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    Springer
    Der Internist 40 (1999), S. 1228-1235 
    ISSN: 1432-1289
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Das idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS, Morbus Parkinson) ist eine chronisch progrediente Erkrankung, die durch die Symptomkonstellation von Akinese, Rigor, (Ruhe-) Tremor und die Störung der Gleichgewichtsreflexe gekennzeichnet ist. Pathologisch liegt dem IPS eine fortschreitende Degeneration vorwiegend der dopaminergen Neurone der Pars compacta der Substantia nigra zugrunde, die wiederum ein Dopamindefizit im Projektionsgebiet dieser Zellen, dem Striatum, zur Folge hat. Das striatale Dopamindefizit ist die direkte Ursache der meisten motorischen Symptome der Parkinson-Erkrankung. Allerdings spielen bei manchen Krankheitserscheinungen, wie beispielsweise bei plötzlich auftretenden Bewegungsblockaden („Freezing”) oder häufig beobachteten affektiven Symptomen (Depression), wahrscheinlich auch Störungen anderer Neurotransmitter (Noradrenalin, Serotonin) eine Rolle. Die Ätiologie der Erkrankung ist unbekannt. Ähnlich wie bei der Alzheimer-Demenz stützt jedoch die Identifizierung seltener monogener, autosomal dominant oder rezessiv erblicher Formen die Hypothese, daß genetische Faktoren bei der Krankheitsentstehung eine wichtige Rolle spielen, obwohl bei der großen Mehrzahl der Patienten keine weiteren Familienangehörigen betroffen sind.
    Type of Medium: Electronic Resource
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