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  • 1950-1954  (614)
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  • 1
    ISSN: 0372-7874
    Keywords: Chemistry ; Inorganic Chemistry
    Source: Wiley InterScience Backfile Collection 1832-2000
    Topics: Chemistry and Pharmacology
    Notes: 1Es wird gezeigt, daß das geschmolzene Quecksilber(II)-bromid in seinen Eigenschaften als Solvens als erster Vertreter der sog. Halbsalze mit in die Reihe der nichtwässerigen aber „wasserähnlichen“ Lösungsmittel einzuordnen ist. Das geschmolzene HgBr2 löst eine große Anzahl von anorganischen und organischen Substanzen. Von den organischen Substanzen kommen selbstverständlich nur diejenigen in Betracht, die bei der Temperatur des geschmolzenen HgBr2 noch nicht flüchtig sind oder zersetzt werden.2Die Auflösungen von zahlreichen Substanzen in geschmolzenem HgBr2 leiten wie die wässerigen Lösungen den elektrischen Strom recht gut, während das reine Solvens nur eine spezifische Leitfähigkeit von 1,45 · 10-4 rez. Ohm bei + 242°C zeigt. Die geringfügige Eigenleitfähigkeit beruht auf folgendem Dissoziationsschema: \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$$ 2\rm{HgBr}_2 \rightleftharpoons (\rm{HgBr})^ + + (\rm{HgBr}_3)^ - $$\end{document}.3Das Quecksilber(II)-bromid zeigt wie alle nichtwässerigen Lösungsmittel auch ein Anlagerungsvermögen an bereits abgesättigt erscheinende Substanzen. Viele „Solvate“ sind als Doppelsalze oder Komplexverbindungen schon aus wässeriger Lösung dargestellt und bekannt.4Neutralisationenanaloge Umsetzungen sind in geschmolzenem HgBr2 zahlreich zu beobachten. Das stärkste Säurenanaloge Hg(ClO4)2, setzen sich mit basenanalogen Bromiden unter Entstehung von Lösungsmittelmolekülen und Bildung eines Salzes, das gelöst oder suspendiert ist, um, zum Beispiel: \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$$ {\rm Hg(ClO}_{\rm 4} {\rm)}_2 + 2{\rm KBr} = {\rm HgBr}_{\rm 2} {\rm } + {\rm 2 KClO}_{\rm 4} $$\end{document}.
    Additional Material: 7 Ill.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 2
    ISSN: 0372-7874
    Keywords: Chemistry ; Inorganic Chemistry
    Source: Wiley InterScience Backfile Collection 1832-2000
    Topics: Chemistry and Pharmacology
    Notes: Durch Substitutionsreaktionen an Metallcarbonylen mit Isonitrilen, die strukturell dem Kohlenoxyd entsprechen, ∣C ≡ N—R entspricht ∣C ≡ O∣, werden Metallisonitrile zunächst von Nickel und Kobalt erhalten. Im einzelnen ergeben sich zahlreiche Variationsmöglichkeiten, je nach der Natur des Isonitrils und des Metalls. Die Reaktionen verlaufen leichter und lebhafter als bei den früheren Substitutionen des Kohlenoxyds durch Amine, Phosphine und andere. Phenylisonitril setzt sich mit Nickelcarbonyl unter vollständigem Ersatz der 4 Mol CO unmittelbar zum Tetraphenylisionitril, Ni(CN—C6H5)4, um, während mit Methylisonitril ein gemischtes Carbonylisonitril entsteht, entspricht (OC)Ni(CN—CH3)3. Kobaltcarbonyle reagieren besonders lebhaft unter Bildung gemischter Typen; Kobaltcarbonyl-Quecksilber und Phenylisonitril gibt sogar unter Abscheidung von Hg die zweikernige Verbindung (OC)3Co2(CN-C6H5)5. -Metallisonitrile sind nichtionogene Verbindungen metallorganischen Charakters, die sich gegenüber den entsprechenden Carbonylen durch erheblich größere Beständigkeit, tiefere Farbe und gutes Kristallisationsvermögen auszeichnen.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 3
    ISSN: 0372-7874
    Keywords: Chemistry ; Inorganic Chemistry
    Source: Wiley InterScience Backfile Collection 1832-2000
    Topics: Chemistry and Pharmacology
    Notes: Durch Einwirkung von amalgamiertem Reinstaluminium auf Reinstwasser entsteht bei Temperaturen unter 40° Bayerit, bei Temperaturen über 80° Böhmit in größter Reinheit. Die Darstellung von Böhmit beruht auf der geringen Keimbildungsgeschwindigkeit des Bayerits bei Temperaturen über 80°.Bei der Wiederbewässerung von Aluminiumoxyd aus Reinstböhmit und Reinstbayerit entsteht bei 100° als Endprodukt Bayerit A. Oxyde aus gefällten Hydroxyden zeigen dagegen ein deutliches „Erinnerungsvermögen“ an ihre Vorgeschichte: Oxyde aus Bayerit ergeben Bayerit, Oxyde aus Böhmit neigen zum Böhmit hin. Die Ursache dieses unterschiedlichen Verhaltens ist in kleinen Verunreinigungen von der Darstellung her zu sehen.Im Widerspruch zu N. Parravano u. G. Malquori entsteht bei der thermischen Zersetzung von AlCl3 · 6 H2O ein amorphes Aluminiumoxyd. Bei der Wiederbewässerung dieses definierten amorphen Aluminiumoxyds entsteht bei 100° Böhmit, bei 20° Bayerit B.
    Additional Material: 1 Ill.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 4
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Weinheim : Wiley-Blackwell
    Zeitschrift für anorganische Chemie 262 (1950), S. 319-327 
    ISSN: 0372-7874
    Keywords: Chemistry ; Inorganic Chemistry
    Source: Wiley InterScience Backfile Collection 1832-2000
    Topics: Chemistry and Pharmacology
    Notes: Dichtemessungen und Röntgenuntersuchungen an Mg2Pb und Mg2Sn ergeben eine Anomalie in der Art, daß der röntgenographisch berechnete Wert der Dichte kleiner als der pyknometrisch gemessene ist. Mg2Ge zeigt diese Anomalie nicht mehr. Die Zusammensetzung der Verbindungen ist exakt formelgemäß.Bei Mg2Pb und Mg2Sn müssen also die im Fluoritgitter vorhandenen Lücken teilweise aufgefüllt sein, und es müssen jeweils beide Atomsorten im Formelverhältnis an dieser Auffüllung beteiligt sein (Additionsfehlordnung). In dieser Konstitution kann man die Auswirkung des metallischen Charakters der untersuchten Verbindungen sehen, während andererseits ihre Stöchiometrie auf einen heteropolaren Bindungsanteil hinweist.Bei Annahme eines idealen Fluoritgitters würde sich die Raumerfüllung für Mg2Pb zu nur 49% berechnen; sie läge höher für Mg2Sn mit 51% und noch günstiger für Mg2Ge mit 55%. Auch die Erscheinung der Ausdehnung beim Erstarren der geschmolzenen Verbindungen, die auf eine schlechte Raumerfüllung in den festen Phasen hindeutet, ändert sich im gleichen Sinne: Sie ist bei Mg2Pb und Mg2Sn deutlich erkennbar und fehlt bei Mg2Ge. Diese Ergebnisse stützen die genannte Deutung für den Gitterbau von Mg2Pb und Mg2Sn, da sie ein Bestreben zur Lückenauffüllung vorraussehen lassen und verständlich machen.
    Additional Material: 4 Tab.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 5
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Weinheim : Wiley-Blackwell
    Zeitschrift für anorganische Chemie 262 (1950), S. 328-343 
    ISSN: 0372-7874
    Keywords: Chemistry ; Inorganic Chemistry
    Source: Wiley InterScience Backfile Collection 1832-2000
    Topics: Chemistry and Pharmacology
    Notes: Vorbemerkung. Im folgenden ist wohl zu unterscheiden zwischen Acido-pentamminsalzen, [Co(NH3)5X]Y2, bei denen X irgendeinen negativen Rest, ein Halogen oder Pseudohalogen, bedeutet und Azido-pentamminsalzen, [Co(NH3)5N3]Y2, die den Rest der Stickstoffwasserstoffsäure enthalten.Azido-pentamminsalze werden erstmals dargestellt und beschrieben. Von zwei Gewinnungsmethoden geht die eine von Aquo-pentamminsalzen (Substitution), die andere von nichtkomplexen Kobalt(II)-salzen (Synthese) aus.Die molaren Löslichkeiten der Salze werden bestimmt und jene der Halogenide mit der von anderen Pentammin- und Hexamminsalzen des Kobalts verglichen.Die Lösungen sind im Dunkeln in neutraler und schwach saurer Lösung, ohne Aquotisierung oder Hydrolyse zu erleiden, beständig.Das Absorptionsspektrum der intensiv violettroten Lösungen enthält die allen Kobaltamminen gemeinsamen zwei niedrigen Banden im Sichtbaren und nahen Ultraviolett und außerdem eine sehr hohe Bande im nahen Ultraviolett. Von letzterer vermuten wir, auf Grund von Vergleichen zwischen Lichtabsorption und Zersetzlichkeit von Komplexsalzen, daß ihr Licht die sehr leicht eintretende photochemische Zersetzung bewirkt, deren Primärakt im vollständigen Übergang eines koordinativen Bindungselektrons zum zentralen Kobaltatom besteht, [Co(NH3)5N3]Y2 + hv = CoY2 + 5 NH3 + N3. Das Pseudohalogen N3 zerfällt in saurer Lösung quantitativ zu gewöhnlichem Stickstoff und oxydiert in alkalischer Lösung quantitativ Co(OH)2 zu Co(OH)3.Die früher von anderer Seite aufgestellte Beziehung zwischen photochemischer Stabilität von Acido-amminkomplexen und Säurestärke der Wasserstoffverbindung der negativen Liganden wird diskutiert und als nicht bestehend erkannt.Die thermische Stabilität der dunkel violettrot gefärbten festen Salze wird geprüft. Nur das Azido-pentammin-azid ist durch Wärme (über 194°) zur Detonation zu bringen.
    Additional Material: 2 Ill.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 6
    Electronic Resource
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    Weinheim : Wiley-Blackwell
    Zeitschrift für anorganische Chemie 262 (1950), S. 25-32 
    ISSN: 0372-7874
    Keywords: Chemistry ; Inorganic Chemistry
    Source: Wiley InterScience Backfile Collection 1832-2000
    Topics: Chemistry and Pharmacology
    Notes: 1.Durch Fluorierung von Gemischen aus KCl und MnCl2 bzw. CrCl3 wurden die Verbindungen K2MnF6 und K2CrF6 erhalten.2.Beim Vanadin konnte die Existenz von K2VF6 wahrscheinlich gemacht werden.3.Die Existenz von TlVF6 konnte nicht bestätigt werden. Vielmehr wurde eine Verbindung der Zusammensetzung TlVO2F2 erhalten.4.Die Maximal-Wertigkeiten der Übergangselemente vom Titan bis Kupfer in Fluorokomplexen werden besprochen.
    Additional Material: 1 Ill.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 7
    ISSN: 0372-7874
    Keywords: Chemistry ; Inorganic Chemistry
    Source: Wiley InterScience Backfile Collection 1832-2000
    Topics: Chemistry and Pharmacology
    Notes: 1.Das Quecksilber(II)-oxyd löst sich in reichlichem Maße in einer Quecksilber(II)-bromidschmelze. Durch konduktometrische Titration mit einem Säurenanalogen, z. B. HgSO4, oder einem starken Basenanalogen, z. B. TlBr, wird festgestellt, daß es als ein potentieller Elektrolyt schwach basenanaloger Natur in der Quecksilberbromidschmelze fungiert. Es werden Salze von dem Typus 2HgO · 1 HgSO4 gebildet, welche man als „basische Salze“ kennt, welche aber im Rahmen der Chemie in geschmolzenem Quecksilber(II)-bromid ebenso normale Salze sind wie (NH4)2SO4 = 2 NH3 · 1 H2SO4 in der Chemie wässeriger Lösungen.2.Durch eingehende experimentelle Untersuchungen wird bewiesen, daß das Wasser kristallwasserhaltiger Quecksilber(II)-salze von starken sauerstoffhaltigen Säuren sich beim vorsichtigen Schmelzen einer Mischung aus HgBr2 und z. B. Hg(ClO4)2 · 6 H2O vollständig verflüchtigt, ohne daß Zersetzung und Bildung „basischer“ Verbindungen eintritt. Auch auf das geschmolzene Quecksilber(II)-bromid ist das Wasser ohne jeden bemerkbaren Einfluß. Die Quecksilber(II)-salze starker sauerstoffhaltiger Säuren liegen dann wasserfrei und gelöst als säurenanaloge Elektrolyte im flüssigen HgBr2 vor. Diese Befunde zeichnen die Quecksilberbromidschmelzen vor allen anderen nichtwässerigen Lösungsmitteln erfreulich aus und erleichtern das Experimentieren mit ihnen.
    Additional Material: 7 Ill.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 8
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Weinheim : Wiley-Blackwell
    Zeitschrift für anorganische Chemie 262 (1950), S. 54-60 
    ISSN: 0372-7874
    Keywords: Chemistry ; Inorganic Chemistry
    Source: Wiley InterScience Backfile Collection 1832-2000
    Topics: Chemistry and Pharmacology
    Notes: 1.Die Auflösung von Aluminium-Hydroxyd oder -Oxyd in Flußsäure liefert mehr oder weniger stark basische Aluminiumfluorid-Hydrate, die keinen Gleichgewichtszuständen entsprechen und z. T. durch Reaktionsträgheit ausgezeichnet sind.2.Neutrales Fluorid erhält man durch Auflösen von Aluminiummetall in Flußsäure. Nachgewiesen wurden vorläufig das Mono- und das Trihydrat.
    Additional Material: 1 Tab.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 9
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Weinheim : Wiley-Blackwell
    Zeitschrift für anorganische Chemie 262 (1950), S. 79-80 
    ISSN: 0372-7874
    Keywords: Chemistry ; Inorganic Chemistry
    Source: Wiley InterScience Backfile Collection 1832-2000
    Topics: Chemistry and Pharmacology
    Notes: Es werden einige Beobachtungen über die Quantenausbeute bei verschiedenen Bedingungen mitgeteilt.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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  • 10
    ISSN: 0372-7874
    Keywords: Chemistry ; Inorganic Chemistry
    Source: Wiley InterScience Backfile Collection 1832-2000
    Topics: Chemistry and Pharmacology
    Notes: Bentonit mit austauschfähigen Li-Ionen verliert das innerkristalline Quellvermögen zwischen 105 und 125° C. Die OH-Ionen der Silikatschichten bleiben noch über 200° erhalten. Es entsteht also bei 125° ein Glimmer niederster Ordnung. Bei 105° hat bereits die Hälfte der Li-Ionen die Austauschfähigkeit verloren. Auch bei H-, Ca- und Na-Ionen beginnt dieser Verlust vor dem Verschwinden der innerkristallinen Quellung, aber bei jeweils höheren Temperaturen. Diese Verminderung der Menge der austauschfähigen Kationen ist vielleicht die Ursache für den Verlust der innerkristallinen Quellung und dürfte selbst durch einen Platzwechsel der Kationen ins Innere der Silikatschichten erfolgen, der sich bei Li-Ionen bei der auffallend niederen Temperatur vollzieht.
    Additional Material: 2 Tab.
    Type of Medium: Electronic Resource
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