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  • 1
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    Springer
    Der Gynäkologe 29 (1996), S. 413-419 
    ISSN: 1433-0393
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Mit der Geburt des 1. Kindes nach erfolgreicher In-vitro-Fertilisation und anschließendem intrauterinen Embryotransfer im Jahre 1978 begann eine neue Ära der Reproduktionsmedizin. Diese Technik eröffnete einen Weg der Behandlung der hoffnungslosen tubaren Sterilität, bei der keine Möglichkeit zur mikrochirurgischen Refertilisierung gegeben ist. Anfangs umstritten ist diese Technik heute wissenschaftlich anerkannt und gesellschaftlich akzeptiert. In der letzten Zeit hat sich der Indikationsbereich für den Einsatz der Techniken zur assistierten Reproduktion deutlich zur männlich bedingten Ehesterilität hin erweitert. In den letzten 3 Jahren hat durch die Einführung der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) mittels der Technik der Mikromanipulation bei Paaren, die bisher ebenfalls als nicht therapierbar galten, eine Erneuerung der Behandlung männlicher Subfertilität stattgefunden. Durch diese Techniken konnte den allein in Deutschland derzeit geschätzten 1,5 Mio. ungewollt kinderlosen Paaren die Hoffnung auf ein eigenes Kind gegeben werden. Die Schwangerschaftsraten nach konventioneller IVF liegen derzeit bei ca. 20 % pro Embryotransfer, die nach ICSI sogar bei ca. 30 %. Die kumulativen Schwangerschaftsraten nach 6 Behandlungszyklen liegen bei 60 % der behandelten Paare. Seit 1978 wurden die Möglichkeiten zur ovariellen Stimulation durch den Einsatz der menschlichen urinären Menopausengonadotropine (HMG), gefolgt von der Kombination mit GnRH-Agonisten, optimiert und damit die Rate der abzubrechenden Stimulationszyklen deutlich gesenkt. Dies wirkte sich in einer Verbesserung der Fertilisations- und Schwangerschaftsraten aus.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 2
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    Springer
    Der Gynäkologe 29 (1996), S. 433-444 
    ISSN: 1433-0393
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Bedeutung der Sonographie in der Reproduktionsmedizin ist eng verknüpft mit der Entwicklung hochauflösender Ultraschallgeräte und der transvaginalen Sonographie. Sie ermöglichen neben der Diagnose anatomisch bedingter, möglicher Sterilitätsursachen, wie Uterusmyomen, oder Sactosalpingen, eine funktionelle Diagnostik durch die sonographische Beurteilung der Follikulogenese und des Endometriums. Als nicht-invasives Verfahren erlaubt die Hysterosalpingokontrastsonographie mit hoher Zuverlässigkeit eine Aussage über die Tubenpassage. In der Sterilitätstherapie ist unter ovarieller Stimulationsbehandlung nicht nur die Bestimmung des Konzeptionsoptimums durch die Sonographie möglich, sondern auch der Follikelzahl und damit Abschätzung des Mehrlingsrisikos und der Gefahr des ovariellen Überstimulationssyndroms. Seit einigen Jahren hat die sonographisch gesteuerte transvaginale Follikelpunktion die Oozytengewinnung zur extrakorporalen Fertilisierung vereinfacht und zur erweiterten Indikationsstellung beigetragen. Die Dopplersonographie ist in der Sterilitätsbehandlung nicht in der täglichen Routine etabliert; Untersuchungen zur Schwangerschaftsrate nach IVF/ET weisen jedoch auf einen Zusammenhang mit der Vaskularisation des Endometriums bzw. des Uterus hin. Insgesamt trägt die Sonographie als nicht-invasive Methode wesentlich zur Diagnosestellung in der Reproduktionsmedizin bei, ebenso auch zur Vereinfachung der Therapie mit Folge der Verminderung möglicher Therapierisiken sowie Senkung der Kosten.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 3
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    Springer
    Der Gynäkologe 29 (1996), S. 529-533 
    ISSN: 1433-0393
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Gentherapie ist als Schlagwort z. Z. in aller Munde. Dies erklärt sich zum einen aus der Tatsache, daß damit die Hoffnung verknüpft wurde, Krankheiten in ihrem ureigensten „genetischen“ Kern zu heilen. Zum anderen begründet sich darauf jedoch auch die Angst vor Mißbrauch, die Angst vor genetischer Manipulierbarkeit des Erbgutes. Bedauerlicherweise entbehren die Diskussionen um die Gentherapie häufig einer soliden wissenschaftlichen Basis. Dieser Beitrag soll eine kurze Einführung in die Thematik der Gentherapie und deren derzeitige Möglichkeiten und Grenzen geben.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 4
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    Springer
    Der Gynäkologe 29 (1996), S. 541-544 
    ISSN: 1433-0393
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Idee einer Schwangerenvorsorge ist alt, aber erst 1966 wurde die Kostendeckung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen und der Umfang der Schwangerenvorsorge in den Mutterschaftsrichtlinien formuliert. Die Effizienz der in den Richtlinien enthaltenen klinischen Untersuchungen wird nach den Kriterien einer „Evidence-based medicine“ dargestellt. Danach kann ohne Schaden für die Schwangere auf folgende routinemäßigen Untersuchungen begründet verzichten werden: mütterliches Körpergewicht, vaginale Untersuchung, Hämoglobinbestimmung und Zuckernachweis im Urin. Die Blutdruckmessung und der Nachweis einer Proteinurie sind effiziente Untersuchungen im Rahmen der Schwangerenvorsorge und das gleiche gilt mit Abstrichen auch für die Messung des Symphysen-Fundus-Abstandes. Sich bei diesem Ergebnis dennoch einfach auf die Mutterschaftsrichtlinien zu berufen, kann keine Lösung sein, da diese wohl in erster Linie als Rahmen für die Abrechnung von Leistungen konzipiert sind, deren Effizienz zumindest nicht mit dem methodischen Aufwand geprüft wurde, wie es an sich die Formulierung von derartigen Richtlinien erfordert, wenn sie den Anspruch auf „evidence-based“ erheben wollen.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 5
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    Springer
    Der Gynäkologe 29 (1996), S. 562-564 
    ISSN: 1433-0393
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Beurteilung des fetalen Zustands im antepartualen Zeitraum allein mit Hilfe des CTG ist unsicher. Auffällige CTG-Befunde müssen durch ergänzende Untersuchungsmethoden abgeklärt werden. Vor allem bei unreifen hypotrophen Kindern vermag die Dopplersonographie Zusatzinformationen zu geben, die für das weitere Management entscheidend sein können.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 6
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    Springer
    Der Gynäkologe 29 (1996), S. 545-552 
    ISSN: 1433-0393
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Eine Reihe von urogenitalen und extragenitalen Infektionen während der Schwangerschaft bedeuten eine potentielle Gefahr für die Mutter, den Fetus und das Neugeborene. Zu den möglichen Komplikationen gehören die Fehlgeburt, die Totgeburt, die Frühgeburt, die Sepsis und die kongenitalen Infektionen auf kindlicher Seite, sowie eine erhöhte infektiöse Morbidität z. T. mit schweren, lebensbedrohlichen Verläufen bei der Mutter. Die verantwortlichen Mikroorganismen gehören zu den Viren, Bakterien und Protozoen. Zur Infektion des Fetus oder des Neugeborenen kommt es pränatal (transplazentar), perinatal (aszendierend oder während der Geburt) und postnatal über die Muttermilch. Die rechtzeitige Diagnose der Infektionen in der Schwangerschaft ist von Bedeutung, da in vielen Fällen prophylaktische oder therapeutische Maßnahmen zur Verhinderung der kindlichen und mütterlichen Gefahren zur Verfügung stehen. Einige der Infektionen während der Schwangerschaft verursachen keine oder nur uncharakteristische Symptome, so daß Screeninguntersuchungen sinnvoll und notwendig sind (Tabelle 1).
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  • 7
    ISSN: 1433-0393
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Der Gestationsdiabetes wird definiert als eine Kohlenhydrattoleranzstörung die erstmals in der Schwangerschaft erkannt wird. Die genaue Häufigkeit des Gestationsdiabetes ist nicht bekannt. Nach den Literaturdaten ist anzunehmen, daß in 3–5 % der Schwangerschaften eine mehr oder weniger ausgeprägte Form des Gestationsdiabetes vorliegt. Die Diagnose wird gestellt durch den oralen Glukosetoleranztest (OGTT). Die Kriterien zur Beurteilung des OGTT sind international nicht einheitlich. Es werden jedoch zunehmend die unter Berücksichtigung der Bestimmungsmethode und des Mediums angepaßten Werte nach O'Sullivan und Mahan benutzt. In der Bundesrepublik Deutschland wird die Diagnose heutzutage immer noch zu wenig gestellt und beachtet. Der nicht erkannte bzw. nicht behandelte Gestationsdiabetes ist mit einer erhöhten perinatalen Mortalität und Mobidität behaftet. Anamnestische und klinische Risikofaktoren haben eine niedrige Sensitivität und sind nicht geeignet für die Selektion einer Patientinnengruppe mit hohem Risiko auf Gestationsdiabetes, da sie eine hohe Prävalenz in der Normalbevölkerung haben. Als Suchtest (Screeningverfahren) eignet sich am ehesten der 50-g-Glukosescreeningtest, wobei 1 h nach der Einnahme ein Glukosewert von 140 mg/dl nicht überschritten werden sollte. Bei diesem Grenzwert werden 90 % der Gestationsdiabetikerinnen erfaßt. Es ist lediglich nur noch bei 15 % aller Patientinnen gezielt ein Glukosetoleranztest durchzuführen. Da bei Durchführung einer Diagnostik auf alleinige Risikohinweise 30–40 % der Gestationsdiabetikerinnen nicht erfaßt werden, befürworten viele Experten die Durchführung eines generellen Screenings. Die Kritiker möchten vorerst eine endgültige Absicherung über die Effizienz des Screenings abwarten.
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  • 8
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    Springer
    Der Gynäkologe 29 (1996), S. 613-614 
    ISSN: 1433-0393
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 9
    ISSN: 1433-0393
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Mutterschaftsvorsorge im Rechtssinne ist ein dichtes Geflecht von medizinischem Standard und sozialversicherungsrechtlichen Regelungen. Diese Regelungen sind vielfach deckungsgleich, zwingend ist dies jedoch nicht. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Screening- und fakultativen Untersuchungen. Insbesondere im Bereich der humangenetischen Beratung und spezieller labortechnischer Untersuchungen ist die erforderlich Kooperation mit anderen Spezialisten zu beachten. Ziel einer Mutterschaftsvorsorge im Rechtssinne ist nicht ein „makelloses Produkt“, sondern die möglichst frühzeitige Erkennung von Risiken zur Steuerung der Entscheidungsprozesse von schwangerer Frau und Arzt.
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  • 10
    ISSN: 1433-0393
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die dynamische Magnetresonanzkolpozystorektographie (dynamische MR-KCRG) ist ein neues Verfahren zur Darstellung komplexer Bewegungsabläufe beim Deszensus und Prolaps genitalis. Der Untersuchungsablauf entspricht im wesentlichen dem der herkömmlichen (röntgenologischen) Kolpozystorektographie (KCRG). Die wichtigsten Vorteile sind die fehlende Strahlenbelastung, der minimale Kontrastmittelbedarf, die Darstellung von Weichteilen und die höhere Treffsicherheit bei der Diagnostik von Enterozelen. Zystozelen und Rektozelen werden durch beide Methoden ähnlich sicher erfaßt. Durch die dynamische Darstellung der Bewegung intrapelviner Strukturen und ihrer wechselseitigen Beeinflussung wird das Verständnis von Deszensusentwicklung mehr als durch die bisherigen bildgebenden Verfahren erweitert werden. Als Hauptnachteile sind die erhöhten Kosten, das Problem der „Platzangst“ und die noch mangelnde Geräteverfügbarkeit anzusehen. Diese neue Methode wird vermutlich in Zukunft bei der Erfassung prä- und postoperativer Befunde Bedeutung erlangen und die mit Strahlenbelastung einhergehenden bildgebenden Verfahren weiter zurückdrängen.
    Type of Medium: Electronic Resource
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