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  • 1945-1949  (1)
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  • 1
    ISSN: 1437-1596
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine , Law
    Notes: Zusammenfassung Bei 28 Transfusionen von Blut, das hinsichtlich der MN-Merk-male von dem Empfängerblut verschieden war, li/gQ/sB sich nachweisen, da/sB die Übertragung des faktorenfremden Blutes sich bei der MN-Bestimmung beim Empf':anger noch eine gewisse Zeit nach der Bluttransfusion im Sinne von Fehlbestimmungen auswirkte. Die Empfänger-Blutkörperchen gaben MN-Reaktionen, die mit den an diesen Bluten vor der Transfusion erhobenen MN-Befunden nicht übereinstimmten, und die nur durch das Verweilen des faktorenfremden Spenderblutes im Empfängerkreislauf erklärt werden konnten. Bei den Agglutinationsprüfungen ergaben sich Fehlreaktionen bis zu 55 Tagen nach der Bluttransfasion. Auch im Absättigungsversuch kann sich die vorherige Übertragung eines MN-faktorenfremden Blutes fehlerhaft auswirken. Es erscheint deshalb für gerichtliche MN-Bestimmungen notwendig, sich zu vergewissern, ob bei Personen, deren Blut für gerichtliche Vaterschaftsprozesse aus Krankenhäusern eingeschickt wird, vorher Bluttransfusionen stattgefunden haben. Im übrigen gilt dies natürlich nicht nur für Personen, deren Blut aus Krankenhäusern eingeschickt wird. Es ist nach unseren Versuchen mit Fehlbestimmungen bei der MN-Untersuchung zu rechnen, wenn innerhalb von 3 Monaten vor der Untersuchung ein MN-faktorenfremdes Spenderblut auf den Probanden übertragen wurde.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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