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  • 1955-1959  (113)
  • 1950-1954  (115)
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  • 1
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 2
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Ausmaß, Verbreitung und Wesen der spontanen Störungen der Pollenmeiose bei polyploiden Sippen des Achillea millefolium-Komplexes wurden an Hand cytologischer Analysen von 139 Wildformen untersucht (jeweils mindestens 50–100 PMZ). Die Daten beziehen sich auf die tetraploiden A. roseo-alba (Introgressionspopulationen), A. collina und A. lanulosa, auf die hexaploiden A. millefolium s. str., A. borealis und die±hybridogene A. distans, ferner auf die oktoploiden A. pannonica und A. monticola. 2. Auf Grund der Korrelation bzw. Unabhängigkeit der Einzelkomponenten des Störungsbildes muß auf das Vorliegen von 5 verschiedenen, voneinander±unabhängigen Störungssyndromen geschlossen werden: I. Störungen der Syndese, II. Störungen der Chromosomenreproduktion, III. Primäre Spindelstörungen, IV. und V. Störungen der Zellwandbildung. 3. Störungssyndrom I tritt bei etwa 40% der untersuchten Polyploiden auf und umfaßt vor allem Individuen mit vereinzelten Multivalenten (bis etwa 0,5/MPZ), seltener auch solche mit vereinzelten ungepaarten Homologen (bis etwa 0,2/PMZ). Bei etwa 60% der Individuen fehlen Syndesestörungen oder sind selten. Bei jungen Polyploid-Sippen (etwa bei A. roseo-alba, 4x) ist die Rate der Störungen relativ höher. Als Folge der Syndese-Unregelmäßigkeiten finden sich Mikro-Nuclei, aneuploide Gameten und sehr vereinzelt auch aneuploide Wildformen. Die überwiegend normale Bivalentpaarung bei den Polyploiden ist im Hinblick auf die weitgehende strukturelle Homologie ihrer Genome (Ehrendorfer 1959f) bemerkenswert. Die Syndese wird zumindest teilweise durch idiotypische, u. a. auf die Chiasma-Frequenz wirkende Steuerfaktoren bestimmt. Bei Inzuchtpflanzen ist die Störungsamplitude verstärkt. 4. Störungssyndrom II umfaßt spontane Chromosomenaberrationen und Folgen struktureller Chromosomenumbauten (freie Chromosomenfragmente, Anaphase-Brücken usw.). Die Störungen entsprechen denen der diploiden Stufe, sind aber schwächer und finden sich nur bei 10,1% der untersuchten Polyploiden. 5. Störungssyndrom III umfaßt primäre Defekte des Spindelmechanismus: reduzierten Transport der Elemente an die Pole, Ausbildung multipolarer Spindeln, Zusammenfließen von Anaphasegruppen und Restitutionskernbildung mit Höhepunkt in Ana bis Telo II und als Folge Ausbildung von Monaden, Dyaden und Polyaden; es liegt keine Korrelation mit Chromosomenaberrationen, exzessivem Anfall von Univalenten oder Desynchronisierung vor. Der Störungsablauf ist labil, selbst bei stark gestörten Individuen ist noch die Mehrzahl der Tetraden normal. Spindeldefekte wurden bei 4,3% der untersuchten polyploiden Wildformen (und bei experimentellen Hybriden) festgestellt. Störungssyndrom III wird weitgehend von idiotypischen Steuerfaktoren bestimmt; diese Faktoren können durch Inzucht angereichert werden und erfahren durch Polyploidie und Hybridisierung — offensichtlich infolge vermehrter Labilität der Genom-Plasmon-Balance — eine Verstärkung. 6. Die Störungssyndrome IV und V umfassen Defekte der Zellwandbildung und sind bisher nur bei Einzelindividuen festgestellt worden. Bei IV handelt es sich umJ:vollständiges Ausbleiben der Zellwandbildung nach der letzten prämeiotischen Mitose, Entstehung von±miteinander fusionierten Paaren von PMZ (ohne Kernverschmelzungen) und damit korrelierten, allerdings sehr vereinzelten Chromosomenaberrationen; bei V liegt sukzedane statt simultaner Zellwandbildung in den Tetraden vor. Auch für die Störungen IV und V ist idiotypische Steuerung wahrscheinlich. 7. Die Chromosomengröße nimmt mit steigender Ploidiestufe im allgemeinen ab, doch ergeben sich gewisse Überschneidungen und Ausnahmen. Besonders hinzuweisen ist auf biotypenspezifische Verschiedenheit der Chromosomengröße auf ein- und derselben Ploidiestufe.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 3
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Die unterschiedliche Verteilung der Störungssyndrome der Pollenmeiose bei Diploiden (2x) und Polyploiden (4x, 6x, 8x) des Achillea millefolium-Komplexes und einiger nahestehender Arten (vgl. die speziellen Beiträge Ehrendorfer 1959b und c) wurde auf Grund der cytologischen Analyse von 186 Wildformen quantitativ dargestellt (Tabelle 1 und 2, Abb. 1). 2. Zwischen den Störungserscheinungen und den Normalprozessen der cytogenetischen Differenzierung als Mechanismen der Mikro-Evolution ergeben sich enge Beziehungen. Das „Spektrum” der Störungen und der entsprechenden Evolutionsmechanismen ist bei Diploiden und Polyploiden wesentlich verschieden (Tabelle 3). 3. Als vereinzelte Defekte der normalen meiotischen Bivalent-Bildung treten bei Diploiden ungepaarte Homologe, bei Polyploiden besonders Multivalente in Erscheinung (Störungssyndrom I). Die Syndeseverhältnisse sind weitgehend idiotypisch gesteuert, in den Populationen besteht zwischen normalen und±gestörten Individuen selektive Balance. Als Ursache für die sehr geringe Multivalent-Frequenz trotz Homologie der Genome dürfte selektive Anreicherung der schon auf der Diploidstufe gegebenen Steuerfaktoren für gesenkte Chiasma-Frequenz und Partnerwechsel-Chiasma-Interferenz anzunehmen sein. 4. Intensität und Verbreitung von spontanen Chromosomenaberrationen und intra-individueller Aneuploidie infolge Non-Disjunktion (Störungssyndrom II) werden mit steigender Polyploidie fortschreitend reduziert; diese Entwicklung muß auf fortschreitende Reduktion der Auswirkung von Mutatorgenen zurückgeführt werden. Die zugeordneten Evolutionsmechanismen der Diploidstufe: divergente Genom-Differen-zierung, Ausbildung kryptostruktureller Kreuzungsbarrieren und Entstehung von akzessorischen Chromosomen werden bei den Polyploiden in steigendem Maß durch hybridogene Kombination mit Überbrückung und Abpufferung von Kreuzungsbarrieren ersetzt, wobei die akzessorischen Chromosomen ausfallen. Damit ist — mit gewissen Einschränkungen — auch bei diploiden und polyploiden Achilleen das Prinzip des Differenzierungs-Hybridisierungs-Zyklus gegeben. 5. Primäre Spindelstörungen und Defekte der Zellwandbildung (Störungssyndrome III, IV und V) werden mit steigender Polyploidie immer häufiger; die Ursache dafür dürfte in einer Verstärkung entsprechender idiotypischer Steuerfaktoren durch die verstärkte Labilität der Genom-Plasmon-Relation bei Hochpolyploiden liegen. Mit meiotischen Spindelstörungen, Restitutionskernbildung u. a. sind bei Achillea gewisse Vorstufen zu Apomixis gegeben. Anhaltspunkte für eine Abregulierung der Chromosomenzahl der Hochpolyploiden durch Spindelspaltung fehlen.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 4
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Chromosoma 3 (1950), S. 1-21 
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Summary 1. The pre-metaphase stretch is found to be a normal stage in male meiosis in six species of phasmids. 2. Its essential features are a precocious orientation of the kinetochores and their movement toward opposite poles of the developing spindle in first meiotic prophase, — with a consequent stretching of the chromosomes. It is followed by recontraction of the chromosomes and their movement to the equator. Attraction beween kinetochore and center, reinforced by the effect of elongation of the spindle, is considered responsible for the movements of the stretch. 3. The pre-metaphase stretch in phasmids differs from that of mantids in (1) its timing relative to meiotic stage, and (2) its expression in one species in the prophase of both meiotic divisions. 4. The distribution of the stretch in nature, and its significance for the mechanism of mitosis are discussed.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 5
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Summary It was demonstrated that actual breaks and reunions of chromatids occur regularly within meiotic chromosomes at the first metaphase. These breaks are inferred to have originated from the parallelization of the relational spiral and to give rise to crossing-over, as predicted earlier (Matsuura, 1940).
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 6
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Chromosoma 3 (1950), S. 357-392 
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung und Schluß 1. Nach den sehr zahlreichen aus der cytologischen Literatur vorliegenden Arbeiten besitzen die meiotischen Meta- und Anaphasechromosomen einen Doppelwendelbau. 2. Eigene Untersuchungen im Zusammenhang mit der Doppelbrechung der Chromosomen machten die Existenz einer solchen Struktur sehr unwahrscheinlich. Aus diesem Grunde wurde das Problem am klassischen Objekt der Tradescantia virginica eingehend studiert. 3. Die Kleinheit und Empfindlichkeit der Strukturen verlangte besondere Untersuchungsmethoden: Lebenduntersuchungen von PMZ im Phasenkontrastmikroskop waren ausschlaggebend für alle weiteren Präparationsmethoden. Sie zeigten, daß eine schonende Vorbehandlung der PMZ vor ihrer Fixierung zu einer klaren Darstellung der Chromosomenstrukturen von größter Wichtigkeit ist. PMZ-Ausstriche wurden in KE untersucht oder mit andern Mitteln fixiert, mit Kristallviolett gefärbt und zu Dauerpräparaten verarbeitet. Bei der Anwendung des Mikroskops wurde angestrebt, seine Leistungsfähigkeit möglichst auszunützen. Alle wichtigen Beobachtungen wurden mikrophotographisch festgehalten (zirka 2500 Aufnahmen). 4. Die Prüfung eines sehr umfangreichen lebenden und fixierten Untersuchungsmaterials ließ in Meta- und Anaphasechromosomen der ersten meiotischen Teilung den geforderten Doppelwendelbau nicht erkennen, dagegen wurden Ohromatiden mit Chromomeren beobachtet, die eine einfache, große Schraube bilden. Im Metaphasechromosom sind im ganzen vier Chromatiden als Fäden sichtbar; im Anaphasechromosom dagegen zwei Chromatiden, die aber ihrerseits bereits wieder in zwei Fäden gespalten sind (Halbchroniatiden). Die Richtigkeit dieser Beobachtung wurde bewiesen durch: a) das Verhalten der Chromatiden und Chromomeren in verschiedenen optischen Schnitten, mit spezieller Berücksichtigung der Schärfentiefe des Mikroskops; b) die Anwendung einseitig schiefer Beleuchtung, wobei das maximale Auflösungsvermögen und ein Azimuteffekt ausgenützt werden. 5. Der in der Literatur angegebene Doppelwendelbau wurde durch Untersuchung verschiedener Chromosomenartefakte zu erklären versucht. Dabei zeigte sich, daß Veränderungen auftreten, die bei unsachgemäßer Untersuchung als Kleinschrauben gedeutet werden können — bestmögliche Ausnützung der optischen Hilfsmittel und vorsichtige Auswertung der Beobachtungen ergab aber, daß auch diese Kunstprodukte niemals mit einem Doppelwendel zu verwechseln sind. 6. Mit vorliegender Arbeit ist eindeutig bewiesen, daß ein Doppelwendelbau, wie er für die meiotischen Chromosomen von Tradescantia bisher beschrieben worden ist, nicht existiert, daß dagegen in der einfachen Schraube Chromomeren wie in der frühen Prophase der ersten meiotischen Teilung vorhanden sind, die bei anderen Autoren zur Theorie des Doppelwendelbaues Anlaß gaben.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 7
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Chromosoma 3 (1950), S. 440-447 
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 8
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Chromosoma 3 (1950), S. 447-447 
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 9
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Chromosoma 3 (1950), S. 474-482 
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Bei der Rasse G von Dugesia benazzii von Sardinien hat das Spermatozoon nur die Funktion der Entwicklungserregung, da die Amphimixis nicht erfolgt und der männliche Vorkern wie ein Eichtungskörper eliminiert wird. Das Ei entwickelt sich allein mit der weiblichen Chromosomengarnitur (Gynogenese), und das erklärt die vom Autor an dieser Planarie festgestellte mütterliche Vererbung. Auch bei den italienischen Rassen von Polycelis rigra erfolgt die Entwicklung durch Gynogenese nach den genetischen Untersuchungen des Autors und den cytologischen von N. G. Lepori.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 10
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Chromosoma 3 (1950), S. 567-585 
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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