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    German Medical Science; Düsseldorf, Köln
    In:  GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery; VOL: 2; DOC123 /20060424/
    Publication Date: 2006-04-24
    Description: Einleitung: Nicht alle Patienten mit Sialolithiasis können erfolgreich mit den etablierten minimal-invasiven Methoden behandelt werden.Methoden: Bei 5 Patienten, deren Speichelsteine sich mit anderen minimal-invasiven Methoden nicht erfolgreich entfernen ließen, wurden diese unter sonographischer Kontrolle mittels Zängelchen fragmentiert und extrahiert.Ergebnisse: Eine komplette Stein- und Beschwerdefreiheit ließ sich bei 4 Patienten erzielen (1 Stein im Stenonschen Gang, 2 Steine in der Hilusregion der Gl. submandibularis und 1 Stein in der Gl. sublingualis). Bei einem weiteren Patienten mit einem Stein im Hilusbereich der Gl. submandibularis gelang nur eine Teilextraktion, welche unter endoskopischer Sicht komplettiert wurde.Schlussfolgerungen: Nach unseren Informationen ist diese einfache und erfolgreiche minimal-invasive Methode zur Behandlung von Speichelsteinen bisher nicht beschrieben worden. Im Vergleich zur Lithotripsie und endoskopischen Verfahren ist sie sehr kostengünstig. Im Gegensatz zur Sialendoskopie behindern akut auftretende Blutungen die Behandlung nicht, die verwendeten Zängelchen sind um ein Vielfaches kräftiger und somit zur Steinfragmentierung geeigneter. Der Erfolg in ansonsten therapierefraktären Fällen legt es nah, die Technik auch als primäre Behandlungsmethode einzusetzen.
    Keywords: ddc: 610
    Language: German
    Type: article
    Signatur Availability
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