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  • 1
    ISSN: 1433-0458
    Keywords: Schlüsselwörter Hörstörung ; Prävalenz ; Konnatale Hörstörungen ; Erworbene Hörstörungen ; Progredienz ; Infektionen ; Kinder ; Keywords Hearing loss ; Prevalence ; Connatal hearing loss ; Acquired hearing loss ; Progressive hearing loss ; Infections ; Children
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Abstract The results of international investigations on connatally acquired hearing loss are compared with the data of the German Registry on Childhood Hearing Loss (4058 cases). The connatal hearing disorders have shown a notable change in the last years regarding to aetiology and prevalence. In contrast to countries of the third world in developed nations the prevalence of permanent childhood hearing loss has been reduced down to 1 in 1.000 births. The results let assume a prevalence of approximately 1:1.200 births in Germany. For instance the number of rubella embryopathia decreased effectively. In contrast CMV infections and alcohol fetopathia are playing an increasing role. In the patients of the German Registry on Childhood Hearing Loss the percentage of certainly progressive hearing loss is 10.3 within the 4058 children with permanent hearing impairment. Diagnostic procedures first of all for the early diagnosis of CMV but also of toxoplasmosis are considerable because these infections may result in treatable hearing loss. Also consequent hearing tests are demanded in children with alcohol fetopathia.
    Notes: Zusammenfassung Im vorliegenden Beitrag werden die Daten internationaler Studien zu angeborenen erworbenen Hörstörungen mit den Ergebnissen aus 4058 Fällen im Deutschen Zentralregister für kindliche Hörstörungen (DZH) verglichen und ausgewertet. Die angeborenen Erkrankungen des Hörvermögens haben innerhalb der letzten Jahre bezüglich Ätiologie und Prävalenz einen deutlichen Wandel erlebt. Im Gegensatz zu Ländern der 3. Welt ist die Prävalenz permanenter kindlicher Hörstörungen in den westlichen Industrienationen auf ca. 1:1.000 gesunken. In Deutschland liegt die Prävalenz nach ersten Ergebnissen des DZH bei ca. 1,2:1.000. So ist beispielsweise der Anteil der Rötelnembryopathien stark zurückgegangen. Dagegen spielen heute die Zytomegalievirus-(CMV)-Infektion und die Alkoholfetopathie eine größere Rolle. Im Patientenkollektiv des DZH mit 4058 permanent hörgestörten Kindern beträgt der Anteil gesichert progredienter Verläufe 10,3%. Diagnostische Verfahren, vor allem zur Früherkennung von CMV und Toxoplasmose, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Ebenso ist eine konsequente Hördiagnostik auch bei Kindern mit Alkoholfetopathie zu fordern.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 2
    ISSN: 1433-0458
    Keywords: Schlüsselwörter Kindliche Hörstörungen ; Hörscreening ; Risikofaktoren ; Prävalenz ; Keywords Childhood hearing loss ; Auditory screening ; Risk factors ; Prevalence
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Abstract Objective: This prospective study reports on the prevalence of hearing impairment in an at-risk neonatal intensive care unit (NICU) population. Design: From 1990 to 1998, 1062 neonates were screened with the use of transitory evoked otoacoustic emissions (TEOAE) and brainstem evoked response audiometry (BERA). Results: 934 infants passed the primary screen for both ears, 75 for one ear, adding up to 95%. 17 infants (1.6%) were lost to follow-up. In forteen infants (1.3%), bilateral hearing impairment above 30dB was confirmed. While all children with hearing impairment belonged to the group of 862 children receiving aminoglycosides, only one of them presented no other risk factors. In twelve of the hearing impaired children other anamnestic factors, i.e. dysmorphism, prenatal rubella or cytomegaly, family history of hearing loss or severe peri- and postnatal complications seem to be more probable causes of the identified hearing loss. In one of these children, delayed onset or progression of hearing loss is suspected. Conclusions: From our data, aminoglycosides are not an important risk factor for hearing impairment, when serum levels are continuously monitored, as in our cohort. After adjustment for other risk factors, birth weight between 1000 gr and 1500 gr and a gestational age between 29 and 31 weeks were no predictive markers for hearing impairment. It might be speculated that the improved medical treatment in a NICU reduces the probability of hearing impairment for those two groups. Conductive hearing loss as a possible additional cause for hearing impairment was not studied in detail, but the high percentage of malformations detected (four out of fourteen hearing impaired infants) demands further monitoring, close follow-up, adequate treatment and counselling.
    Notes: Zusammenfassung In einer prospektiven Studie wurde die Prävalenz persistierender Hörstörungen in einer Gruppe von Neugeborenen bestimmt, die von Dezember 1990 bis Dezember 1998 in der Klinik für Neonatologie und Kinderheilkunde in Behandlung waren und von der Klinik für Audiologie und Phoniatrie des Universitätsklinikums Benjamin Franklin der FU Berlin untersucht wurden, weil sie Risikofaktoren für Hörstörungen aufwiesen. Im genannten Zeitraum wurden 1062 Kinder mit transitorisch evozierten otoakustischen Emissionen (TEOAE) bzw. mit akustisch evozierten Potentialen (BERA) untersucht. Bei 934 Kindern konnte auf beiden, bei weiteren 75 Kindern auf einem Ohr das Vorliegen einer gravierenden Hörstörung ausgeschlossen werden (zusammen 95% der untersuchten Kinder). Bei 22 Kindern (2,1%) erfolgte ein Ausschluss einer gravierenden Hörstörung durch andere Stellen, bei 17 Kindern (1,6%) erfolgte keine Abklärung. Zwei dieser Kinder sind zwischenzeitlich verstorben; 14 Kinder (1,3% der Untersuchten) erwiesen sich als vermutlich oder gesichert hörgestört (Hörverlust über 30 dB). Alle diese Kinder hatten in der Neugeborenenphase Aminoglykoside erhalten, aber nur bei einem war dies der einzige Risikofaktor. Bei 12 der 14 Kinder liegen anamnestische Risiken wie kraniofaziale Dysmorphien, pränatale Röteln- oder CMV-Infektion, familiäre Belastung oder schwere peri- und postnatale Komplikationen vor, die als wahrscheinlichste Ursache der Hörstörung gelten können. Bei einem dieser Kinder war zunächst eine gravierende Hörstörung ausgeschlossen worden (BERA-Werte 30 dB beidseits), es wird eine progrediente oder durch Einflüsse nach der Neugeborenenzeit mitverursachte Hörstörung vermutet. Nach unseren Daten scheint die Aminoglykosidgabe daher keine Rolle als Risikofaktor zu spielen, wenn die Serumspiegel überwacht werden (wie das bei den untersuchten Kindern der Fall war). Keines der hörgestörten Kinder wies als einzigen weiteren Risikofaktor ein Gestationsalter zwischen 29 und 31 SSW oder ein Geburtsgewicht zwischen 1000 und 1500 g auf. Wir vermuten daher, dass durch den Fortschritt in der intensivmedizinischen Versorgung von Frühgeborenen diese Merkmale allein kein erhöhtes Risiko für Hörstörungen mehr darstellen. Vorübergehende Schalleitungsstörungen durch Paukenerguss wurden nicht im Detail untersucht. Der relativ hohe Anteil von Hörstörungen in Verbindung mit kraniofazialen Dysmorphien (4 von 14 hörgestörten Kindern) bedeutet, dass dieser Risikogruppe hohe Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.
    Type of Medium: Electronic Resource
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