehrt proportional zur Hg-Ionen Konzentration. Die Inaktivierung erfolgt wahrscheinlich durch Blockierung der Amino- und Carboxylgruppen des Enzymeiweißes.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 2
    Electronic Resource
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    Springer
    Human genetics 〈Berlin〉 1 (1964), S. 14-23 
    ISSN: 1432-1203
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 3
    Electronic Resource
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    Springer
    Zoomorphology 51 (1962), S. 165-189 
    ISSN: 1432-234X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology
    Notes: Zusammenfassung Der Eilegeapparat mit drei Paar Gonapophysen wind als der ursprünglichste angesehen und „vollständiger Eilegeapparat” genannt; alle Typen mit weniger als drei Gonapophysenpaaren sind von ihm durch Rudimentation abzuleiten und werden als „unvollständiger Eilegeapparat” zusammengefaßt. Am „vollstandigen Eilegeapparat” sind seine Teile durch Gelenke und Muskeln beweglich, am „unvollstandigen” sind sie starr ; Gelenke und Legemuskeln fehlen. Die fur die Eiablage wichtigen Gelenke und Muskeln werden beschrieben. Die Entwicklung des „vollstandigen Eilegeapparates” erfolgt bei der Larve in der Reihenfolge, daß zuerst die Gon. laterales, hierauf die mediales und zuletzt die anteriores ausgebildet werden. Die Rudimentation des „unvollstandigen” geschieht in der gleichen Reihenfolge, indem zuerst die Gon. laterales und als letzte die anteriores zurück-gebildet worden. Die Eiablage erfolgt beim „vollstandigen Eilegeapparat” primär exophytisch durch Ablage auf dem Boden oder endophytisch durch Einstechen in Pflanzengewebe, beim „unvollstandigen Eilegeapparat” exophytisch durch Ablage in das Wasser. Es wind angenommen, daß die primär exophytische Ablageart die ursprünglichste ist und alle anderen von ihr abzuleiten sind. Die endophytische Ablage entwickelt an den Gonapophysen verschiedene Anpassungen, die exophytische führt zu ihrer Rudimentation. Anpassungen an die endophytische Ablage sind Verkürzung der Gonapophysen, Entwicklung eines Tastapparates (Styli), eines Schneide-apparate (Gon. mediales), einer Legeröhre (Gon. anteriores) und einer Stützkante an den Gon. laterales, Ablage in Gonaphysenstellung, oder am 10. Sternit, Ablage in Sternitstellung. Ablage in Gonapophysenstellung beansprucht die Gon. laterales und führt bei Ablage in ein Substrat von zunehmender Härte - sie erfolgt in extremen Fallen in Baumstämme — zu verschiedenen Modifikationen ; Ablage in Sternitstellung läßt die Gon. laterales unbeansprucht und könnte bei Ablage in ein Substrat von abnehmender Härte — sie erfolgt in extremen Fallen in Schlamm — zu Rudimentation der Gon. laterales und exophytischer Ablage in das Wasser überleiten. Der „unvollständige Eilegeapparat” zeigt eine große Formenmannigfaltigkeit, die sich aber auf zwei Grundtypen, einem mit zwei Paar Gonapophysen — es fehlen die Gon. laterales — und einem mit einem Gonapophysenpaar, der Scheidenklappe, einem Rudiment der Gon. anteriores, zurückführen lassen. Der Zweigonapophysentypus ist bei verschiedenen Gruppen erhalten; bei den Cordulegasterinae ist er morphologisch einheitlich, was einen Stillstand des Rudimentationsprozesses andeutet, und an eine bestimmte Eiablageart angepaßt; bei den anderen Gruppen ist er morphologisch sehr verschieden, wobei es sich wohl um verschiedene Rudimentationsstufen handelt, und fur die Eiablage funktionslos geworden. Der Scheidenklappentypus findet sich bei den Gomphidae, Corduliidae und Libellulidae. Ursprünglichere Formen zeigen längere, höher entwickelte, kürzere Scheidenklappen. Bei vielen Arten ist die Scheidenk1appe restlos rudimentiert. Ihre Rolle für die Eiablage ist fraglich, vielleicht nur sinnesphysiologischer Art. Mechanisch zu deutende Formen (Spitzhammerbildung) kommen vor und sind gelegentlich mit Eiablage auf dem Boden verbunden, was als Anklänge an eine primär exophytische Ablage gedeutet wird. Bei den Libellulidae werden vereinzelt sekundäre Apparate aus neuen Elementen entwickelt. Die Eizahl ist bei Formen mit „vollständigem Eilegeapparat” höher als bei Formen mit ,„unvollständigem” und bei den Corduliidae und Libellulidae am höchsten. Die morphologische Vielfalt der Eilegeapparate ist das Ergebnis von zwei Verhaltensänderungen, dem Üborgang der Imagines zu einer Ablage durch Einstechen in Pflanzengewebe und dem Übergang der Larven zum Leben im Wasser. Diese Änderungen wurden von den einzelnen Gruppen auf verschiedene Weise und in verschiedenem Ausmaße vollzogen und ließen eine Unzahl von morphologischen Typen entstehen. Das Bestreben, die Eier möglichst nahe dem Wasser abzulegen, führte jene Gruppen, die nicht oder nicht zu weit an die Ablage in Pflanzengewebe angepaßt waren, zur Ablage in das Wasser. Diese Ab lageart führte zur Rudimentation der Gonapophysen und ließ möglicherweise neue, der neuen Ablageart angepaßte Apparate entstehen. Die Rudimentation der Gonapophysen ermöglichte eine Erhöhung der Eizahl und führte these Gruppen zur Besiedlung von neuen Lebensräumen und damit zu ihrer heute dominierenden Stellung innerhalb der Ordnung.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 4
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    Springer
    Virchows Archiv 336 (1963), S. 389-416 
    ISSN: 1432-2307
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Summary Transitory experimental ischemia (60 min) in the rat kidney leads to extensive structural changes in the arteries, arterioles, and tubules. The ischemic lesions of the vascular wall areone cause for a general disturbance of blood flow. The lesions may, in the post ischemic stage, become locally augmented by accessory temporary spasm. They may result in lasting changes in the distribution of blood, or in a reduction of filtration. The glomerular filter sustains only a slight and rapidly resolving damage (increase in permeability). The effects on the tubules leads to a great accumulation of fluid in the tubular cells and tubular lumen. The simultaneous loss of protein from the tubular epithelium into the primary urine brings about an increase in the viscosity of the urine; this is an important partial factor in the initial disturbance of urine flow through the relatively narrow tubules. This explains the rise of the intratubular urinary pressure which may not be compensated for initially by a consecutive autoregulative increase in the intrarenal blood pressure, since the responsible regulators are temporarily damaged by hypoxia (preglomerular barrier as an additional partial cause for the oligoanuria). Thus, in the rat preglomerular and tubular components together lead to filtration disturbances, and simultaneously, impede the flow of urine through the tubules.
    Notes: Zusammenfassung Vorübergehende experimentelle Ischämie (60 min) der Rattenniere hat weitreichende Strukturveränderungen an Arterien und Arteriolen sowie am Tubulusapparat zur Folge. Die ischämischen Gefäßwandläsionen erweisen sich alseine Ursache für eine allgemeine Zufluß-Störung. Sie können im postischämischen Stadium lokal gesteigert werden durch akzessorische temporäre Spasmen. Daraus resultieren überdauernde Blutverteilungsänderungen und eine Minderung der Filtration. Das glomeruläre Filter als solches erleidet nur einen leichten und rasch abklingenden Schaden (Permeabilitätserhöhung). Die Affektion der Tubuli bewirkt eine kräftige Ansammlung von Flüssigkeit in Tubuluszellen und im Tubuluslumen. Gleichzeitige Anreicherung des Primärharnes mit Eiweiß tubuloepithelialer Herkunft bedingt eine Viscositätserhöhung, die ihrerseits bedeutsamer Teilfaktor an der initialen Durchfluß-Störung in dem relativ zu engen Kanälchensystem ist. Der so erklärbare Anstieg des intratubulären Harndruckes kann zunächst nicht kompensiert werden durch konsekutive autoregulative Steigerung des intrarenalen Blutdruckes, da die hierfür verantwortlichen Regulatoren temporär hypoxisch geschädigt sind (= präglomeruläre Barriere als weitere Teilursache für die Oligo-Anurie). Somit führen bei der Ratte präglomeruläre und tubuläre Komponenten gemeinsam zur Filtrationsstörung und gleichzeitigen Durchflußbehinderung im Tubulussystem.
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  • 5
    ISSN: 1432-2307
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Summary Karyometry and frequency analyses indicate that at the peak of the tubulocellular restitution following temporary renal ischemia in the rat, there is (when compared with the normal kidney) a marked displacement towards larger nuclei and a simultaneous increase of populations of nuclei of intermediate size in all regions of the parenchyma. The nuclear enlargement is geometrical, whereas in normal kidneys it is arithmetrical. The reasons for this may be due to various processes: 1) to a functional nuclear swelling indicating a general recovery and repair, or intensified cellular resorptive functions (whereby there is a proportional karyoplasm:nucleolus ratio). 2) to a post-ischemic nuclear hydrops resulting from a continuous deficiency of energy (enlargement exceeding the duplication rhythm, non-proportional displacement of the karyoplasm-nucleolus ratio). 3) to a doubling of volume or a multiplication of the substance (limited entirely by chromosomes). In contrast to the average, the increase of nuclei of intermediate size represent in part certain phases of the DNA synthesis, in part an aneuploidy, and in part a nuclear dehydration. The persistence of large nuclei in our studies is evidence of a previous active regenerative process.
    Notes: Zusammenfassung Karyometrie und HÄufigkeitsanalyse ergeben auf dem Höhepunkt der tubulocellulÄren Restitution (nach temporÄrer NierenischÄmie bei der Ratte), verglichen mit der normalen Niere, eine starke Anteilsverschiebung zugunsten von Gro\kernen sowie eine gleichzeitige Vermehrung von Teilkollektiven in allen Parenchymbezirken. Die Kernvergrö\erung folgt der geometrischen Reihe (im Gegensatz zur arithmetischen Reihe der normalen Niere). Sie kann auf verschiedenen VorgÄngen beruhen: 1. auf einer funktionellen Kernschwellung im Dienste der allgemeinen Restitution und Reparation oder im Rahmen verstÄrkter resorptiver Zelleistungen (dabei proportionierte Relation Karyoplasma: Nucleolus), 2. auf einem postischÄmischen Kernhydrops infolge weiter bestehenden Energiemangels (Vergrö\erung au\erhalb des Verdoppelungsrhythmus, unproportionierte Verschiebung der Relation Karyoplasma:Nucleolus), 3. auf einer volumengerechten Verdoppelung oder Vervielfachung der Substanz (rein chromosomal bedingt). Die gegenüber der Norm vermehrten „Zwischenkollektive“ reprÄsentieren zum Teil bestimmte Phasen der DNS-Synthese, zum Teil eine Aneuploidie und zum Teil eine Kerndehydratation. Persistenz von Gro\kernen ist in unseren Versuchen ein Restsymptom lebhafter regeneratorischer Prozesse.
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  • 6
    ISSN: 1432-8798
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Conclusions I. L'inoculation sur l'œuf embryonné (voie intra amniotique) du broyat ganglionnaire provenant de sujets atteints de la maladie de Hodgkin, détermine 4–6 jours après l'inoculation, la mort d'un petit nombre d'embryons ainsi que des lésions hémorragiques tégumentaires chez la plupart des embryons inoculés. II. Sur les empreintes effectuées à partir du tégument embryonnaire lésé, on peut mettre en évidence des corpuscules similaires aux pararickettsies. III. La réaction de fixation du complément effectuée avec le sérum des malades, s'avère positive en présence des ovoantigènes hodgkiniens et ornithosiques. IV. La réaction de fixation du complément effectuée avec le sérum standard antiornithosique, donne des réactions positives avec l'antigène hodgkinien; cependant, les taux de ces réactions sont inférieurs à ceux obtenus avec l'antigène ornithosique. V. On envisage la possibilité que ces germes appartiennent au groupe pararickettsien; il reste toutefois à préciser leur identité avec les germes ornithoso-psittacosiques, avec lesquels ils ont des fractions antigéniques communes. VI. La réaction de fixation du complément avec l'ovoantigène hodgkinien s'avère utile pour le diagnostic de laboratoire de la lymphogranulomatose maligne.
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  • 7
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    Springer
    Virchows Archiv 337 (1963), S. 33-52 
    ISSN: 1432-2307
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Summary The restitution of tubular epithelium injured by transitory ischemia begins by a re-establishment of the cellular water balance. Karyological evidence of the early processes of cellular preservation and recovery are the functional nuclear and nucleolar swelling and especially the equal amitoses. Three to six hours after the circulation is restored regenerative processes of epithelial growth start with “premature” mitoses. These originate presumably from a cortical regeneration-blastema which is in the stationary G2 phase and always ready to react. It is assumed that the mitoses appearing later indicate a post-ischemic DNA synthesis. They may be classified from the frequency analyses into three collective groups corresponding to three large waves of mitoses. Of the mitogenetic factors, a local stimulus plays a role (effect of a socalled necrohormone). A more general and humorally transplantable mitotic stimulus (suppression of a physiological inhibiting factor?), however, is not only responsible for the “premature” nuclear division in the affected left kidney, but as well for the still earlier mitoses in the contralateral kidney (with intact circulation). Following the period during pure acquisition of nutriments (first week), there is a longer phase of reconstruction of the normal architecture.
    Notes: Zusammenfassung Die Wiedererholung vorübergehend ischÄmisch getroffener Tubulusepithelien wird mit der Herstellung der cellulÄren Wasserbilanz eingeleitet. Karyologischer Ausdruck der frühen Zellerhaltungs- und ReparationsvorgÄnge sind au\er funktioneller Kern-(einschlie\lich Nucleolus-)Schwellung vor allem Äquale Amitosen. Regeneratorische Epithelneubildungen beginnen bereits 3–6 Std nach Wiederdurchblutung mit „vorzeitigen“ Mitosen, mutma\lich aus einem in der Rinde einsatzbereit vorhandenen Regenerationsblastem in stationÄrer G2-Phase. Die spÄter auftretenden Mitosen haben eine postischÄmische DNS-Synthese zur Voraussetzung. Sie lassen sich bei der HÄufigkeitsanalyse in drei Teilkollektive (entsprechend drei gro\en Mitosewellen) einordnen. Unter den mitogenetischen Faktoren spielt ein lokaler Reiz (Wirkung sog. Nekrohormone), aber auch ein allgemeinerer humoral übertragbarer Mitose-Impuls (Wegfall eines physiologischen Hemmfaktors?) eine Rolle, der sowohl für die „vorzeitigen“ Kernteilungen in der alterierten linken Niere wie für die noch früheren Mitosen in der kontralateralen (immer durchbluteten) Niere verantwortlich zu machen ist. Der Phase der reinen Materialbeschaffung (1. Woche) folgt ein lÄngeres Stadium der Wiederherstellung des normalen Bauplanes (2.–4. Woche).
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  • 8
    ISSN: 1433-8491
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Studie gründet sich auf eine Kasuistik von 5 Kranken, die alle einer ostfriesischen Sippe entstammen. In der Arbeit werden außerdem die wenigen vergleichbaren Fälle von hereditärer essentieller Myoklonie des einschlägigen Schrifttums berücksichtigt. Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 12.–16. Lebensjahr, in vereinzelten Fällen schon mit 6–8 Jahren, und nimmt einen exquisit-chronischen Verlauf an. Frühzeitige Todesfälle sind nicht bekannt geworden. Die Leistungsfähigkeit der Kranken in gröberen manuellen Berufen bleibt in der Regel bis in das Alter hinein erhalten. Das Kernstück des Symptomverbandes wird von elementaren und komplexen Myoklonien und von enthemmten Fremdreflexen gebildet. An fakultativen Symptomen kommen fallweise rhythmische Hyperkinesen vom Typus eines Ruber-Tremors, ideokinetische Phänomene, dyskrine Störungen (Adipositas), hin und wieder eine hirnorganische Demenz und gelegentlich pseudopsychopathische Merkmale mit Stimmungslabilität und neurasthenischen Schwächezuständen hinzu. Die Arbeit schließt mit Erwägungen zur Pathologie des Leidens. Die Substrate des Myokloniesyndroms (Guillain-Mollaretsches Dreieck) und der enthemmten Fremdreflexe stehen anatomisch im Bereiche des Nucleus reticularis lateralis miteinander in engem Zusammenhang. Funktioneu betrachtet könnte es sich um eine Enthemmung dieser Substrate durch eine elektive Degeneration hemmender, rückmeldender Feinstrukturen in der seitlichen Retikulärsubstanz handeln.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 9
    ISSN: 1433-8491
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die in einer ersten Mitteilung beschriebenen Fälle einer sogenannten essentiellen Myoklonie mit familiärem Vorkommen werden in der vorliegenden Arbeit einer klinisch-neurophysiologischen Analyse unterzogen. Es handelte sich um drei Brüder, die neben isolierten myoklonischen Muskelzuckungen eine sehr lebhafte fremdreflektorische Erregbarkeit zeigten, in zwei Fällen überdies eine Myorhythmie und in einem Falle auch einen Tremor der linken Hand aufwiesen. Bei der simultanen Ableitung von mehreren symmetrisch angeordneten Muskeln konnten neben isolierten Muskelzuckungen mit unregelmäßigem Intervall auch Synchronisationsphänomene in Gestalt bilateral-synchroner oder generalisierter Entladungen beobachtet werden. Die Latenzzeiten der fremdreflektorischen Muskelantworten lagen mit 50–200 msec häufig im Bereich der sogenannten Schreckreaktionen bzw. der willkürlichen Abwehrbewegungen. Die reflektorische Natur dieser Vorgänge dürfte auf Grund der vorliegenden Untersuchungen jedoch außer Zweifel stehen. Die hirnelektrische Untersuchung ergab dagegen keine sicheren pathologischen Veränderungen, auch nicht bei Hyperventilation und Flackerlicht-Provokation. Ferner hatten die Eltern unserer Patienten ein normales EEG. Auffällig war, daß der in zwei Fällen untersuchte optokinetische Nystagmus eine Synchronisationstendenz der raschen Phase mit den myoklonischen Zuckungen erkennen ließ.
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  • 10
    ISSN: 1433-8491
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Als Bedingungsgefüge der vermehrten cerebralen Anfallsbereitschaft werden regelhafte vielseitige Verknüpfungen der zahlreichen Einflußgroßen aufgefaßt. Ein solches Bedingungsgefüge wurde mittels multifaktorieller statistischer Analysen von 90 neuropsychiatrischen Patienten dargestellt, bei denen intravenöse EEG-Provokationen mit dem zentralerregenden Pentamethylen-Butyrolacton (PB) durchgeführt worden sind. Zunächst wurden Häufigkeitsfeststellungen von mehreren 100 Sachverhalten durchgeführt. Etwa 150 klinische und hirnelektrische Merkmale wurden dann zu 24 Kategorien zusammengefaßt, deren Zusammenhänge sich in 276 Korrelationskoeffizienten repräsentierten. Die Zusammenhänge dieser vieldimensionalen Merkmale wurden einer mathematischen Faktorenanalyse unterzogen. Es ergab sich, daß die untersuchten Einflußgrößen fünf voneinander unabhängigen Dimensionen (Faktoren) entsprechen, die auf Eigenschaften des Ruhe-EEG, der Art pathologischer EEG-Veränderungen, der Anfallsanamnese, der Geschlechtszugehörigkeit und des Lebensalters zurückgehen. Gleichzeitige Berücksichtigung der Einflußgrößen erlaubte Feststellungen über natürliche Rangfolgen ihrer Bedeutung. Es ergab sich, daß die Aktivierung pathologischer Potentiale unter Provokation nicht nur von einer primär vermehrten cerebralen Erregbarkeit abhängt, sondern auch von Lebensalter und Geschlecht, wahrscheinlich auch vom Menstruationscyclus und einseitigen Hirnschädigungen. Wir haben damit einen ersten Versuch vorgelegt, das Bedingungsgefüge der vermehrten Anfallsbereitschaft, soweit es in EEG-Befunden und klinischen Daten repräsentiert wird, durchsichtig zu machen, indem Art, Bedeutung und multilaterale Verknüpfung der einzelnen Momente einer exakten empirischen Analyse unterzogen wurde.
    Type of Medium: Electronic Resource
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