Your email was sent successfully. Check your inbox.

An error occurred while sending the email. Please try again.

Proceed reservation?

Export
  • 1
    ISSN: 1432-0886
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Nach Entzug bestimmter Elemente aus der Nährlösung wurden Schädigungen des Mitoseablaufes an Änderungen der Kernteilungshäufigkeit, der Phasenverteilung sowie am Auftreten von Mitoseanomalien an Wurzelspitzen von Vicia faba erfaßt. 2. Die Störungen des Nucleinsäurestoffwechseis der Zellen wurden an Änderungen des Färbeverhaltens, der Größe und der Struktur von Ruhekernen, Chromosomen und Nucleolen erkannt. 3. Trotz charakteristischer Verschiedenheiten in der Beantwortung der jeweiligen Einwirkung lassen sich für alle Versuchsergebnisse Gemeinsamkeiten auffinden, die zur Sonderung von 4 Haupttypen Berechtigung geben: K-Mangeltyp, Mg-Mangeltyp, NO3-Mangeltyp, SO4-Mangeltyp. 4. Dem K-Mangeltyp gehören außer K, Ca, PO4-Mangel auch die Entfernung der Kotyledonen und die p H -Versuche (Fink, 1950) an. Neben den Schädigungen des Kernteilungsablaufes zeichnen sich diese Versuche durch Hyperchromasie aus. 5. Das entgegengesetzte Verhalten zeigt der SO4-Mangeltyp, dem eine starke Hypochromasie eigen ist. 6. Der NO3-Mangeltyp sowie der Mg-Mangeltyp (dem daneben Fe-Mangel angehört) stehen in der Reaktionsweise zwischen diesen beiden Extremtypen. 7. Hyperchromasie ist verbunden mit Verkürzung der Chromosomen, auf denen eu- und heterochromatische Teile nicht unterschieden werden können. Die Ruhekerne weisen eine Verstärkung der Granulation und der heterochromatischen Chromozentren auf. Die Zell-, Kern- und Nucleolusgröße ist reduziert. Letztere weisen Zahlschwankungen auf, werden in der Prophase früher aufgelöst und treten in der Telophase verzögert wieder in Erscheinung. 8. Hypochromasie bedeutet gleichzeitig Entspiralisierung, also Verlängerung der Chromosomen, auf denen eu- und heterochromatische Teile gut sichtbar sind. Die Struktur des Ruhekernes ist feingranulär mit unscheinbaren heterochromatischen Chromozentren. Die Nucleolen sind groß, sie werden in der Prophase verzögert aufgelöst und in der Telophase früher wieder sichtbar. Es kann allgemein eine Vergrößerung des Zell- und Kernvolumens festgestellt werden. 9. Änderungen der Kernteilungshäufigkeit und in vielen Fällen auch der Stadienverteilung können mit Störungen des Nucleinsäurestoffwechsels in Zusammenhang gebracht werden. 10. Das gilt nicht für die Mitoseanomalien. Es kann keine Einteilung gemacht werden in pathologische Formen, die für Hyper- und die für Hypochromasie charakteristisch sind. 11. Bei allen schädlichen Einwirkungen, die einen Abfall der Teilungshäufigkeit verursacht hatten, fand eine vorübergehende oder bleibende Wiederholung des Wurzelwachstums vom 8. Tage ab statt. 12. Die Versuchspflanzen reagieren jahreszeitlich verschieden auf den Nahrungsentzug. 13. In den meisten Fällen liegt eine unterschiedliche Reaktion des Wurzelwachstums bei Ersetzung des betreffenden Mangelions durch zwei verschiedene Ersatzionen vor.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
    BibTip Others were also interested in ...
Close ⊗
This website uses cookies and the analysis tool Matomo. More information can be found here...