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  • ddc: 610  (124)
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  • German Medical Science; Düsseldorf, Köln  (124)
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  • 1
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  20. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPP; 20030912-20030914; Rostock; DOCV38 /20030912/
    Publication Date: 2003-09-12
    Description: Einleitung: Die Hypoxie gilt als ein ätiopathogenetischer Faktor bei verschiedenen Erkrankungen des Innenohres. Magnesium (Mg) als Kalzium- und NMDA-Antagonist führt beim Meerschweinchen zu einer signifikanten Verbesserung der Innenohrfunktion unter Ischämie und Impulslärmexposition. MK-801, als NMDA-Rezeptor-Antagonist, schützt die Kochlea vor exzitatorischer Kalziumüberladung. Ziel der Studie war, die protektiven Effekte von Mg und MK-801 in einem Hypoxie-Zellkultur-Modell zu evaluieren. Methoden: Organotypische Kochleakulturen der postnatalen Ratte wurden bei 10-20 mmHg pO2 und 37°C in DMEM-Medium mit 0,75 mM Mg und in DMEM-Medium mit 3,0 mM Mg oder 1 bzw. 10 µM MK-801 inkubiert. Anschließend wurden äußere und innere Haarzellen (ÄHZ, IHZ) mittels Phalloidin-Färbung fluoreszenzmikroskopisch dargestellt und gezählt. Ergebnisse: Die IHZ zeigten eine signifikant höhere Vulnerabilität unter Hypoxie gegenüber den ÄHZ. Für die gewählte Hypoxiedauer von 36 Stunden resultierten im DMEM-Medium mit 0,75 mM Mg eine 25%ige Schädigung der ÄHZ und eine 60%ige Schädigung der IHZ. Mg in der Dosis von 3 mM und MK-801 mit 10 µM reduzierten die Schädigung signifikant auf 10% bei den ÄHZ und auf 35% bei den IHZ. Normoxische Kontrollen zeigten eine Schädigung von 1-4%. Diskussion: Unsere Daten zeigen in einem in-vitro-Modell eine protektive Wirkung von Mg und MK-801 sowohl auf innere als auch auf äußere Haarzellen unter Hypoxie.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  20. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPP; 20030912-20030914; Rostock; DOCV37 /20030912/
    Publication Date: 2003-09-12
    Description: Permanente Hörstörungen bei Kindern haben in den letzten Jahren bezüglich Ätiologie und Prävalenz einen deutlichen Wandel erlebt. In den westlichen Industrienationen ist sie auf 1 bis 3 pro 1.000 Neugeborene gesunken. Nach Ergebnissen des Deutschen Zentralregisters für kindliche Hörstörungen (DZH) liegt die Prävalenz in Deutschland bei ca. 1,2:1.000. Von 6.200 ausgewerteten Datensätzen des DZH haben 36% aller permanenten Hörstörungen eine (vermutlich oder gesichert) genetische Ursache, 18% sind vermutlich erworben und bei 46% bleibt die Ursache ungeklärt. Bei ca. 5% der gemeldeten Kinder hat sich die Hörstörung erst später manifestiert, obwohl sie genetisch determiniert war. 10,3% der Patienten weisen eine progrediente Hörstörung auf. Bei 7% der erfaßten Kinder steht die Hörstörung im Zusammenhang mit einem diagnostizierten Syndrom, bei 14,1% liegen Fehlbildungen im Kopfbereich vor. Die am häufigsten genannten Syndrome sind Trisomie 21, Waardenburg-, Goldenhar-, Franceschetti- und Usher-Syndrom. Die häufigsten Fehlbildungen im Kopfbereich sind Ohrmuscheldysmorphien, Gehörgangsatresien oder -stenosen und Spaltbildungen. Bei den assoziierten Anomalien außerhalb des Kopfbereichs sind v.a. Herzfehler, Nierenfehlbildungen oder -erkrankungen und Hand- oder Fußanomalien angegeben. Bei 24% der Patienten mit assozierten Anomalien/Erkrankungen liegt eine vermutlich erworbene Hörstörung vor. Die häufigsten Ursachen dieser Gruppe sind peri- und postnatale Komplikationen (31%), Meningitis (18%), Rötelnembryopathie (2,6%) und pränatale CMV-Infektion (9,5%).
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  20. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPP; 20030912-20030914; Rostock; DOCP13 /20030912/
    Publication Date: 2003-09-12
    Description: Im Berliner Arbeitskreis für Hörscreening bei Neugeborenen (BAHN) wurde ein interdisziplinäres Konzept entwickelt, für das Mitte 2002 die Einarbeitungsphase begann. Beteiligt sind die Fachgebiete Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO-Heilkunde, Pädiatrie, Phoniatrie und Pädaudiologie sowie der öffentliche Gesundheitsdienst, vertreten durch die Hörberatungsstellen der Gesundheitsämter. Nach der Geburtenrate der Einrichtungen geordnet, wurden sukzessive durch einen Sponsor die ersten 7 von 21 Krankenhäusern mit Screeninggeräten ausgestattet. Damit waren 54% aller Neugeborenen der stationären Entbindungen ab August 2002 erfassbar. Eine intensive Geräteschulung wurde durch den Gerätehersteller sichergestellt. An dem Kontrollscreening in Praxen sind flächendeckend für ganz Berlin HNO-Fachärzte und Pädiater beteiligt. Informationen über das Hörscreening stehen im Bereich der Schwangerenvorsorge an allen geburtshilflichen Einrichtungen zur Verfügung. Das Follow-up wird aus Datenschutzgründen durch das DZH sichergestellt. In der Einarbeitungsphase lag die Recall-Rate um 4% (Screening bds. auffällig) und bei einseitigem Screening dagegen deutlich höher (ca. 8-10%). Von 2454 an die Testzentrale gemeldeten Neugeborenen wurde bei 1 Kind mit einer craniofazialen Fehlbildung, 1 Kind mit peripartaler CMV-Infektion und 3 Kindern ohne assoziierte Erkrankungen eine Hörstörung zwischen der 3. Lebenswoche bis 4. Lebensmonat gesichert. Seit Mai 2003 sind weitere Kliniken mit Geräten ausgestattet worden. Dadurch sind 88,6% der stationären Geburten erfassbar.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  20. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPP; 20030912-20030914; Rostock; DOCV12 /20030912/
    Publication Date: 2003-09-12
    Description: Während sich die Fettaugmentation zum Ausgleich von Glottischlussdefiziten aufgrund von Stimmlippenparesen innerhalb des vergangenen Jahrzehnts etablieren konnte, liegen bisher zur Effektivität dieses Verfahrens bei oberflächlichen Stimmlippenvernarbungen oder ausgedehnteren Substanzdefekten nur vereinzelte Informationen vor . Im Rahmen einer retrospektiven Studie wurde die Effektivität der Stimmlippenaugmentation mit autologem Fett bei Patienten mit Glottisschlussinsuffizienz bei oberflächlichen Stimmlippenvernarbungen (n=6) und ausgedehnteren Substanzdefekten ( n=6) überprüft. Die subjektiven und objektiven Stimmfunktionsparameter sowie der Glottisschluss wurden prä- und postoperativ im Verlauf dokumentiert. Das mittlere Nachbeobachtungszeitintervall umfasste 22 Monate. Bei 4 der 6 Patienten mit oberflächlichen Stimmlippenvernarbungen konnte durch die ein- bis zweimalige Fettaugmentation eine Normalisierung der Stimmfunktionsparameter bei vollständigem Glottisschluss erreicht werden. Bei 6 Patienten mit ausgedehnteren Substanzdefekten ließ sich keine dauerhafte Besserung der Stimmfunktion und des Glottisschlusses erzielen. Die Stimmlippenaugmentation mittels autologem Fett kann bei oberflächlichen Stimmlippenvernarbungen als erfolgversprechende phonochirurgische Maßnahme eingesetzt werden, hingegen sind ausgedehntere Substanzdefekte als Indikation ungeeignet.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  20. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPP; 20030912-20030914; Rostock; DOCV48 /20030912/
    Publication Date: 2003-09-12
    Description: Im Rahmen der Deutschen Sprachentwicklungsstudie (www.glad-study.de) wurden bei normalhörigen und altersgemäß entwickelten Säuglingen im Alter von 5 Monaten die mittels ereigniskorrelierter Potenziale erhobenen Ergebnisse zur Phonemdiskrimination (/da/ vs. /ga/) mit behavioral erhobenen Daten verglichen. Bei Verwendung eines odd-ball Paradigmas (Deviantanteil 15%) wurden jeweils 500 Standard- und 100 Deviantreize separat gemittelt (Reizlänge 150 ms, Interstimuluszeit 750 ms) und über 11 Kanäle abgeleitet. Die behavioralen Daten wurden aus parallelen head-turn-Untersuchungen zur Differenzierungsfähigkeit und Präferenz der selben Phoneme /da/ und /ga/ anhand einer Gruppe von 39 Kindern im Alter von 5 Monaten gewonnen. 9 davon zeigten eine Präferenz für eines der Phoneme. Die Gruppe der Präferierer zeigt im Grand-average der Differenzkurven eine frühe Negativierung mit einer Latenz um 160 ms, die sich signifikant von der Positivierung der Nichtpräferierer unterscheidet. Sollte sich dieses Teilergebnis auch an einem größeren Kollektiv bestätigen, wäre dies in dieser Altersgruppe erstmalig die elektrophysiologische Bestätigung tatsächlich vorhandener und behavioral nachgewiesener phonologischer Fähigkeiten. Ebenso wäre es ein Hinweis darauf, dass es sich bei der Negativierung wirklich um das elektrophysiologische Korrelat eines Prozesses handelt, der mit der adulten Mismatch Negativity vergleichbar ist.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  20. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPP; 20030912-20030914; Rostock; DOCV46 /20030912/
    Publication Date: 2003-09-12
    Description: Für die auditiven Leistungen von 82 Kindern der 2. und 3. Klasse mit den Einschlusskriterien pancochleäre Hörschwelle 〈 20 dB HL, orientierende sprachfreie Intelligenz IQ 〉 90, Rechtschreibleistungen im DRT PR 〈 10, keine Sprachentwicklungsstörung wurden cut-off-Werte für verschiedene auditive Untersuchungsverfahren ermittelt. Es wurde jeweils der Wert genommen, der von 90% der Kinder erreicht wurde. Dadurch blieb die Risikogruppe AVWS" in dem schulisch unauffälligen Kollektiv in einer empirisch und auch durch internationale Studien belegbaren Größenordnung. Das Ergebnis zeigte, dass nur 45 % der Kinder in allen Tests die erforderlichen Leistungen erbrachten. Jedes Kind durfte in zwei Tests versagen, ohne als auditiv auffällig eingestuft zu werden. Die verwendeten Tests zur Einschätzung der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung entsprechen der in der Klinik für Audiologie und Phoniatrie verwendeten Untersuchungsbatterie. Auf der Grundlage dieser cut-off-Werte erfolgte die Einschätzung eines Patientenkollektivs (n = 37), das bezüglich Hörschwelle und Intelligenz vergleichbar war. Die an diesem Datensatz durchgeführte Überprüfung der Testverfahren in Bezug auf ihre Sensitivität und Spezifizität mittels ROC-Analysen ergab nur für die Tests PET/ZFG, HSET/IS, H-LAD kin. und H2 eine AUC 〉 0,8. Keines der Untersuchungsverfahren zeigte aber eine Spezifizität 〉 0,64. Die gewählten cut-off- Werte stellten sich auch in dieser Analyse als geeignet heraus.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA; 20061110-20061112; Köln; DOC06gma052 /20061023/
    Publication Date: 2006-10-23
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  100 Jahre Phoniatrie in Deutschland; 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie, 24. Kongress der Union der Europäischen Phoniater; 20050916-20050918; Berlin; DOC05dgppV26 /20050915/
    Publication Date: 2005-09-16
    Description: The ototoxic effects of aminoglycoside antibiotics are well known. A mitochondrial mutation (A1555G) is responsible for a maternally inherited hypersensitivity to aminoglycosides causing an antibiotic-induced ototoxicity with non-syndromic hearing loss.The present study reports on the moleculargenetic findings of the deafness-associated mitochondrial A1555G mutation from a German population of 178 children and their relatives in a cohort of 6500 children collected by the German Registry for Hearing Loss in Children (DZH). The diagnosis is made by including anamnestic factors for non-syndromic hearing loss, hearing impaired mother or further female relatives with non-syndromic hearing impairment. Exclusion criteria were e.g. dysmorphism, prenatal rubella or cytomegaly or treatment with other ototoxic drugs.From our data, aminoglycoside induced hearing loss due to A1555G mutation does not seem to be an important risk factor for communication related hearing impairment in our cohort. The mitochondrial polymorphism A1555G was not found in any of the studied individuals neither in patients nor in the controll-group. The A1555G polymorphism seems to be not very common in Caucasian individuals. Because of the low likelihood for hearing loss due to inherited aminoglycoside hypersensitivity a general routine screening for a mitochondrial A15555G mutation does not need to be recommended.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  100 Jahre Phoniatrie in Deutschland; 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie, 24. Kongress der Union der Europäischen Phoniater; 20050916-20050918; Berlin; DOC05dgppV27 /20050915/
    Publication Date: 2005-09-16
    Description: Einleitung: Megalin ist ein zur LDL-Rezeptorgruppe gehörendes Membranrezeptorprotein. Untersuchungen am Innenohrepithel der embryonalen Maus zeigen, dass der Megalinrezeptor dort exprimiert wird . An erstmals zur Verfügung stehenden Megalin-Knock-out-Mäusen soll das Hörvermögen bei Fehlen des Megalinrezeptors untersucht werden.Material und Methode: Die perinatale Überlebensrate der KO-Mäuse beträgt - bedingt durch eine hohe Missbildungsrate - lediglich 2-5%, so dass nur wenige Mäuse zur Verfügung stehen. Es erfolgte eine elektrophysiologische Phänotypisierung mittels BERA [brain electric response audiometry] unter intraperitoneale Ketanest-Rompun-Narkose. Die BERA wurde im freien Schallfeld durchgeführt.Ergebnisse: Die Daten zeigen ein bis zu 40 dB schlechteres Hörvermögen der Knock-out-Mäuse sowohl in der Klick-Bera, als auch in der frequenzspezifischen BERA im Vergleich zu heterozygoten Kontrollmäusen.Diskussion: Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll die Megalin-Knock-out-Maus hinsichtlich ihrer sensorineuralen Hörfunktion untersucht werden. Erste Ergebnisse zeigen einen deutlichen Hörverlust der KO-Tiere. Damit scheint ein Einfluss von Megalin auf die Innenohrfunktion im Mausmodell möglich.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  21. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPP; 20040910-20040912; Freiburg/Breisgau; DOC04dgppV38 /20040909/
    Publication Date: 2004-09-09
    Description: The following study measured the processing of different phonemes in dependence on different gap durations between two consonant-vowel items. Event related potentials (ERPs) were recorded to a phoneme change occurring during the iterative presentation of /da-da/, occasionally interrupted by a stimulus /da-ba/. The pre-attentive detection of the change is measured by the difference between the ERPs of the frequently presented standard stimulus and the rarely presented deviant stimulus. The experiment was conducted during the first year of life to describe the maturation. The results showed that the phoneme change including a short gap can only be detected in the later maturational stadium, whereas a long gap is detected already in the age of four weeks. The greater mask effect in younger infants can be seen to be induced by a slower neural processing in early infancy.
    Description: Der kontinuierliche Sprachschall setzt sich aus vielfältigen Variationen akustischer Parameter zusammen. Gemessen an der Vielzahl akustischer Merkmale ist nicht genau klar, woran sich das auditorische System orientiert, um eine Segmentierung und Identifizierung einzelner Wörter zu bewerkstelligen. Die Verarbeitung von akustischen Merkmalen der Sprache kann mit Hilfe von Ereignis Korrelierten Potenzialen (EKP) sichtbar gemacht werden. In der folgenden Studie wurde die Verarbeitung von Phonemkategorien in Abhängigkeit von unterschiedlich langen Silbengrenzen (50ms und 150 ms) im Alter von 4 Wochen, fünf Monaten und 13 Monaten getestet. Um die Detektion einer Phonemänderung zu messen wurde der Reiz /da-da/ iterativ präsentiert. Die so angelegte neuronale Gedächtnisspur soll durch eine Abweichung der Phonemkategorie /da-ba/ unterbrochen werden. Die prä-attentive Detektion zeigt sich erwiesenermaßen in der Differenz der EKP beider Reize (Näätänen, R. 1992).Die Ergebnisse zeigen, dass eine kurze Silbengrenze erst im Alter von 13 Monaten identifiziert wird. Die langsame Verarbeitung der ersten Silbe scheint hier die Verarbeitung der zweiten Silbe zu überlagern. Eine lange Silbengrenze vereinfacht die Verarbeitung und kann schon im Alter von 4 Wochen genutzt werden, um Silben zu segmentieren. Darüberhinaus zeigen die morphologischen Veränderungen anhand von Amplitude und Latenz eine deutliche Entwicklung des auditorischen Systems innerhalb des ersten Lebensjahres.
    Keywords: ddc: 610
    Language: English
    Type: conferenceObject
    Signatur Availability
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