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    ISSN: 1435-702X
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Das Ergebnis der Arbeit vonRoggenbau 4: Die Farben des Tapetum fibrosum der Säugetiere stellten eine Mischung von Oberflächenfarben und Interferenzerscheinung dar, kann nicht befriedigen, zumal Verf. dabei nur die Interferenz der Lichtstrahlen wie an dünnen Blättchen im Auge hat. 2. In bezug auf die Entstehung der Farben kann man zwischen Tapetum fibrosum und cellulosum keinen Unterschied machen. Die sog. „Krystalle“, die man innerhalb der Zellen des Tapetum cellulosum der Katze festgestellt haben will, sind nur sehr regelmäßig und in Stapeln parallel angeordnete fibrilläre Strukturen, wobei es sehr zweifelhaft ist, ob sie alsintracellulär oder der Intercellularsubstanz angehörig zu betrachten sind. Dies um so mehr, wenn man die neuere Ansicht der Entstehung der Gewebe aus „vielkernigen Plasmodien“ (Rohde, Heidenhain u. a.) berücksichtigt. Wo wirklich scharfe Abgrenzungen von Zellen im Tapetum festzustellen sind, wie z. B. beim Hund, wäre es besser, von einem Tapetum lucidum „endotheliale“ zu reden und den leicht irreführenden Ausdruck „cellulosum“ fallen zu lassen. 3. Zur Erklärung der Entstehung der Farben ist überall da, wo sich in den entsprechenden Gewebsschichten parallel und regelmäßig angeordnete fibrilläre Struckturen nachweisen lassen, die physikalische Analogie der Lichtbeugungserscheinung durchGitter heranzuziehen. Wo diese Fadenstruktur nicht festzustellen ist, dafür aber die entsprechenden Schichten von Endothelzellen von hellem Protoplasma mit wolkigen Trübungen (bei Hund und teilweise Katze) beobachtet werden, läßt sich die Farbbildung analog dem farbigen Lichtkranz z. B. um Sonnen-und Mondscheibe oder vom Regenbogenphänomen erklären. Das Vorherrschen besonders der blauen Farbtöne erklärt sich aus dem gleichzeitigen Durchscheinen des dunklen Pigmentes der tiefer (scleraseitiger) gelegenen Chorioideaschichten durch das Tapetum als „trübes Mittel“ (nachGoethe).
    Type of Medium: Electronic Resource
    Signatur Availability
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