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    ISSN: 1433-0407
    Keywords: Schlüsselwörter Medizingeschichte ; 17. Jahrhundert ; Neurologie ; Geschichte ; Schlaganfall ; Hirnblutung ; Wepfer ; Key words History-of-medicine ; 17th century ; Cerebrovascular disorders-history ; Neurology-history ; Stroke ; Famous persons-Wepfer
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Summary The Swiss physician Johann Jakob Wepfer has been hailed as the author of the „classic” modern treatise on apoplexy (1658). His name is known because he demonstrated that apoplexy resulted from brain hemorrhage or occlusive diseases of the vessels. A re-examination of the original text, however, reveals surprising evidence that essential parts of Wepfer’s book have been neglected so far. These chapters demonstrate that Wepfer’s medical thinking is deeply rooted in pre-modern concepts, e.g. Galenic theories of brain function and iatrochemical concepts of disease. A re-evaluaton of the non-modern elements of Wepfer’s treatise leads to a better understanding of the whole text.
    Notes: Zusammenfassung Das 1658 publizierte Buch des Schweizer Arztes Johann Jakob Wepfer zur Apoplexie gilt in der medizinhistorischen Literatur als Meilenstein der klinischen Neurologie. Die „Entdeckung” von Hirnblutung und zerebralem Gefäßverschluß als Ursachen des Schlaganfalls machen das Werk zu einem „Klassiker” und seinen Autor zu einem „Vater” der modernen Neurologie. Die vorliegende Arbeit überprüft diese Urteile an Wepfers lateinischem Originaltext und kommt zu folgenden Ergebnissen: 1. Die bisherige Forschung war vorwiegend daran interessiert, im Sinne einer Fortschrittsgeschichte die Vorwegnahme heutigen Wissens zu identifizieren. Deshalb sind wichtige Teile von Wepfers Buch unbeachtet geblieben. 2. Gerade diese Abschnitte zeigen Wepfer als Autor des 17. Jahrhunderts, der in wesentlichen Teilen seines Denkens antiken und frühneuzeitlichen, d.h. vormodernen Begriffen und Theorien anhängt. Dies wird exemplarisch an Wepfers Krankheitsbegriff, an Vorstellungen zur Hirnfunktion und zur Ätiologie nachgewiesen. 3. Das Resultat gibt Anlaß, für eine Neurologiegeschichtsschreibung zu plädieren, die ein historisches Werk als Ganzes und insbesondere seinen Kontext beachtet und damit das traditionelle Konzept einer einseitigen Fortschrittsgeschichte erweitert.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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